Kundennähe großgeschrieben
Der Tiroler Ort Wattens ist nicht nur der Firmenstandort des weltbekannten Kristallkonzerns Swarovski. Die kleine, aber feine Marktgemeinde mit 10.000 Einwohnern kann auch auf eine exklusive Textilreinigung verweisen.
Das Sprichwort „Mit Reden kommen die Leute zusammen“ nahmen sich Landesinnungsmeisterin Verena Erhart und der Geschäftsführer Ing. Ralf Mair zu Herzen und statteten der Textilreinigung Hinterreiter in Wattens einen Besuch ab.
Gegründet wurde das Unternehmen um 1970 von Mutter Hertina Hinterreiter, die nach wie vor ihrem Sohn Dietmar mit Rat und Tat zur Seite steht. Mutter und Sohn sind ein erfolgreiches Team. Das Jahr 2001 wird den Hinterreiters nicht in Vergesseneheit geraten und ewig in Erinnerung bleiben. Ein neuer Standort wurde notwendig, das Geschäftslokal in der Dorfmitte wurde schließlich abgerissen, da das Dorfzentrum verändert wurde.
Dieser Abriss war aber zugleich auch ein Neubeginn. Der Grundstein für eine völlig neue und umweltfreundliche Reinigung wurde gelegt. Das neue Geschäftslokal liegt für die Hinterreiters ideal und direkt neben der sehr stark frequentierten Bundesstraße. Parkplatzprobleme für die Kunden gibt es auch keine, da nebenan Parkplätze in ausreichendem Maß vorhanden sind.
In Sachen Lösemittel vertraut Dietmar Hinterreiter nach wir vor auf Perchlorethylen (PER), wozu er eine belüftete Decke im Lokal einzog. Daneben setzt er nun verstärkt auf das Nassreinigungsverfahren. Mit seiner 13-kg-Waschmaschine von Electrolux wäscht der Unternehmer problemlos auch Steppdecken, was für ihn ein gutes Zusatzgeschäft zur Oberbekleidung darstellt.
Der Finishbereich besteht aus einem Hosentopper, einer Kleiderpuppe sowie zwei Bügeltischen. Mit insgesamt vier Mitarbeitern kann der Betrieb innerhalb von drei Tagen liefern. Mit dem Hauptbetrieb in Wattens, einer Filiale in Innsbruck und zehn weiteren Annahmestellen im Umland ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen.
Stolz sind die Hinterreiters auch auf ihr platzsparendes Förderband, das für so mach einen Kunden eine regelrechte Attraktion in Wattens ist. Das Förderband fasst rund 400 Kleiderstücke. Laut Hertina Hinterreiter sind die Kunden so begeistert von dieser Lösung, dass sie unbedingt selbst das Knöpfchen drücken wollen, bis ihre Ware kommt. Und das dürfen sie dann auch, denn Kundennähe ist bei den Hinterreiters großgeschrieben. Verena Erhart