wfk Neues Siegel für Textilhygiene

Neues Siegel für Textilhygiene

Das neue wfk-Siegel für Textilhygiene soll belegen, dass in Unternehmen Textilien gemäß dem jeweiligen Stand der Technik aufbereitet werden und in hygienisch sensiblen Bereichen wie z. B. im Krankenhaus- und Gesundheitssektor sowie der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden können. Es soll ermöglichen, die sachgerechte hygienische Qualität der Textilaufbereitung gegenüber den Kunden nachzuweisen und so das Vertrauen in die Dienstleistung zu stärken. Das neue wfk-Siegel für Textilschonung ist laut Institut sinnvoll für Betriebe, die kundeneigene Wäsche bearbeiten. Es kann optional als Ergänzung zum Siegel für Textilhygiene erworben werden.

Die Beurteilung der Textilaufbereitung erfolgt anhand bestimmter Kriterien, die in jährlichen Betriebsbegehungen geprüft werden.

Zusätzlich sind dem Institut zufolge Eigenkontrollen zur Qualitätssicherung erforderlich. Wäschereien und textile Dienstleister, die Textilien aus dem Krankenhausbereich aufbereiten, müssen die Anforderungen des Robert Koch-Instituts (RKI) erfüllen. Außerdem müssen diese Unternehmen ein Hygienemanagementsystem nach DIN EN 14065 (RABC) etabliert haben. Für die Aufbereitung von Textilien aus dem Lebensmittelbereich muss ein Hygienemanagementsystem DIN EN 14065 etabliert sein. Dieses Vorgehen zur Sicherung der Sauberkeit muss auch die Anforderungen des IFS, des BRC und der DIN 10524 erfüllen.

Die Siegel sollen für alle Wäschereien und textilen Dienstleister geeignet sein, unabhängig von deren Betriebsgröße und Kundenspektrum.

www.wfk-iaf.de