
Ökologisches Waschen
Mit einem Verbrauch von nur 3 l Frischwasser für einen kompletten Waschprozess will der Waschmittelhersteller Kreussler hohe Energieeinsparungen durch sein „Ecosan 3 Liter Verfahren“ erreichen. Und auch in mehreren anderen Bereichen verspricht Kreussler umweltschonende Konzepte.
Als Mitglied im Verband der chemischen Industrie hat sich die Chemische Fabrik Kreussler vor vielen Jahren der Initiative Responsible Care angeschlossen. Das Qualitäts- und Umweltmanagement-System von Kreussler ist nach DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN ISO 14.001 zertifiziert. Im Jahr 2001 erhielt das Unternehmen für Bemühungen auf dem Gebiet der Umweltleistungen die Auszeichnung „Ökoprofit“. Um einen Beitrag zum Erhalt des natürlichen Gleichgewichts von Gewässern zu leisten, verzichtet Kreussler nach eigenen Angaben vollständig auf die Verwendung von Phosphaten sowie von Stoffen, die mit der höchsten Wassergefährdung, der Wassergefährdungsklasse 3, eingestuft sind. Alle Waschmittel sind somit frei von schädlichen Chemikalien, verspricht Kreussler.
Auch bei der Prozesstechnik möchte Kreussler Umweltbewusstsein zeigen. Alle Wasch- und Reinigungsverfahren würden deshalb im Hinblick auf einen sparsamen Verbrauch entwickelt. Denn geringe Wasser-, Energie- und Waschmittelmengen schlagen sich nicht nur positiv auf der Kostenseite nieder, sondern beeinflussen auch nachhaltig die Umweltbilanz eines Textilpflegebetriebs.
Mit den beiden Verfahren „Derval Energy“ und dem „Ecosan 3 Liter Verfahren“ liefert das Unternehmen zwei Beispiele, die sich nicht nur wirtschaftlich rechnen, sondern auch gleichzeitig dem steigenden Umweltbewusstsein Rechnung tragen sollen. Das neue zum Patent angemeldete „Ecosan 3 Liter Verfahren“ beruht auf der Kombination einer optimierten Wasserkreislaufführung mit Wärmetauschern und dem Eintrag aufeinander abgestimmter Wasch-, Desinfektions- und Hilfsmittel. Dabei werden das Pressen- und Spülwasser vollständig zurückgewonnen und in Vor- und Klarwäsche wiederverwendet. Für den Waschprozess sind lediglich 3 l Frischwasser zum Spülen notwendig, verspricht Kreussler. Dem Hersteller zufolge ist es dadurch möglich, den Energieverbrauch sowie den Wasserverbrauch um 50 Prozent zu senken.
Mit dem „Derval Energy Verfahren“ will die Chemische Fabrik nun die Vereinbarkeit von Kostenminimierung, Pflegegüte und Wäschelanglebigkeit möglich machen. Damit soll der Waschvorgang bereits im Temperaturbereich von 40°C bis 60°C effizient und leistungsfähig sein. Selbst bei stark verschmutzter Berufsbekleidung kann laut Hersteller durch den Waschkraftverstärker „Derval Energy“ auf ein komplettes Waschbad und die Vorwäsche verzichtet werden. Neben der erheblichen Verringerung des Wasser- und Zeitbedarfs führe die Absenkung der Waschtemperatur um 20-30°C zusätzlich zu einer drastischen Senkung der Energiekosten. Trotz Temperaturabsenkung werden selbst hartnäckige Öl- und Fettverschmutzungen vollständig aus der Bekleidung entfernt, verspricht Kreussler und betont auch den zusätzlichen Vorteil der Absenkung der Waschtemperatur, da der Cooldown bei Mischgewebe entfällt und dadurch die Maschinenauslastung erhöht werden kann.
Infos: www.kreussler.de