
Ohne Dampf gespart
Bis heute arbeiten in Deutschland fast alle Wäschereien mit Dampf als Hauptenergieträger. Aufgrund der in den letzten Jahren stark gestiegenen Energiepreise und der künftig zu erwartenden Erhöhung ist diese Technologie nach Ansicht des Systemanbieters Christeyns jedoch nicht mehr die erste Wahl. Hohe Verluste beim Umwandlungsprozess, hohe Investitions- und Wartungskosten für ein Kesselhaus und Verluste im weitverzweigten Leitungssystem seien hauptsächlich dafür verantwortlich. Christeyns empfiehlt, sich von Dampf als Energieträger am besten vollständig zu verabschieden.
Der Anbieter hat für diese Konzepte das ZERO-STEAM-System entwickelt, das den vollständig dampflosen Betrieb von Waschstraßen und Waschschleudermaschinen durch direkte Beheizung der Klarwaschflotte ermöglicht. Das Einsparpotenzial dieser Technologie liegt nach Angaben des Anbieters bei 30 bis 50 Prozent je nach betrieblichen Voraussetzungen. Dieses System wurde bereits im Jahr 2005 erstmals in einer Wäscherei installiert und ist vor allem für Wäschereien geeignet, die sich mit der Frage eines neuen Kesselhauses oder einem Wäschereineubau beschäftigen.
Aber auch wer hier nichts ändern möchte, könne erhebliche Einsparungen im Wasser- und Energiebereich realisieren. Das SANOXY-Verfahren, das in Europa über 400-mal installiert ist, bildet hierfür die Basis. Innovative Wasch- und Desinfektionsmittel und eine intelligente Prozessführung sollen einen Wasserverbrauch bis unter 3 l pro Kilogramm Trockenwäsche auf der Waschstraße und damit einhergehend eine deutliche Absenkung des Energieverbrauchs ermöglichen.
Als SANOXY PLUS bezeichnet der Anbieter die Kombination des SANOXY-Verfahrens mit verschiedenen Bausteinen der Wasser- und Energierückgewinnung. Dies führe dann insgesamt zu hohen Ressourceneinsparungen. Bezogen auf den Gesamtprozess (Waschen und Finishen) kann laut Anbieter z.B. für Hotelwäsche damit der Energieverbrauch auf deutlich unter 1 kWh/pro Kilogramm Trockenwäsche und der Wasserverbrauch auf knapp unter 2 l/pro Kilogramm Trockenwäsche gesenkt werden. Zur Kombination mit dem Verfahren stehen verschiedene Systeme zur Verfügung. Unter den Markennamen HEAT-X, STEAM-X und LINT-X werden verschiedene Wärmetauscher- und Wasserrecyclingsysteme angeboten. Das jüngste Kind in der Familie ist der HEAT-X AIR. Ein Luft-Wasser-Wärmetauscher, der die Mangel- oder Trocknerabluft benutzt, um direkt das Klarspülwasser der Klarwaschflotte aufzuheizen. Eine Beheizung der Waschstraße entfällt damit weitestgehend und wird nur noch beim morgendlichen Anfahren benötigt. Auch kleinere Investitionen können sich rechnen. Mit dem STEAM-X VENT bietet Christeyns ein Gerät, das den Überdruckdampf des Kesselspeisewassers nutzt, um Frischwasser aufzuheizen. Die über der Wäscherei sichtbaren Dampfschwaden verschwinden. Zur weiteren Reduktion des Frischwasserverbrauchs steht LINT-X REGAIN zur Verfügung. Die verschiedenen Prozesswässer werden von suspendierten Partikeln befreit und das so gewonnene Wasser kann im Waschprozess wiederverwendet werden. Kombiniert man das Konzept der dampflosen Wäscherei mit dem SANOXY-PLUS-Verfahren, ergibt das das SANOXY-MAX-Verfahren, kürzlich realisiert im Wäschereineubau von A&M in Belgien. Welcher Weg für eine Wäscherei der richtige ist, bedarf einer sorgfältigen Überlegung und Analyse, hier bieten die Spezialisten von Christeyns ihre Hilfe an.
Infos: www.christeyns.com