Schutz beim Schweißen
Mit der neuen Spritzerschutzkollektion FMP (Fluid Metal Protection) will Tempex Mitarbeitern in Eisen- und Stahlwerken, Aluminiumhütten, Gießereien, Kupferschmelzen und den angeschlossenen Instandhaltungsbetrieben Schutz vor flüssigen Metallspritzern bieten. Die Spritzerschutzbekleidung, die aus Bund- und Latzhose, Jacke und Gießereihemd besteht, ist nach der neuen ISO-Norm 11612 zertifiziert. Darüber hinaus entspricht sie den Anforderungen der ISO-Norm 11611 für Schweißen und verwandte Verfahren.
Das eingesetzte Gewebe aus Baumwolle, Modacryl und Viskose soll den unterschiedlichen Eigenschaften flüssiger Metallspritzer in besonderer Weise Rechnung tragen. Es zeigt sich laut Hersteller gegenüber den ca. 1.300 °C heißen Eisenspritzern ebenso widerstandsfähig wie gegenüber Aluminiumspritzern, die zwar weniger heiß sind, sich dafür aber auf der Oberfläche verteilen und zum Anhaften neigen. Diese gleiten auf dem FMP-Gewebe schnell ab.
FMP ist in den zwei Gewichtsklassen 340 g/m² und 430 g/m² erhältlich. Die leichtere Ware wird vorrangig zum Schutz gegen Alu- und Buntmetallspritzer eingesetzt, die schwerere zum Schutz gegen Eisenspritzer.
Für hohen Tragekomfort sollen der hohe Baumwollanteil (48 Prozent) und die angepasste Schnittführung sorgen, die viel Bewegungsfreiheit biete. Die FMP-Kleidung eigne sich sowohl für Haus-, als auch für industrielle Wäsche. Dabei sichert Tempex bei ordnungsgemäßer Pflege 50 Wäschen ohne Beeinträchtigung der Schutzeigenschaften zu. Eine Nachbehandlung zum Erhalt der Schutzwirkung ist laut Herstellerangaben nicht notwendig.
Info: www.tempex.de
