
Sparen und die Umwelt schonen
Die Wäscherei Textilpflege-Feucht, Schwäbisch-Gmünd, hat sich für ein umweltfreundliches Abwasserwärme-Rückgewinnungssystem des Unternehmens Fercher, Graz (Österreich), entschieden. Die Lösung besteht aus zwei Abwasserwärmetauschern des Typs AWT-928. Fercher empfiehlt diese Lösung besonders für kleinere Betriebe. In einem Zeitraum von vier Monaten konnte die Textilpflege-Feucht nach Angaben des Anbieters bereits 1.830 Liter Heizöl sparen.
Die Funktionsweise: Die beiden Wärmetauscher werden abwasserseitig in Serienschaltung betrieben, das Frischwasser wird im Gegenstrom durch die Wärmetauscher geleitet. Dies sorgt laut Anbieter für eine möglichst hohe Aufwärmung des Frischwassers und im Gegenzug für eine Abkühlung des Abwassers. Das vorgewärmte Frischwasser wird in einem Pufferspeicher gespeichert, um die unterschiedlichen Anfalls- und Bedarfszeiten von Abwasser und Frischwasser auszugleichen.
Ein positiver Nebeneffekt der Wärmerückgewinnung ist, wie der Anbieter erklärt, eine erhöhte Waschleistung im Betrieb. Dies lasse sich dadurch erklären, dass die Waschmaschinen bereits mit vorgewärmte Wasser angespeist werden, was zu reduzierten Aufheizzeiten führe. Die in der Waschhalle der Wäscherei Textilpflege-Feucht montierten Thermometer zeigen die Frischwassertemperaturen an: 13°C hat das Wasser auf dem Weg von der Wasseraufbereitung zum Pufferspeicher. 28°C werden gemessen, wenn das Wasser vom Pufferspeicher zur Waschstraße und den Waschschleudermaschinen geleitet wird. Das entspricht einer Temperaturdifferenz von 15°C.
Die Wärmetauscher arbeiten nach Angaben des Unternehmens auf der Abwasserseite drucklos und können dadurch nicht verstopfen. Der AWT-928 soll außerdem bei gleichbleibender Leistung wartungsfrei arbeiten.
Die Wärmetauscher sollen problemlos in bestehenden Wäschereien nachgerüstet werden können. Die Abwasserleitungen aller Waschmaschinen werden dann zusammengeführt und über den Wärmetauscher geleitet. Frischwasser wird aus einem Pufferspeicher durch die Wärmetauscher geleitet und nimmt die Wärme aus dem Abwasser auf. Die Frischwasser-Nachspeisung der Waschmaschinen erfolgt aus dem Pufferspeicher, der bereits vorgewärmtes Frischwasser enthält.
Das Unternehmen bietet hauseigene Einzelprodukte und Zubehörteile an. Geplant werden kann auch eine Gesamtanlage zur Wärmerückgewinnung, die schlüsselfertig übergeben werden kann. Als Energieberater bietet Fercher ebenfalls Abluftwärmetauscher und Anlagen zur Reinigung von Abluft bzw. Entstaubung an. Im Falle einer Wäscherei könne z.B. die Abluft von Trocknern vollständig von Flusen gereinigt werden.
Viele Betriebe haben ihr Budget bereits anderen Bereichen zugeteilt, wollen aber trotzdem eine Wärmerückgewinnungsanlage, um Energie zu sparen oder ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Für diesen Fall bietet das Unternehmen eine individuell angepasste Vorfinanzierung an.
Infos: www.fercher.at