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sewts Textilien automatisch vereinzeln

Mithilfe einer intern entwickelten KI will das Münchner Start-up sewts die Arbeit mit Faltmaschinen revolutionieren. Dabei arbeiten zwei Industrieroboter vollständig aufeinander abgestimmt, um die Textilien zu vereinzeln, sie in eine glatte Form zu bringen und sie in die Faltmaschine einzuführen.

Die Arbeit mit Faltmaschinen revolutionieren – nichts weniger hat sich das Münchner Start-up sewts vorgenommen. Möglich macht das laut Hersteller das System "Velum": eine automatisierte Eingabe von Frotteetextilien in Faltmaschinen. Hinter dem System steckt eine hausintern entwickelte Künstliche Intelligenz. Sie analysiert sewts zufolge die Textilien und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in Roboterbefehle um.

Konkret läuft das nach eigenen Angaben so ab: Zwei Industrieroboter arbeiten vollständig aufeinander abgestimmt, um die Textilien zu vereinzeln, sie in eine glatte Form zu bringen und sie in die Faltmaschine einzuführen. Die Integration in den bisherigen Ablauf erfolgt nahtlos. Sprich, es lässt sich laut Hersteller sowohl eine manuelle Beladung per Container als auch eine kontinuierliche Zuführung über ein Förderband und das vorhandene Hängebahnsystem einstellen.

Mithilfe der Technologie lassen sich nach Angaben des Herstellers Bedarfsschwankungen sofort anpassen und alle Arten von Frotteetextilien – ohne Einschränkungen hinsichtlich Farbe oder Textur – bis zu einer Größe von 1x2 m verarbeiten. Darüber hinaus verspricht sewts einen einfachen und flexiblen Hardwareaufbau im Betrieb, kontinuierliche Updates der Software für einen reibungslosen Ablauf und einen minimalen Wartungsbedarf sowie einen geringen Verschleiß durch erprobte Industriekomponenten.

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