deister Textilkennzeichnungsetikett und Diebstahlschutz

Das „textag care Label“ enthält einen UHF-Transponder und ermöglicht eine klare Ortung in der logistischen Kette.Foto: deister

Textilkennzeichnungsetikett und Diebstahlschutz

Textilien werden zunehmend mit RFID-Transponderchips ausgerüstet, um diese als Einzelstück vom Herstellungsbetrieb bis in den Verkaufsraum identifizieren zu können und um zu wissen, wo sich gerade wie viele Kleidungsstücke innerhalb der logistischen Kette befinden.

Die Kennzeichnung von Textilien durch Transponder geschah bisher durch das Anschießen von Hangtags aus Papier. Der Nachteil dieses Verfahrens bestand darin, dass Hangtags aus Papier sich bereits bei den hohen Heißdampftemperaturen im Tunnelfinisher auflösen. Des Weiteren gehen immer wieder angeschossene Labels verloren, was die manuelle Identifikation erschwert.

Im Sommer 2009 wurde der Fashion Group (Arbeitskreis RFID in der Textilindustrie) bei der deister electronic GmbH in Barsinghausen eine Lösung für die lückenlose Warenverfolgung von Textilien vorgestellt. Das Pflegeetikett mit integriertem UHF-Transponder (Ultra-High-Frequency-Transponder) wird als „textag care Label“ bezeichnet und der Frequenzbereich reicht laut Hersteller von etwa 300 MHz bis 3 GHz. Der Transponder ist in dem neuen Pflegeetikett „textag care“ bereits integriert und wird zu Beginn der Produktion der Textilien „mit der ersten Naht“ Bestandteil des Kleidungsstücks. Der jeweilige Artikel ist damit sofort, dauerhaft und eindeutig gekennzeichnet, so der Hersteller. Das „textag care Label“ gewährleiste die Identifikation während der Produktion, der Aufbereitung, der Verpackung und während des Versands und biete eine angenehme textile Haptik. Als Träger seien Satinbänder oder auch beschichtetes Nylon möglich.

Ein weiterer Vorteil besteht nach Angaben des Herstellers in der zusätzlichen Funktion als Diebstahlschutz (EAS = elektronische Artikelsicherung). Es sei keine extra EAS-Kennzeichnung mehr nötig.

Infos: www.deister.com