Heprotex „Ventilierende“ Mulde

Wirkprinzip der „ventilierenden“ Mulde: Über zahlreiche Öffnungen in der Edelstahlmulde wird zusätzlich Frischluft zwischen Muldenoberfläche und Walze eingebracht. In diesem Bereich findet die Verdampfung des Restfeuchteanteils in den zu mangelnden Textilien statt und hier muss auch für einen schnellen und wirkungsvollen Abtransport der Dampfwrasen gesorgt werden. Foto: Heprotex

„Ventilierende“ Mulde

Das Vertriebsunternehmen Heprotex Maschinen GmbH aus Klingenberg-Trennfurt bietet eine neue Serie von Muldenmangeln. Diese sollen mit einer Leistungssteigerung von etwa 25 Prozent aufwarten. Für das deutliche Leistungsplus ist, so das Herstellerunternehmen, die „ventilierende“ Mulde verantwortlich; die eingesetzte Technik sei patentrechtlich geschützt. Über Jahrzehnte hinweg haben die Technikentwickler Möglichkeiten für Leistungssteigerungen bei Muldenmangeln im Wesentlichen in den Bereichen Beheizung und Länge des effektiven Plättwegs untersucht und realisiert. Bei der aktuellen Mangelbaureihe von Heprotex haben die Konstrukteure sich der Systematik der Verdampfung des Wassers aus den zu mangelnden Textilien zugewandt. Der entscheidende Faktor für die Verdampfungsleistung einer Muldenmangel liegt laut Unternehmen neben der eingebrachten Temperatur im Abtransport des verdampften Wassers. Hier setzt die Innovation an, die eine Leistungssteigerung um ein Viertel verspricht: Es muss dafür gesorgt werden, dass Luft in entsprechend hoher Menge zum Abtransport des Dampfes zu Verfügung steht. Das Luftvolumen zwischen Mulde und Walze dürfte bei herkömmlichen Mulden - hierzu zählen auch die flexiblen Edelstahlmulden - für eine höhere Leistung beim Abtransport der Dampfwrasen kaum ausreichen, so Heprotex. Also wurde die „ventilierende“ Mulde - man könnte sie auch als „atmende“ Mulde bezeichnen - entwickelt, die den Verdampfungsprozess zwischen Mulde und Walze durch verbesserten Abtransport des Dampfes beschleunigen soll. Nach Herstellerangaben erbringt beispielsweise eine mit „ventilierender“ Mulde ausgestattete Mangel mit einer Walze von 800 mm Durchmesser eine Leistung, die nahezu mit der einer Mangel mit dem Walzendurchmesser 1.200 mm vergleichbar ist. Die „ventilierende“ Mulde wurde laut Hersteller jahrelangen Praxistests unterworfen und habe hier ihre Bewährungsprobe bestanden. Angeboten wird die leistungsgesteigerte Muldenmangel mit den Walzendurchmessern 500, 600 und 800 mm. Es werden Arbeitsbreiten bis zu 3.300 mm gebaut. Verfügbar ist die neue Mangelserie in den Beheizungsmodi Gas und Strom. Entsprechend der höheren Leistung bietet Heprotex weiterentwickelte Eingabe- und Faltmaschinen an.

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