EDV-Service-Büro Gradl Vorteile durch 64-Bit-Software

Wie Albert Gradl vom EDV-Service-Büro Gradl, Berlin, beschreibt, ist die moderne Kennzeichnung einzelner Wäscheteile verstärkt auf dem Vormarsch. Was neu ist.

Die Maske zeigt automatisch an, ob das Wäschereiprogramm im 64-Bit-Modus oder dem veralteten 32-Bit-Modus läuft.
Die Maske zeigt automatisch an, ob das Wäschereiprogramm im 64-Bit-Modus oder dem veralteten 32-Bit-Modus läuft. - © GeraIdent

Zwar hätten Wäschereien schon immer ihre Methoden gehabt, die Wäsche ihrer Kunden so zu kennzeichnen, dass eine möglichst fehlerfreie Rücklieferung gesichert war. Seitdem aber kleine Rechenknechte in allen Wäschereien ihren Dienst angetreten haben, seien in puncto Wäschekennzeichnung der Fantasie kaum noch Grenzen gesetzt.

Jedes Wäscheteil wird mit einem Barcode oder Transponder gekennzeichnet. Damit ist der Grundstein für kosten- und zeitsparende Automatisierungen gelegt. Wäschereien nutzen diese Kennzeichnung bereits im Wäscheeingang, um den Start des Produktionsprozesses zu speichern. Übrigens, so macht Albert Gradl aufmerksam, sinken Chippreise deutlich. Für jedes Wäscheteil existiert ein Datensatz im Computer.

Kundendaten nutzen

Damit sind alle kundenspezifischen Daten bekannt. Bei Bedarf werden diese Daten über die Kennzeichnung blitzschnell abgerufen. Folgen moderner Kennzeichnung sind riesige Datenmengen. Albert Gradl: "Für die benötigten Informationen wird für jedes Wäscheteil ein Datensatz für den Computer gespeichert. Jedes Taschentuch, jede Hose, jede Socke, jedes Bettwäscheteil usw. erzeugt einen Datensatz für den Computer. Schon bei kleinen Anwendungen können große Datenmengen anfallen. Jetzt sind Hochleistungscomputer gefragt."

Alle neuen Computer seien mittlerweile mit 64-Bit-Techniken ausgerüstet. 32-Bit-Computer führe der Fachhandel nicht mehr. "Da rollt eine fantastische Entwicklung auf Wäschereien zu", ist sich Gradl sicher.

So präsentierte Intel den nach eigenen Angaben schnellsten Prozessor aller Zeiten. In einer Pressemitteilung schreibt das Unternehmen: "Mit der Core-i7-Familie hat Intel die weltweit schnellsten Prozessoren entwickelt. Diese Prozessoren stellen die seit 40 Jahren größte Veränderung in der Halbleiterindustrie dar und läuten eine neue Computerära ein."

Bessere Wäschereiprogramme dank 64-Bit-Software

"Damit steigt weltweit die Nachfrage nach 64-Bit-Software. Die Vorteile sind offensichtlich", erläutert Albert Gradl. "WGP.NExTgen zählt seit einigen Jahren zu den ersten 64-Bit-Wäschereiprogrammen, die alle technischen Vorteile moderner 64Bit-Computer nutzen." Gradl erklärt den Unterschied der neuen Technik (64-Bit-Computer) im Gegensatz zur alten Technik (32Bit-Computer): "Nahezu alle Windows-Programme für Wäschereien sind noch 32-Bit-Programme. Natürlich funktionieren diese auch auf neuer 64-Bit-Computer-Technik. Allerdings mit einem gravierenden Nachteil. Eine 32-Bit-Software kann höchstens nur 50 Prozent der möglichen Leistung eines normalen 64-Bit-Computers nutzen. Berücksichtigt man die schnellen Corei7-Prozessoren, fällt ein Vergleich noch drastischer aus. So als würden Sie als Wäscher eine 100-kg-Waschmaschine nur mit 50 kg oder weniger beladen."

Bei großen Datenmengen, als Folge moderner Kennzeichnung, würden schnelle 64-Bit-Rechner ausgebremst. Das EDV-Service-Büro Gradl setzt dagegen auf 64-Bit-Software. Hier nutze die Software alle Möglichkeiten moderner 64-Bit-Computer. "Schnelle Computer und moderne 64-Bit-Programme sind 32-Bit-Windows-Systemen haushoch überlegen. Für alle noch DOS-Anwender eine gute Möglichkeit, 32-Bit zu überspringen und Zeit und Kosten zu sparen", sagt Gradl.

Infos: www.edvgradl.de