
Waschmaschine im Extremeinsatz
Zahlreiche Unternehmen der Wäscherei- und Reinigungsbranche entdecken die Vermietung und professionelle Aufbereitung von Schmutzfangmatten als gefragten und umsatzbringenden Service. In der Vergangenheit war diese Arbeit hart und aufwändig. Die schweren und großen Matten mussten meist erst einzeln geklopft und anschließend mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Danach waren sie zwar sauber, doch noch nicht trocken. Ohne großen Trockenraum war man von der Wetterlage abhängig und konnte keine genauen Lieferzeiten planen.
Um Abhilfe zu schaffen, empfiehlt der Wäschereimaschinenhersteller Stahl die Waschmaschine Atoll 110 mit 110 kg Füllgewicht. Je nach Größe können zehn oder mehr Matten gleichzeitig aufbereitet werden. In 60 Minuten sind diese gewaschen.
Nach Unternehmensangaben sind die Kunden mit den bisher ausgelieferten Maschinen sehr zufrieden. „Auch Matten, die stark verschmutzt oder schon lange im Einsatz sind, werden extrem sauber und sehen wieder aus wie neu. Der Flor wird so aufgelockert, dass er wieder jede Menge Schmutz auffangen kann“, so ein Sprecher des Mittelständlers. Manch eine Wäscherei, so ist der Anbieter überzeugt, kann sich mit dieser Investition einen Wettbewerbsvorteil schaffen, denn so können die Schmutzfangmatten der Kunden innerhalb eines Tages ausgetauscht werden und das bei bis zu 1.000 Matten pro Woche. Der extremen Belastung durch die schweren Matten und den Dauereinsatz stehen die Maschinen laut Anbieter gelassen gegenüber. „Dafür wurden sie von uns konstruiert und gebaut“, sagt selbstbewusst Werner Stahl, einer der für die Entwicklung zuständigen Geschäftsführer beim Wäschereimaschinen-Hersteller Stahl aus Sindelfingen.
In der Waschschleuder-Maschine werden die Schmutzfangmatten gleichzeitig auch imprägniert. Dabei arbeiten die Maschinen ganz sanft. „Würde man ein anderes Waschprogramm einstellen, könnte man bis zur Seidenbluse alles waschen“, sagt Uwe Stahl, Vertriebschef des Traditionsunternehmens, das letztes Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feierte. Er ergänzt, dass die Maschinenwäsche wesentlich kostengünstiger für seine Kunden sei.
Stahl weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern auch der Umweltschutz eine wichtige Rolle spielt. Bei der Entwicklung der Atoll-Baureihe (und der Serie der Hygiene-Waschmaschinen Divimat) wurde darauf geachtet, dass der Verbrauch von Wasser, Energie und Waschmittel vergleichsweise gering gehalten werden kann. Die Wascheffizienz durch sechs gelochte Schöpfrippen und das hydrodynamische Waschsystem sorgen ebenso dafür wie die eingebaute Wärmeisolierung. Die Atoll-Serie wird in zwölf unterschiedlichen Größen von 5,5 bis 110 kg Fassungsvermögen produziert in Deutschland, wie die Firma betont.
Infos: www.stahl-waeschereimaschinen.de