„RWin 2014 – Textilreinigung des Jahres“, Kategorie soziales Engagement Gesunde Mitarbeiter, gesunder Betrieb

Die Textilreinigung Trieb in Stuttgart ist ein gesunder Betrieb – nicht nur wirtschaftlich. Im vergangenen Jahr startete Inhaber Thomas Trieb ein betriebliches Gesundheitsmanagement für seine Mitarbeiter. Auch sonst engagiert sich die Textilreinigung in verschiedensten sozialen Belangen. Dafür erhielt sie nun den von RWTextilservice initiierten Branchenpreis „RWin 2014 – Textilreinigung des Jahres“.

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    Die Preisverleihung des „RWin 2014“ war für alle ein echter Grund zur Freude. Elena Schönhaar (ganz li.), leitende Redakteurin des Fachmagazins RWTextilservice, überreichte zusammen mit Jurymitglied Dieter Essing (2. v. re.) den Award und die Urkunde an Thomas Trieb (2. v. li.) und seine Schwester Christina Porges.  Fotos: Schmidt
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    Die Preisverleihung des „RWin 2014“ war für alle ein echter Grund zur Freude. Elena Schönhaar (ganz li.), leitende Redakteurin des Fachmagazins RWTextilservice, überreichte zusammen mit Jurymitglied Dieter Essing (2. v. re.) den Award und die Urkunde an Thomas Trieb (2. v. li.) und seine Schwester Christina Porges.  Fotos: Schmidt
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    Ralf Kraus (ganz re.) und Marc Kwiatkowski von der Krankenkasse IKK classic gratulierten der Textilreinigung Trieb zur Auszeichnung.
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    Passend zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gab es bei der „RWin“-Verleihung appetitliche Obst- und Gemüseplatten.
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    Winfried Maier überbrachte in Stuttgart Glückwünsche des FATEX.
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    Die EFIT gratulierte dem FashionCare-Betrieb mit einem passenden Kleiderbügel.
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    Anstrengender Job: Die Mitarbeiterinnen stehen den ganzen Tag. Anti-Stressmatten sollen Entlastung bringen.

3 Gesunde Mitarbeiter sind das A und O für einen Betrieb. Vorrangiges Ziel eines Unternehmens ist es natürlich, wirtschaftlich zu arbeiten. Warum gesunde Mitarbeiter jedoch die Grundlage für jeden Betrieb sind, merken Unternehmer spätestens, wenn ein oder mehrere Mitarbeiter gesundheitsbedingt ausfallen. Mehrarbeit für die anderen Angestellten, Stress, erhöhte Fehlerquote und unzufriedene Kunden sind nur einige negative Folgen. Was also tun?

Das Stichwort „betriebliches Gesundheitsmanagement“ klingt für viele eher nach Großunternehmen. Dass hinter einem Konzept zum Gesundheitsmanagement im Betrieb aber nicht unbedingt ein riesiger Konzern stecken muss, beweist die 35 Mann starke Textilreinigung Trieb in Stuttgart. Inhaber Thomas Trieb ist selbst Textilreinigermeister und weiß, welchen körperlichen Strapazen seine Angestellten ausgesetzt sind: Den ganzen Tag stehen, schwere Wäschesäcke schleppen, Bügeln – und das häufig bei großer Hitze durch die Abwärme von den Maschinen.

Zusammen mit der Krankenkasse IKK classic hat Thomas Trieb für seine Mitarbeiter deshalb ein Projekt mit dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ gestartet. In diesem Rahmen gibt es einmal im Jahr beispielsweise einen Gesundheitstag, an dem das Gesundheitsmobil der IKK classic in den Betrieb kommt. Alle Mitarbeiter können sich durchchecken lassen – vom Blutzucker über das Lungenvolumen bis hin zur Griffstärke. Durch eine anonyme Mitarbeiterbefragung erfuhren die Arbeitgeber, wo der Schuh drückt – nämlich in den Beinen und im Rücken sowie den Armen. Auch eine Arbeitsplatzanalyse wurde von Experten der IKK classic durchgeführt.

Aufgrund der Ergebnisse hat Thomas Trieb z.B. Anti-Stressmatten angeschafft, die beim Stehen entlasten sollen; die Mitarbeiter können an verschiedenen Workshops teilnehmen; außerdem gibt es regelmäßig kostenloses Obst und Gemüse. Eine Woche lang hatten die Angestellten darüber hinaus die Möglichkeit, sich massieren zu lassen. Das Konzept der IKK classic umfasst aber noch mehr. Zu gesunden Mitarbeitern gehört auch ein gesundes Betriebsklima inklusive einer funktionierenden Kommunikation untereinander. Im Seminar „Miteinander statt gegeneinander“ lernten die Angestellten u.a., was ein gutes Team ausmacht. Für die Teilnahme stellte der Arbeitgeber nicht nur die Zeit zur Verfügung, Trieb rechnete sie sogar als bezahlte Arbeitszeit an. „Das ist wirklich ungewöhnlich“, sagt Ralf Kraus, der zuständige Ansprechpartner der Textilreinigung Trieb von der IKK classic. Und auch die Führungsmannschaft bei Trieb bildet sich fort, z.B. mit der Teilnahme am Seminar „Gesundes Führen“. Unterstützt wird Thomas Trieb bei der Unternehmensführung durch seine Schwester Christina Porges, Betriebswirtin und geprüfte Fachfrau für Textilreinigung, Detachur und Umwelt, sowie Daniela Lenz, Filialleiterin in Stuttgart-Botnang und ebenfalls Umweltfachfrau.

Neben dem Konzept für das betriebliche Gesundheitsmanagement engagiert sich die Textilreinigung Trieb in sozialen Belangen, sei es im sportlichen Bereich, bei Kinderprojekten oder der schwäbischen Tafel. „Das ist mehr, als die meisten von uns für unsere Gesellschaft tun. Damit ist die Textilreinigung Trieb ein Vorbild – vor allem, aber nicht nur für die Textilpflegebranche“, sagte Dieter Essing, der den Betrieb seit Jahrzehnten kennt, bei der Preisverleihung in seiner Laudatio. Denn mit dem für einen kleinen Betrieb außergewöhnlichen Gesundheitsmanagement und ihrem sozialen Engagement konnte die Stuttgarter Reinigung die Jury des Branchenawards „RWin“ überzeugen, der jährlich von RWTextil­service initiiert wird. Dieter Essing ist ein Mitglied dieser internationalen „RWin“-Jury. Die offizielle Preisverleihung an die „Textilreinigung des Jahres“ fand am 25. Juli 2014 vor dem Hauptgeschäft der Textilreinigung Trieb am Arnulf-Klett-Platz statt. Neben der Lokalpresse waren auch zwei Vertreter der IKK classic sowie Winfried Maier vom baden-württembergischen Landesverband FATEX dabei, als Elena Schönhaar, leitende Redakteurin von RWTextilservice, zusammen mit Jurymitglied Dieter Essing den Award überreichte. Thomas Trieb und Christina Porges nahmen den „RWin 2014“ entgegen. Beide freuten sich sehr über die Auszeichnung und betonten noch einmal die Vorteile, die das Projekt für sie hat. „Unsere Mitarbeiter setzen sich für das Unternehmen ein, weil sie sehen, dass etwas für sie getan wird“, sagte Porges und Trieb ergänzte: „Man muss etwas geben, um etwas zurückzubekommen.“ Lob für diese Einstellung und das daraus resultierende Engagement kam von allen Seiten. Ralf Kraus von der IKK classic betonte im Rahmen der Verleihung: „In meinem Gebiet ist das der Betrieb, der definitiv am meisten macht; das soziale Engagement ist wirklich außergewöhnlich.“ Auch Winfried Maier lobte Thomas Trieb und gab zu bedenken: „Bei der Fachkräfte- und Nachwuchsgewinnung können Zusatzleistungen wie ein betriebliches Gesundheitsmanagement ausschlaggebend sein.“

Die IKK classic fasst die Vorteile eines betrieblichen Gesundheitsmanagements in folgenden Punkten zusammen:

  • Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten,
  • Engagement und Motivation fördern,
  • Arbeitszufriedenheit verbessern,
  • Produktivität steigern,
  • Qualität der Dienstleistung erhöhen,
  • Arbeitsausfälle vermeiden,
  • Kosten senken,
  • Image und Bekanntheit des Unternehmens verbessern,
  • Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

In der Textilreinigung Trieb ist das Projekt noch nicht abgeschlossen. Es ist ein Prozess, der nachhaltig sein soll – für die Mitarbeiter und den Betrieb.