Was Qualität bedeutet, entscheidet der Kunde. Hans-Albert Heim ist lange genug im Geschäft, um das bestätigen zu können. Die vorausschauende Entscheidung, anspruchsvolle Kunden mit Berufsbekleidung und zertifizierten Dienstleistungen zu versorgen, verhalf seinem Unternehmen zum Markenimage. Die Wäscherei-Mietwäsche W. Heim oHG garantiert Wäschereiqualität bis zum Finish.
3 Im November 2013 feierte die Wäscherei-Mietwäsche W. Heim oHG ihr 75-jähriges Jubiläum. Das Erfolgsrezept des Unternehmens, das Berliner Wäschereigeschichte geschrieben hat, heißt Qualität, sagt Geschäftsführer Hans-Albert Heim. Sie sei kein Alleinstellungsmerkmal, letztendlich jedoch das maßgebliche Kriterium für jede Kaufentscheidung. Markenqualität aus dem Hause Heim beinhalte die Einhaltung aller gesetzlich erforderlichen Hygienestandards. Um dieses Niveau nicht nur zu halten, sondern zu optimieren, investiert Heim konsequent und kontinuierlich. Im Februar dieses Jahres wurde die Erweiterung des Finishbereichs in der Produktionsstätte in Berlin-Reinickendorf vollendet: mit einem gasbetriebenen Tunnelfinisher VarioJet FTS 206 G, zwei VarioLoad-Aufgabestationen und einer zweiten Faltmaschine VarioFold F 85 M der Fintec Textilpflegesysteme GmbH.
Erfolgreicher Umstieg auf Gasbetrieb
Der Zentralbetrieb in der Ollenhauerstraße war sukzessive auf den Gasbetrieb umgestellt worden. „Nun mussten wir nur noch den Tunnelfinisher austauschen, abgesehen von der Mangeltechnik“, erklärt Heim. „Da wir gleichzeitig unsere Kapazitäten erhöhen wollten, haben wir uns für den VarioJet FTS 206 G und eine zweite Faltmaschine der Marke Fintec entschieden. Damit sind wir darauf eingerichtet, künftig mehr Kunden noch schneller und besser bedienen zu können.“
Hans-Albert Heim ist ein alter Hase mit einem guten Gespür für die Trends seiner Branche. Sein Handwerk lernte er von der Pike auf; im Alter von 22 Jahren machte er seinen Meister. „Selbstverständlich bilden wir in unserem Unternehmen Branchennachwuchs aus“, sagt er. „Auch das gehört für uns zur Handwerkstradition.“ Seine Nachfolge hat er gesichert: Sohn Felix Heim arbeitet seit 1997 im Unternehmen, seit 2010 als Assistent der Geschäftsleitung. Der Handwerksmeister und diplomierte Kaufmann verfügt über solides Fachwissen und Branchenkompetenz.
Die umfassenden Erfahrungen der Wäscherei in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen im Gesundheitswesen sichern dessen Erfolg. „Darüber hinaus sind wir sehr stark in der Lebensmittelindustrie und mit unseren zertifizierten Dienstleistungen im Bereich persönliche Schutzbekleidung vertreten“, erklärt Hans-Albert Heim. „Unser Personal ist geschult und unsere Außendienstmitarbeiter erbringen mit der DEKRA-Zertifizierung den Nachweis, dass unsere Kunden qualifiziert beraten werden.“
Um das Marken- und Qualitätsversprechen halten zu können, brauche es vor allem zuverlässige Maschinen. „Ohne moderne Technik geht es nicht.“ Wer ihn kennt, weiß: Hans-Albert Heim setzt hohe Maßstäbe und gibt sich erst zufrieden, wenn alles rund- läuft. Qualität im Detail macht für ihn den Unterschied, den er auch von seinen Zulieferern erwartet. „Natürlich sind wir kritisch. Bevor wir uns für den Tunnelfinisher entschieden haben, sind wir mit unserer Ware zu den Maschinenanbietern gefahren, um die unterschiedlichen Fabrikate zu testen. Unser Anspruch war es, ohne den Einsatz von Dampf beste Finishqualität zu produzieren.“
Die Entscheidung fiel auf den VarioJet FTS 206 G von Fintec, nicht zuletzt wegen der Ergänzung durch die Faltmaschine VarioFold F 85 M. „Bei uns wird die Ware nach Trägern sortiert“, erklärt Heim. „Unsere Formteile unterscheiden sich zum Teil extrem in ihrer Beschaffenheit. Das heißt, die Faltmaschine muss in der Lage sein, hintereinander unterschiedliche Teile zu falten: vom leichten T-Shirt bis zur schweren Latzhose. Wir wussten schon aus Erfahrung mit der ersten VarioFold, dass die Fintec-Anlage das schafft.“
Millimeterarbeit auf engstem Raum
Die Herausforderung für den Technikpartner Fintec bestand in der Einbringung der neuen Vario-Module in die vorhandene Finishanlage. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten in der Wäscherei geschah dies in Millimeterarbeit. Bereits bei der Konstruktion hatte Fintec Speziallösungen für alle Schnittstellen entwickelt, um einen lückenlosen Formteiletransport im Finishbereich sicherzustellen. Das vorhandene Transportsystem eines anderen Fabrikats wurde mit den neuen Fintec-Anlagemodulen anwenderorientiert verknüpft. „Es gehört zur Kernkompetenz unserer erfahrenen Techniker, Sonderanfertigungen bis zur reibungslosen Inbetriebnahme zu realisieren“, sagt Fintec-Geschäftsführerin Claudia Pollauf. „Federführend war Thomas Michaelis von der Firma Lavatec LT, der die Installation auf engstem Raum bestens organisiert hatte.“
Fintec-Technikexperte Joachim Meineke ergänzt: „Wie immer haben wir kreative Lösungen gefunden. So wurde beispielsweise die Ausförderstrecke nach dem Finisher mittels Steigförderer auf die vorhandene Anlage übernommen. Vor der Maschineneinbringung mussten wir allerdings das Stahlgestell der Trockner oberhalb des Finishers sowie sämtliche Medien exakt anpassen. Wir haben nahezu alle Teile des Finishers und weite Strecken des vorhandenen Transportsystems demontiert und wieder aufgebaut. Die Aufgabestationen wurden schließlich in einem höher gelegenen Nachbarraum installiert, wobei die Leerbügelrückführung reibungslos direkt über dem Finisher auf der niedrigeren Ebene erfolgt.“
Am Ende war das gewünschte Ziel erreicht: Die Produktionskapazität wurde verdoppelt. Die Wäscherei-Mietwäsche W. Heim kann ihren Qualitäts- und Expansionskurs fortsetzen. „Bereits jetzt haben wir eine sehr gute Auslastung erreicht“, sagt Hans-Albert Heim. In den letzten Jahren sei die Zahl der Neukunden massiv gestiegen. „Wir konnten etliche Kunden zurückholen, die aus Kostengründen abgewandert waren. Unsere Stammkunden wissen längst, dass sie mit uns reibungslos zusammenarbeiten können und neben der Qualität unser Kundendienst stimmt. Und dass sich ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis auf die Dauer auszahlt.“
Infos: www.heim-mietwaesche.de; www.fintec-gmbh.de