Wäscherei der KJF-Werkstätten, Straubing „Haben uns richtig entschieden“

Altenheime, Wohnheime und die Werkstätten selbst: Hier kommt die Wäsche für die Wäscherei der KJF-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Straubing her. Zum Einsatz kommen Finishgeräte von Eco Impact. Die Betriebsleiter erzählen, weshalb sie sich für diese Geräte entschieden haben.

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    Der Twinfinisher von Eco Impact verfügt über eine dampfauffangende Kabine. Fotos: Rosenberger
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    Die Bedienungsfreundlichkeit überzeugte die Wäschereileitung: Kragen und Ärmel lassen sich einfach einspannen.
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    In der Wäscherei der KJF-Werkstätten werden auf 1.000 m 2 täglich 3,5 t Wäsche bearbeitet.

3 Im Gewerbegebiet steht ein gelb-weißes Gebäude. Im Innern sind in Weiß gekleidete Mensch zu sehen, die mit Bekleidungsteilen hantieren. Auf den ersten Blick eine normale Wäscherei. Ist es auch, nur dass hier Menschen mit Behinderung die Arbeit machen – im Schnitt 32 Mitarbeiter. Seit 1979 gibt es die KJF-Werkstätten in Straubing. Die Wäscherei, die 1.000 m2 auf dem Gelände einnimmt, steht an ihrer jetzigen Stelle seit 35 Jahren. „Es war ein ständiger Vergrößerungsprozess“, merkt Sabina Bruckbauer, Produktionsleiterin der Wäscherei, an. Immer wieder ist der Betrieb um einzelne Flächen erweitert worden. Die Räume habe man dabei stets großzügig gestaltet. „Jeder unserer Mitarbeiter braucht genügend Raum für sich selbst. Zudem identifizieren sie sich stark mit ihrer Arbeit“, so Bruckbauer weiter. „Sie sind motiviert und arbeiten je nach ihren Fähigkeiten selbstständig an den Maschinen.“ Der Teamgedanke wird deutlich durch die T-Shirts, die alle Mitarbeiter tragen. „Wäscherei Team“ steht in großen Lettern ­darauf geschrieben. „Ich komme jeden Tag gerne hierher“, sagt einer der Angestellten. „Alle meine Freunde sind hier; wir haben viel Spaß.“

Voll und ganz überzeugt

Pro Tag durchlaufen 3,5 t Bewohnerwäsche, Arbeitsbekleidung und sonstige Textilien die Wäscherei. Gefinisht werden sie an drei Maschinen von Eco Impact: An einem Hemdentopper, einem Twinfinisher und einem Gerät für Hosen, die aufgrund ihrer Bügelfalten nicht gepresst werden können. „Alle Maschinen sind einfach zu bedienen und liefern ein gutes Ergebnis. Der einzige Nachteil, wenn man so will, ist, dass man mit unserer Ausstattung nicht eine große Masse an Teilen finishen kann“, sagt Bruckbauer. Das sei für den Betrieb in der Wäscherei der KJF-Werkstätten angesichts der Tagesmenge jedoch auch kein Problem. „Wir haben uns bewusst für den Twinfinisher von Eco Impact entschieden und würden es wieder tun“, merkt Karl Thomas an, der als Gruppenleiter der Wäscherei zusammen mit einem Kollegen für die Wartung der Maschinen zuständig ist. Besonders die Tatsache, dass das Gerät ohne Kragen- und Manschettenpresse die Hemden bügelt, sei erfreulich.

Die Bedienung der Geräte sei komfortabel. „Wir haben uns die Geräte anderer Hersteller angesehen, aber waren nicht von deren Produkten überzeugt“, erzählt Bruckbauer. Im Vorfeld der Anschaffung hätten sie sich viel auf Fachmessen informiert. Dabei sei es ihnen wichtig gewesen, die Maschinen selbst testen zu ­können und allgemein intensive Nachforschungen zu betreiben. „Die ­neuen Geräte haben wir zudem auch deshalb angeschafft, weil wir mit der alten Finishpuppe gute Erfahrungen gemacht hatten“, berichtet Bruckbauer. Hervorzuheben sei bei Eco Impact auch der Kundendienst, sagt Thomas.

Arbeitssicherheit im Fokus

„Arbeitssicherheit steht im Betrieb an oberster Stelle“, sagt Bruckbauer. Das sei gerade für Menschen mit Behinderung ein wichtiges Thema. Eine der ersten Finishpuppen, die sie von Eco Impact gekauft haben, hätten sie eigenhändig modifiziert und ihren Vorstellungen und Ansprüchen angepasst. Der Twinfinisher etwa habe mit seiner eingebauten Kabine den Vorteil, dass der Mitarbeiter am Gerät nicht in Kontakt mit heißen Flächen kommen könne. „So vermeiden wir es schon im Voraus, dass es zu Verbrennungen oder Verletzungen kommt“, so Thomas. Der Gedanke der Arbeitssicherheit für die Mitarbeiter habe sie auch dazu veranlasst, Eco Impact zu einer weiteren Modifikation des Twinfinishers für den Betrieb in der Werkstattwäscherei zu bewegen. Um den Prozess auszulösen, benötigt man nun beide Hände, die an einem räumlich von dem Gerät getrennten Pult zwei Schalter simultan betätigen müssen. So wird sichergestellt, dass sich die ausführende Kraft auf keinen Fall etwa einen Finger in der Maschine einklemmt. „Wenn etwas passieren würde, wären wir verantwortlich“, betont Thomas. „Wir müssen alles dafür tun, dass es keine Unfälle gibt.“ Eco Impact sei froh gewesen, die Anregungen von der KJF-Wäscherei zu  bekommen. „Den älteren Hemdentopper haben wir von Eco Impact ebenfalls modifizieren lassen. Wenn wir das Gerät ausrangieren, soll es ins Firmenmuseum kommen“, merkt Bruckbauer etwas stolz an. Jonas Rosenberger

Infos: www.kjf-werkstaetten.de