„Die Wäscherei“ in Rheinstetten wollte ihre Leistung aufstocken und investierte in einen neuen Wasserraumkessel von Manara Roberto. Der Kessel produziert 800 kg Dampf pro Stunde und verfügt damit über genug Kapazität für weitere betriebliche Expansionen.

3 Wenn es um umsatzfördernde Einfälle für ihr Unternehmen geht, ist man bei Wäschereiinhaber Guido Hornoff und seinem Partner Marco Soto an der richtigen Adresse. „Wäscherei auf Rädern“ nennt Guido Hornoff ihr mobiles Unternehmenskonzept, das die Wäscherei mittels Hol- und Bringdienst zum Kunden bringen soll.
Die Wäscherei zieht weite Kreise
Guido Hornoff beziffert den Aktionsradius, der regelmäßig von Fahrzeugen seines Wäschereibetriebes zurückgelegt wird, mit etwa 60 km. Im Norden werden Kunden in Mannheim und Heidelberg angefahren, südlich gehen die Wäschefahrten über Straßburg und Kehl, auf der deutschen Rheinseite bis zum südlichsten Punkt nach Offenburg.
Seit vier Jahren sind die Partner mit ihrem „Die Wäscherei“ genannten Betrieb am Markt und haben sich bereits in ihrem Kundenkreis etabliert. Der besteht im Wesentlichen aus Betrieben der Gastronomie und Hotellerie – etwa 90 Prozent des Gesamtumsatzes machen diese Kunden aus. Hinzu kommen Arztpraxen, Apotheken und Seniorenheime, Cateringunternehmen, der Fitness- und Wellnessbereich sowie Privathaushalte. Auch das Casino in Baden-Baden gehört dazu. Eine zunehmend starke Unternehmenssparte stellt Mietwäsche dar.
Angesichts einer fast überquellenden Schmutzwäscheabteilung, permanent laufender Waschschleudermaschinen und Trockner sowie Stapeln fertiger Wäsche erinnern sich Guido Hornoff und Marco Soto noch an die Anfänge ihrer Unternehmung. „Gestartet sind wir mit einer Waschschleudermaschine und einer ‚Uralt‘-Mangel“, erzählt Hornoff. „Viel Energie und Zeit haben wir aufgewandt, um fachliches Wissen und Können zu erwerben“, fügt Marco Soto hinzu. „Wir waren ja echte Quereinsteiger.“
Mehr Leistung für mehr Arbeit
Diese Zeiten sind längst vorbei. Die hohen Wäscheberge sind zur täglichen Routine geworden. Was jetzt an Forderung bezüglich Investition ansteht, ist mehr Leistung für mehr Arbeit. Angefangen haben die Wäschereipartner aus Rheinstetten mit der Leistungsaufstockung im Bereich Energie und Dampf. Sie suchten eine Dampfproduktion, deren Leistung die aktuellen Erfordernissen erfüllt, und die über genügend Kapazität verfügt, um künftigen Erweiterungen des technischen Equipments problemlos zu entsprechen. Man wandte sich an den Technikpartner Heprotex Maschinen in Klingenberg-Trennfurt, der sich in den letzten Jahren auf Dampfsysteme spezialisierte. Das Ergebnis der Planungsphase stand schließlich im Februar 2017 vor den Toren des Wäschereibetriebs „Die Wäscherei“ im Rheinstettener Gewerbegebiet. Der neue Manara-Kessel, die Speisewasseranlage, die weiterführenden Dampfleitungen und das Kondensatsystem wurden installiert.
„Bei der Einrichtung der neuen Dampfzentrale hat alles so geklappt, wie von den Heprotex-Verantwortlichen zugesagt“, erinnert sich Guido Hornoff. Und auch die versprochene Dampfqualität werde vom neuen Kessel geliefert. Die Leistung von 800 kg Dampf pro Stunde werde zwar nicht immer abgerufen, die Reserve, die der TFI-80-Kessel bereithält, sei aber durchaus beruhigend. „Und wenn sich das Geschäft so weiterentwickelt, wie es zurzeit aussieht, brauchen wir die hohe Leistung ohnehin für zusätzliche Maschinen“, bekräftigt Marco Soto. Immer wieder überrasche der Manara-Kessel mit seiner kurzen Aufheizzeit. „Das sind Werte, die eigentlich nur ein Schnelldampferzeuger liefern kann“, sagt Hornoff. „‚In die Knie‘ dürfte der Manara kaum zu zwingen sein.“
Infos: www.die-waescherei-karlsruhe.de