Bildungspolitische Maßnahmen Ausbildungsreife mit Mindeststandards verknüpfen

WKÖ-Präsident Christoph Leitl begrüßt die Einigung der Koalitionsverhandler auf zwei bildungspolitische Maßnahmen, die ÖVP-Chef Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache von der FPÖ am 28. November 2017 der Presse vor­stellten.

Grundkompetenzen ­erreichen

So soll etwa in Zukunft die Absolvierung der Schulpflicht an das Erreichen von Standards geknüpft werden. „Ohne Beherrschung der Grundkompetenzen ist eine weiterführende Ausbildung nicht möglich. Daher ist es zu begrüßen, dass künftig eine Ausbildungsreife mit Mindeststandards in Lesen, Schreiben und Rechnen umgesetzt werden soll“, sagte der WKÖ-Präsident.

Bessere Zukunftsaussicht schaffen

Dies sei im Interesse der Jugendlichen und ihrer Zukunftschancen. Zugleich würden Betriebe damit die Möglichkeit haben, mit ausreichend qualifizierten Schulabgängern arbeiten zu können und sie etwa als Lehrlinge weiter ausbilden zu können.

Ebenso zu begrüßen sei die Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres. Leitl fügte hinzu: „Wenn im Schuljahr 2016/2017 rund 40.000 Schüler in Österreich nicht ausreichend Deutsch sprechen, um dem Unterricht ausreichend folgen zu ­können, dann haben wir höchsten Handlungsbedarf. Dann brauchen wir ein Bündel von Maßnahmen – und das zweite Kindergartenjahr ist eine davon.“

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