Sowohl das Bügeln von Hand als auch die Bearbeitung über den Finisher sind für ein Finish geeignet. Beide Verfahren haben laut dem belgischen Hersteller Lapauw aber auch einen Nachteil: Sie sind arbeitsintensiv. Der Tunnelfinisher von Lapauw soll deshalb eine effiziente Lösung bei guter Qualität und einem hohen Produktivitätsniveau bieten. Möglich sei das vor allem durch die enge Passage, durch die die zu bearbeitenden Teile während des Finishprozesses transportiert werden.
Wäschereien wie beispielsweise Synergy Health aus den Niederlanden verwenden den Lapauw-Tunnelfinisher bereits, so der Maschinenanbieter. Die Gruppe ist spezialisiert auf das Gesundheitswesen und betreibt eine Wäscherei, in der Bewohnerwäsche bearbeitet wird. Aufgrund des hohen Qualitätsanspruchs müssten Lapauw zufolge eigentlich alle Teile von Hand gebügelt oder auf Finishern bearbeitet werden – ein arbeitsintensiver Auftrag. Auch ein Tunnelfinisher zur Steigerung der Produktivität käme wegen der niedrigen Finishqualität normalerweise nicht in Frage. Der „Hotstream-Tunnelfinisher“ sei für die Wäscherei aber die richtige Lösung gewesen.
Der „Hotstream“ zeichnet sich laut Lapauw durch eine enge Passage von 100 mm aus. Besonders sei, dass die Teile nicht Rücken an Rücken, sondern Schulter an Schulter hindurchgeführt würden. Dadurch erreiche der Luftstrom die komplette Oberfläche der Teile. Die enge Passage bewirke außerdem eine Beschleunigung des Luftstroms, wodurch die Teile zusätzlich „geschüttelt“ würden. Dadurch soll der Tunnelfinisher eine bessere Qualität erreichen als Finisher, die Rücken an Rücken trocknen. Im Fall von Synergy Health bedeutet der Einsatz des Tunnelfinishers laut Lapauw eine Einsparung von bis zu 150 Arbeitsstunden in der Woche. Synergy Healths Tunnelfinishermodell heißt „MonoT3”. Man bearbeite damit innerhalb einer 45-Stunden-Woche 17.000 Teile mit zwei Personen.
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