Serie: Onlinetextilreinigungen (Teil 9) Washcloud: Service für Schweizer Unternehmen

Immer mehr Start-ups drängen auf den Textilreinigungsmarkt, um digitalisierte Lösungen zu bieten. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, bietet R+WTextilservice zusammen mit der Europäischen Forschungsvereinigung Innovative Textilpflege eine Serie. Im neunten Teil geht es um Washcloud.

In der Serie Onlinetextilreinigungen stellen R+W Textilservice und EFIT verschiedene Konzepte vor. Logo: R+WTextilservice - © R+WTextilservice

Im Bereich der Onlinetextilreinigungen tut sich ständig etwas. Deshalb wollen die Europäische Forschungsvereinigung Innovative Textilpflege (EFIT) und R+WTextilservice gemeinsam Orientierung geben. In der neunten Folge der Serie geht es um Washcloud, einen seit 2016 in der Schweiz tätigen Wäscheservice.

Washcloud: www.washcloud.ch

  • Claim: Lassen Sie Ihre Wäsche von der Leine
  • Standort: Root (Kanton Luzern, CH)
  • Zielgruppe: Privat- und Geschäftskunden bzw. deren Mitarbeiter
  • Leistungen: Abholung, Reinigung und Lieferung zweimal wöchentlich
  • Konzept: Anmeldung über Web­seite; Abgabe und Abholung in einem Schrank beim eigenen Unternehmen bzw. Lieferservice für Privatkunden
  • Preise: nicht öffentlich
  • Zahlungsarten: per Kreditkarte oder Lastschrift zum Monatsende
  • Unternehmen/Geschäftsführer: Washcloud GmbH/Adrian Wespi
  • Corporate Design: Website und Lie­ferwagen in eigenem Washcloud-CD
  • Konditionen für interessierte Textilreiniger sindnicht öffentlich

Gründer und Geschäftsführer von Washcloud ist Adrian Wespi, Textilreinigerprofi mit langjähriger Erfahrung. Sein voriges Unternehmen war die Textilreinigung Würzenbach AG (gegründet 1977, aktuell in Liquidation). Noch mit dieser Firma tätig entwickelte Wespi die Marke Washcloud mit dem Ziel eines wirkungsvollen Auftritts und eines hohen Wiedererkennungswerts. 2017 wurde Washcloud zum eigenen Unternehmen. Wespi reinigt selbst, ist also nicht auf Partnerreinigungen angewiesen. Washcloud legt nach eigenen Angaben großen Wert auf Qualität. Der Betrieb ist FashionCare-zertifiziert und Mitglied bei der EFIT.

Auf der Webseite bietet Washcloud sowohl einen mobilen Service für Unternehmen und deren Mitarbeiter als auch einen privaten Hauslieferdienst. Und so funktioniert Washcloud für Geschäftskunden: Im Unternehmen wird eine Pick-up-Station eingerichtet (Garderobe, Kleiderschrank, Nebenraum mit Kleiderständer). In speziellen, personalisierten Kleiderhüllen gibt der Kunde dort seine Wäsche ab. Vor der Erstnutzung holt sich der Mitarbeiter ein Anmeldeformular und eine Kleiderhülle am Empfang oder bei der Pick-up-Station. Er füllt das Formular aus, legt es zusammen mit den zu reinigenden Textilien in die Kleiderhülle und deponiert diese bei der Pick-up-Station. Zweimal wöchentlich holt Washcloud die Schmutzwäsche und bringt die gereinigten Textilien. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen dem Nutzer und Washcloud. Für die Firma entsteht somit kein Aufwand, verspricht der Anbieter.

Als Referenzen sind auf der Website u.a. Hugo Boss, das Kantonsspital Nidwalden, Merck oder Raiffeisen aufgeführt. Wie bei anderen Anbietern liegt der Vorteil von Washcloud in der Erschließung neuer Zielgruppen, in diesem Fall alle Mitarbeiter der betreuten Firmen. Mit dem Service für Privatkunden kann ­Washcloud eine junge, online­affine Zielgruppe erreichen. Laut Wespi kann man sich über ein Partnersystem als zukunftsorientierte Textilreinigung dem System anschließen.