Fintec Vario-Konzept: Einfaches Handling mit System

Energieeffiziente Vario-Systemtechnik für die Bearbeitung von Formteilen für Hotels, Krankenhäuser und Seniorenheime in der Produktion der Frey Textilreinigung im bayerischen Burgau. Foto: Fintec - © Fintec

Größtmögliche Energieeffizienz bei maximaler Leistung. Diesen Wunsch haben die Marktpartner der Fintec Textilpflegesysteme GmbH, unabhängig von der Betriebsgröße. Fintec will sich diesem Auftrag im weltweiten Wirtschaftsfeld Textilservice stellen. Ob für die kleine, familiengeführte Wäscherei oder den industriellen Großbetrieb, das Ziel ist stets dasselbe: Ressourcen und Betriebskosten zu senken und individuelle Kundenansprüche zu erfüllen.

„Um diesem Spagat gerecht zu werden, entwickeln wir seit jeher energieoptimierende Lösungen für den gesamten Prozess“, sagt Claudia Pollauf, geschäftsführende Gesellschafterin der Fintec Textilpflegesysteme GmbH in Gersthofen. „Vor gut 25 Jahren hat kaum jemand von Nachhaltigkeit gesprochen, für uns hatte dieser Aspekt dennoch schon immer höchste Priorität. Abgesehen von der soliden Bauweise einer Maschine sind die Betriebskosten seit jeher wirtschaftlich relevant. Daher haben wir die Vario-Systemtechnik erfunden.“ Denn es mache wenig Sinn, so die Fintec-Chefin, einen energiesparenden Hochleistungsfinisher in ein System zu integrieren, das Defizite an anderen Stellen aufweise. Zudem müssten die menschlichen Ressourcen, sprich Kapazitäten, im Produktionsprozess berücksichtigt werden. Ergo: Je einfacher das Handling der Maschine, desto höher die Produktivität und letztendlich die Wirtschaftlichkeit.

Daher stattet Fintec bereits ihre „VarioLoad“-Aufgabestationen mit leicht bedienbaren, digitalen Terminals aus. So sollen Fehlerquellen minimiert und der Prozessablauf soll von Anfang an optimal gesteuert werden. „Das ist die erste entscheidende Maßnahme für eine effiziente innerbetriebliche Logistik, die wir bis zu Ende denken“, sagt Pollauf. „Erst wenn alle Produktionsschritte folgerichtig miteinander verknüpft sind, kann jedes einzelne Modul so energieeffizient wie möglich arbeiten. Systemtechnik lebt davon, dass sie funktioniert.“ Um ihren Kunden größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen, seien alle Fintec-Maschinen mit den Systemen anderer Markenanbieter kompatibel, bis hin zum Vario-Automatikbügel. Diesen hat Fintec nach eigenen Angaben jetzt mit einem nachrüstbaren Schulterelement für ein formstabiles Finish von Polos und T-Shirts weiterentwickelt. Der Hightech-Bügel transportiert die Ware bis zur wahlweise vollautomatischen Faltung und Sortierung, einer VarioFold F 85 A beispielsweise. Die Anlage faltet bis zu 1.200 Formteile nahezu jeder Warenart und Konfektionierung, so Fintec: vom leichten T-Shirt bis zur schweren Arbeitsuniform mit Leuchtsteifen. Herzstück des Vario-Systems ist ein Tunnelfinisher VarioJet für 150 bis 1.900 Teile pro Stunde. Die Leistung des Gebläses und der Gasbrenner aller Modelle werden laut Fintec der Warenart angepasst und laufen erst, nachdem die komplette Charge zugeführt wurde. Dadurch werde der Verbrauch an dieser energieintensiven Schnittstelle reduziert und gleichzeitig eine gute Warenqualität erzielt.

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