- Fragen stellen: Wer mehr zuhört, als selbst redet, zeigt Interesse an seinem Gegenüber. Wer das Gesagte auf sich wirken lässt und Fragen stellt, zeigt, dass er „wirklich“ zuhört.
- Störfaktoren abschalten: Wer fühlt sich wichtig, wenn der Gesprächspartner ständig auf sein Smartphone blickt? Man sollte sich mit allen Sinnen auf sein Gegenüber konzentrieren.
- Ehrlichkeit und Authentizität: Wer ehrlich und authentisch ist, ist berechenbar und verdient sich Vertrauen.
- Beurteilen heißt verurteilen: Jeder Mensch möchte so (an)genommen werden, wie er ist. Wenn man etwas nicht gutheißt, sollte man versuchen, es zu verstehen, bevor man es zu verändern versucht. Toleranz, Weltoffenheit, Neutralität und die Fähigkeit, Unverständliches zu hinterfragen, sind Eigenschaften einer modernen Führungskraft.
- Vornehme Zurückhaltung: Wie werden Menschen empfunden, die ständig im Mittelpunkt stehen möchten? Anerkannter sind diejenigen, die gesunde Zurückhaltung üben und sich im entscheidenden Moment selbstbewusst einschalten.
- Spielregeln festlegen: Eine Führungskraft sollte Spielregeln für sich und das Team festlegen, diese offen und klar kommunizieren und für deren Einhaltung sorgen.
- Körpersprache beherrschen: Der größte Teil der menschlichen Kommunikation läuft nonverbal ab. Vertrauenserweckend wirken eine aufrechte Körperhaltung, klare Stimme, offene Gestik und freundliche Mimik.
- Des Menschen liebstes Wort: Menschen hören am liebsten ihren eigenen Namen. Deshalb sollte man sich als Führungskraft Namen merken können und diesen bei einer Konversation immer wieder nennen.
- Abstand und Berührungen: Je besser man mit jemandem befreundet ist, desto geringer ist der „Wohlfühlabstand“. Andersherum kann „zu viel Nähe“ negativ empfunden werden, wenn (noch) kein Vertrauensverhältnis besteht. Bei Berührungen gilt Vorsicht – vor allem bei andersgeschlechtlichen Gesprächspartnern. Das kann schnell fehlinterpretiert werden.