Bei Christeyns dreht sich eine Messeneuheit rund um Wassereinsparung in Wäschereien. Die Technologie wurde zusammen mit einem Anbieter für Wasseraufbereitung entwickelt.
Professionelle Wäschereien verbrauchen zwischen vier und zehn Liter Frischwasser pro kg Wäsche, sagt die Christeyns GmbH. Mithilfe der „HydRO“-Technologie lasse sich der Frischwasserverbrauch um mindestens 80 Prozent reduzieren. Und zwar mithilfe des Plug-and-Play-Systems, das Christeyns gemeinsam mit Veride entwickelte.
Die „HydRO“-Einheiten, die Christenys auf der Texcare vorstellt, laufen bereits in 30 Wäschereien in Europa. Im Jahr 2023 sparte diese Technologie laut Hersteller an den neu gewonnenen Kundenstandorten mehr als 100 Millionen Liter Wasser ein.
Die „HydRO“-Einheit sammelt und behandelt die verschmutzten Prozesswasserströme aus dem Waschhaus. Diese Behandlung umfasst die Eisenentfernung, Wasserenthärtung und Umkehrosmose. Ein Wärmetauscher für das Prozesswasser ist laut Hersteller nicht
nötig, da das aufbereitete Wasser auf eine Temperatur von 40 °C eingestellt sei. Während der Behandlung des Prozesswassers entferne die Anlage Verunreinigungen wie Mikroplastik, Schwermetalle und Bakterien.
Das 1946 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Gent, Belgien, möchte eigenen Angaben zufolge Textilpflegebetriebe kosteneffizienter gestalten. Dazu zählt auch das patentierte „EPIC“-Reinigungssystem. Es helfe Wäschereien, Abwassernormen einzuhalten und die Abwasserkosten zu senken. Hinter dem System „EPIC“ (Enzymatic Process Innovation by Christeyns) stecken Enzyme. Sie verringern die Menge an Tensiden im Abwasser und verbessern so dessen Qualität.
Im Bereich des Energiemanagements hat Christeyns nach eigenen Angaben sein Portfolio durch die Übernahme des Ingenieur-
büros TBR um die Wärmepumpentechnologie ergänzt.
