Textile Service Allianz (TSA) TSA baut bundesweites ­Wäscherei-Netzwerk aus

Eva Schubert führt die Geschäfte der Textile Service Allianz (TSA). Sie versorgt Pflegeeinrichtungen bundesweit an 22 Standorten mit knapp 2.000 Mitarbeitenden und bearbeitet täglich rund 295 Tonnen Wäsche. Die TSA setzt auf regionale Nähe und zentrale Koordination – und will weiter wachsen.

Frau mittleren Alters, kurze braune Haare, runde Brille, Sakko.
Von Hersbruck aus steuert Geschäftsführerin Eva Schubert die zentrale Koordination - © TSA

„Wir vereinen regionale Nähe mit bundesweiter Stärke“, so fasst Eva Schubert das Ziel der Textile Service Allianz zusammen. „Dadurch bietet die TSA das Beste aus zwei Welten: persönliche Betreuung vor Ort kombiniert mit zentraler Steuerung und einheitlichen Qualitätsstandards“, sagt die TSA-Geschäftsführerin.

Von Hersbruck in Bayern aus steuert die 2014 gegründete GmbH ein Netzwerk von bundesweit 22 Wäschereien. Die Partner sind überwiegend mittelständische Familien­betriebe, viele in zweiter oder dritter Generation.

„Die TSA ist in den letzten drei Jahren nicht nur an Kunden, sondern auch an Partnern gewachsen“, sagt Schubert. Dieses Netzwerk möchte sie weiter ausbauen. Gesucht werden Partnerwäschereien, um die Flächendeckung zu verbessern.

TSA: Textilservice plus Beratung

„Wir sorgen dafür, dass unsere Kunden sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: die Menschen in ihrer Einrichtung“, sagt Schubert und fügt hinzu: „Denn textile Versorgung ist mehr als saubere Wäsche – sie ist Teil einer funktionierenden Pflegekultur.“

Zum Kundenkreis gehören Pflegeheime, Residenzen, Rehakliniken, Sozialstationen sowie kirchliche und private Träger. Das Angebot reicht von Berufsbekleidung über Bewohnerwäsche bis zur kompletten Stationsversorgung. Täglich bearbeiten die knapp 2.000 Beschäftigten in den Betrieben rund 295 Tonnen Wäsche.

„Wir liefern nicht nur saubere Textilien, sondern auch durchdachte Konzepte, persönliche Ansprechpartner und verlässliche Qualität“, sagt Schubert. Die TSA agiere auch als Beraterin. Textiles Controlling schaffe Transparenz und Planbarkeit. Gemeinsam mit den Einrichtungen analysiert die TSA zudem Abläufe und identifiziert Verbesserungspotenzial.

Auf Wunsch unterstützt der Verbund bei Strukturveränderungen, Mitarbeiterschulungen oder der Optimierung von Logistikprozessen. „Gerne erstellen wir maßgeschneiderte Versorgungskonzepte, abgestimmt auf die jeweiligen Einrichtungen und deren Budget.“

Zusammenarbeit in der TSA

Die TSA koordiniert Prozesse wie die Angebotserstellung, das Controlling sowie das Qualitätsmanagement zentral. Vor Ort bereiten Wäschereien die Textilien auf. Die Partnerbetriebe arbeiten laut TSA mit zertifizierter Hygiene nach RKI-Niveau. Moderne Technik, umweltbewusste Prozesse und ein effizienter Fuhrpark gehören zum Standard. Durch die dezentrale Struktur mit mehreren regionalen Partnern soll selbst bei hoher Auslastung einzelner Standorte die Liefertreue gesichert sein.

Deutschlandkarte mit den 22 Standarten der TSA:
Das TSA-Netzwerk wächst: Der Verbund sucht Wäschereien, um die Flächendeckung zu verbessern. Die Punkte markieren Standorte der bestehenden Partner. - © TSA

Die TSA setzt auf Mietmodelle, die nach eigenen Angaben gleichbleibende Qualität ohne Anschaffungskosten bieten. Kunden sollen sich so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Jede Partnerwäscherei verfügt über spezialisiertes Personal und ist vor Ort präsent.

Für Wäschereien biete die TSA weitere Vorteile, sagt Schubert. „Wir tauschen uns im Verbund auch über technische, logistische und organisatorische Neuerungen aus und unterstützen uns gegenseitig.“ Und: Zweimal im Jahr kommen die Mitglieder zu einer Tagung zusammen, um den Fortschritt der TSA zu be­sprechen und zu entwickeln.

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