„De Forenede Dampvaskerier“ (DFD) in Aalborg, Dänemark Arztkittel & Co. sicher sortieren

Krankenhausbekleidung zu sortieren, ist aufwändig und birgt Risiken – beispielsweise durch spitze Gegenstände wie Spritzen oder Skalpelle, die in Arztkitteln vergessen werden. Eine Sortiermaschine mit Röntgenfunktion kann für Sicherheit und Effizienz sorgen, so wie in einer Wäscherei im dänischen Aalborg.

  • Bild 1 von 2
    © Inwatec
    Claes Stanley (Sales, Service & Support bei Inwatec) ist von der Effizienz des Sortiersystems inklusive Röntgenmaschien überzeugt. Foto: Inwatec
  • Bild 2 von 2
    © Inwatec
    In der Röntgenmaschine werden Fremdkörper wie z.B. Stifte oder Nadeln automatisch erkannt. Foto: Inwatec

3 Eine effektive Sortierung von Krankenhauswäsche mittels einer Röntgenmaschine kann eine Personaleinsparung von bis zu 50 Prozent einbringen, ist man beim dänischen Wäschereitechnikhersteller Inwatec überzeugt. Als Referenz gibt das Unternehmen die „De Forenede Dampvaskerier“ (DFD), die „Vereinigten Dampfwäschereien“ im dänischen Aalborg an. Der dortige Bereichsleiter Morten Christensen ist sicher, dass die „X-Ray“-Technologie zur Erkennung von Fremdkörpern in Bekleidungsartikeln dem Unternehmen hilft, um am dänischen Markt zu bestehen. In der Wäscherei in Aalborg wurde deshalb die händische Sortierung durch das „X-Ray“-Sortiersystem von Inwatec ersetzt. Durch die Röntgentechnologie und fortschrittliche Computeralgorithmen soll es möglich sein, Bekleidungsstücke auszuwählen und auszusortieren, wenn sich unerwünschte Gegenstände darin verbergen – und zwar bevor die Textilien in die Waschmaschinen gelangen.

Christensen berichtet: „Die ,X-Ray‘-Maschine war eine großartige Investition. Wir konnten unsere Arbeitskosten im Sortierbereich deutlich reduzieren. Da es sich um ein Entwicklungsprojekt handelte, hat es natürlich etwas gedauert, bis alles richtig eingestellt und installiert war. Doch dann führte die Maschine jedes Jahr zu einer Personalreduzierung. Kurz gesagt: Wir haben unsere Kosten durch das Sortieren der Bekleidungsstücke mit Hilfe der Röntgensortiermaschine halbiert.“ Abgesehen von den Einsparungen gibt es einen weiteren Vorteil: Es fanden laut Christensen nach der Installation der Maschine keine Stichverletzungen mehr statt. Das Arbeitsumfeld in der Abteilung mit der Röntgensortiermaschine habe sich deutlich verbessert durch die Erhöhung der Sicherheit. Christensen schätzt dies sehr: „Verletzungen verursacht durch Nadeln bei der Taschenkontrolle sind eine schmerzhafte Erfahrung für den Mitarbeiter, die auch eine psychische Belastung darstellt. Denn es kann erst nach einiger Zeit festgestellt werden, ob dadurch Infektionen oder Krankheiten übertragen wurden“, sagt Christensen, der vier bis fünf Stichverletzungen in der DFD Aalborg miterlebt hat – diese Vorfälle sollen nun der Vergangenheit angehören. „Wir fassen die Schmutzwäsche bei der Sortierung nur noch händisch an, wenn diese von der Röntgenmaschine aussortiert wird – so wissen wir genau, bei welchem Bekleidungsstück besonders aufgepasst werden muss.“ Die DFD in Aalborg war das erste Unternehmen, das in ein Inwatec-Röntgensortiersystem investiert hat. Morten Christensen ist stolz, einen Prototypen bei sich in der Wäscherei stehen zu haben. Das habe ihm einen leichten Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft, meint er: „In unserem Geschäft sind Innovation und Entwicklung die Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit.“

Infos: www.inwatec.dk, www.dfd.dk