Welcher Bodenbelag eignet sich für eine Wäscherei? Eine Frage, die sich die Wäscherei Bohnet in Ulm gestellt hat – und bei lose verlegbaren und selbstliegenden Fliesen gelandet ist. Die sind nicht nur belastbar, sondern laut Anbieter Gerflor auch einfach zu reinigen. Der Verlegung des Bodens verlief „über Nacht“.
Fast acht Jahrzehnte Erfahrung in der Pflege von Textilien hat die Wäscherei Bohnet in Ulm. Heute bietet das Familienunternehmen modernen, textilen Fullservice für Gastronomie, Pflegeeinrichtungen, Handwerk, Industrie, Kliniken, Gesundheits- und Sozialwesen. Mit konsequent auf dem neuesten Stand der Technik gehaltenen Maschinen bewältigen die 150 Mitarbeiter täglich 44 t Textilien. Serviceleistungen wie Gebäudereinigung, Gardinenservice, Teppichreinigung und Tischwäsche für Events ergänzen das Angebot. Das Einsatzgebiet der Großwäscherei reicht vom Allgäu bis zum Bodensee über die Schwäbische Alb bis nach Österreich. Im Jahr 2015 investierte die Wäscherei Bohnet in einen neuen Boden. Das Unternehmen entschied sich für den Anbieter Gerflor. Die Gerflor-Gruppe entwickelt, fertigt und vermarktet innovative, dekorative und nachhaltige Vinyl- und Linoleumbodenlösungen sowie Wandverkleidungen. Bei Bohnet kamen lose verlegbare, selbstliegende Fliesen namens GTI von Gerflor zum Einsatz. Sie sollen eine schnelle Lösung für Bereiche mit extremer Belastung darstellen. Die großformatigen Fliesen mit Schwalbenschwanzprofil sind laut Anbieter einfach, schnell und ohne besondere Werkzeuge verlegbar. Meist sei keine Untergrundvorbereitung notwendig: Selbst auf problematischen und unebenen Altuntergründen sei GTI sofort zu verlegen – ohne Ausfallzeiten und bei laufendem Betrieb. GTI verspricht laut Gerflor außerdem einen angenehmen Geh- und Stehkomfort sowie eine Dämmung des Tritt- und Raumschalls. Für eine Wäscherei wichtig: Der Bodenbelag ist unempfindlich gegenüber Wasser, langlebig und einfach zu reinigen. Jede einzelne Fliese ist austauschbar, so Gerflor.
Betriebsleiter Alexander Bohnet und Gerflor-Gebietsleiter Thomas Rietig erläutern im Kurzinterview ihre Erfahrungen mit dem Boden.
R+WTextilservice: Herr Bohnet, warum haben Sie sich für lose verlegbare GTI-Fliesen entschieden?
Alexander Bohnet: Bei uns ist permanent eine Vielzahl teils schwerer Maschinen im variablen Einsatz. Da brauchen wir einen Bodenbelag, der diesen außergewöhnlichen Belastungen gewachsen ist. Entscheidungskriterium Nummer zwei war die Tatsache, dass der Estrich als bestehender Untergrund schadhaft war. Auch in diesem Fall waren die GTI-Fliesen die perfekte Lösung, da sie sich ganz einfach lose darauf verlegen ließen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit GTI gemacht?
Wir hatten uns schon in der Vergangenheit einmal für das Produkt von Gerflor entschieden und u. a. die positive Erfahrung gemacht, dass sich z.B. beschädigte Fliesen ohne Aufwand jederzeit einzeln ersetzen lassen. Ein wichtiges Kriterium, da es ein Riesenaufwand wäre, jedes Mal den gesamten Bodenbelag auszutauschen. Außerdem sollte es ja schnell gehen – wir wollten die Verlegung hinter uns bringen, ohne den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen.
Auch unsere Mitarbeiter begrüßen die Entscheidung für diesen bewährten und jetzt wieder neu eingesetzten Bodenbelag – weil er sich durch einen angenehmen Geh- und Stehkomfort auszeichnet.
Herr Rietig, was sagen Sie als Experte?
Thomas Rietig: Aufgrund der Tatsache, dass sie hier in der Wäscherei schon früher einmal eingesetzt wurden, waren die GTI-Fliesen erste Wahl. Schon, weil sie eine so schnelle und saubere Lösung darstellen – sie konnten im wahrsten Sinne des Wortes „über Nacht“ verlegt werden. Und zwar lärm- und staubfrei. Gerade Letzteres ist ja besonders wichtig für eine Wäscherei. Weitere, entscheidende Faktoren waren die Unempfindlichkeit gegenüber Nässe und in diesem Zusammenhang die rutschhemmenden Eigenschaften – ein wichtiger Sicherheitsaspekt.
www.bohnet-ulm.de
www.gerflor.de