Stilvoll und authentisch: Zwei Adjektive, die den Inhaber der Goldstück-Textilpflege, Daniel Moniri, am besten beschreiben. Sein Slogan, der seinem Betrieb eine unverwechselbare Note gibt: „Professionelle Textilpflege – neu definiert.“
3 Nur mit der Vorbehandlung, Grundreinigung, Fleckenentfernung und dem Finishen ist es nicht getan: die Dienstleistung der Goldstück-Textilpflege umfasst mehr als nur diese vier Arbeitsschritte der Vollreinigung. Zur Unternehmensphilosophie gehört auch, mehr als gute Qualität zu fairen Preisen pünktlich zu liefern. Der außergewöhnliche Umgang mit den Kunden und die besondere Art der Betriebsführung machen den Betrieb aus. Bei Moniri wird hoher Wert auf optimale Methoden, Umgangs- und Vorgehensweisen gelegt. Das hat nun auch die unabhängige Kommission der CINET erkannt und dem Hausherrn Daniel Moniri auf der EXPOdetergo in Mailand den European Award Best Practice Textile Cleaning 2014 verliehen.
Wertschätzung für gepflegte Bekleidung
Daniel Moniri, der sich selbst als mondäne Businessperson beschreibt, empfängt seine Kundschaft am Tresen im Anzug. Er liebt es, sich gut anzuziehen, und unterstreicht dadurch schon die Wertschätzung für gepflegte Bekleidung – genau wie seine Kunden. Egal, wer den Laden betritt und was auch immer er bringt: Jeder wird gleich behandelt. Das ist Moniri wichtig. Im Gespräch ist er kompetent und professionell und damit ein perfektes Beispiel dafür, dass nicht nur gelernte Textilreiniger erfolgreich sein können. Für ihn ist klar: Mit eisernem Willen und höchster Einsatzbereitschaft ist es auch möglich, ein Ziel zu erreichen. Die Absicht, in der Textilreinigerbranche Fuß zu fassen, lag ihm jedoch zunächst fern. Zwar stammt er aus einer Textilreinigerfamilie – seine Mutter führte bis 2002 einen Textilreinigungsbetrieb in Solingen-Ohligs –, aber eigentlich wollte er diese Tradition nie weiterführen. So absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann für exklusive Herrenkonfektion und verkaufte auch schon diverse andere Luxusgüter.
Die Schiene der Exklusivität führte ihn jedoch zurück in die elterliche Berufsgruppe. Im Textilpflegebereich konnte er seine Vorliebe für Außergewöhnliches und die Liebe zur Mode, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht, gut einbringen. Bereits in der Ladengestaltung spiegelt sich sein Stil wider. Nahezu mannsgroß ist das Logo im Schaufenster zu sehen: ein Goldstück mit einem mit funkelnden Diamanten besetzten Rand. Zum zehnten Betriebsjubiläum 2012 wurde alles neu gestaltet. Das Mobiliar und die Wandgestaltung im Kundenbereich muten avantgardistisch an und die aufwändige Lichttechnik im Eingangsbereich unterstreicht die Bedeutung des Namens Moniri: Er kommt aus dem Persischen und bedeutet „der Erleuchtete“.
„Das hört niemals auf“
Für Daniel Moniri ist die Grundlage seiner umfangreichen Fachkenntnisse „Learning by doing“. „Das hört niemals auf“, sagt er. „Stillstand ist Rückschritt. Wichtig ist, immer auf dem neusten Stand zu sein. Das gilt für den Einsatz spezieller Produkte ebenso wie für den Maschinenpark. Aufklärung ist das A und O, man muss sich mit der Materie auseinandersetzen.“ Moniri setzt daher stets auf neuste Maschinentechnik, ist immer offen für Innovationen und investiert diesbezüglich ständig und gerne. „Neuste Technik bedeutet für mich eine hohe Betriebssicherheit. Ausfallzeiten kann ich mir nicht leisten. Aber auch bequemes Arbeiten ist mir wichtig. Das ist mit veralteter Technik nicht möglich. Alte Maschinen sind mir zu wartungsintensiv“, fügt er hinzu.
Angefangen hatte alles vor zwölf Jahren mit gebrauchten Maschinen. Der damals 27-jährige Moniri übernahm den Betrieb von seinem Vorgänger in einem eher desolaten Zustand. Doch der Jungunternehmer schaffte es, den Betrieb umzukrempeln. Er hatte Glück, denn sein damaliger Kreditgeber glaubte an ihn.
Nach und nach trennte sich Moniri von den zwei vorhandenen alten KWL-Maschinen aus technischen Gründen und um Energie zu sparen.
Sechs Jahre lang wurde dann ausschließlich mit der JetClean-Technik iPura gearbeitet. Moniri ist überzeugt von dieser Sprühtechnik. „Die iPura ist eine vollwertige Maschine, aber ein gewisses Umdenken beim Arbeiten ist damit im Vergleich zum Badverfahren erforderlich. Verknüpftes Denken ist angesagt“, berichtet der Inhaber der Goldstück-Textilpflege. Im Frühsommer 2014 entschied er sich für weitere Aufrüstungen. Angeschafft wurde wieder Technik aus dem Hause Multimatic: eine mit D5 arbeitende Multisolvent-Maschine und eine neue iPura-Maschine. Damit will er noch besser auf die unterschiedlichen Wünsche und Belange der teilweise schon recht speziellen Kunden eingehen. Eine Nassreinigungsmaschine steht ebenfalls zur Verfügung.
Chancen des Standortes
Düsseldorf ist nicht nur Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt, sondern auch Messestadt, „Übersommerungs“-Metropole für Delegationen aus dem arabischen Raum sowie Veranstaltungsort für Konzerte diverser Stars. Das bedingt sowohl eine hohe Rate an Gästeübernachtungen in den Hotels der Stadt – jährlich über vier Millionen – als auch eine gewisse Klientel.
Genau diese sind Moniris Kunden. Er zählt zwölf Hotels der gehobenen Klasse mit vier und fünf Sternen zu seinen Geschäftspartnern. Angefangen hatte es mit der Personal- und Gästegarderobe 2004 eines Hotels im Düsseldorfer Norden. Für diesen Auftrag bewarben sich namhafte Textilreinigerketten, doch Moniri erhielt den Zuschlag. Nach und nach kamen weitere Düsseldorfer Luxushotels auf der Königsallee und aus anderer exponierter Lage hinzu. Inzwischen macht er gut zwei Drittel seines Umsatzes mit dem Hotelgeschäft. Bis zu 500 Wäscheteile täglich erhält er in Spitzenzeiten. Wenn die Emirati ganze Hotels buchen oder internationale Messen stattfinden, ist das Arbeiten fast rund um die Uhr erforderlich. Die Wäsche wird dann morgens geholt und muss abends wieder ausgeliefert werden. Moniri hat schon die Bekleidung von diversen Rockstars, Designern, Scheichs oder Staatsoberhäuptern in seiner Goldstück-Textilpflege gesäubert.
Für solche hochkarätigen Aufträge sind eine gute Organisation und systematisches Arbeiten unerlässlich. Deshalb ist die interne Logistik des Betriebs durch ein innovatives Fördersystem von Metalprogetti gesteuert. Die mit Barcodes gekennzeichneten Teile sind im Sortierband ständig in Bewegung. Vollautomatisch werden die gereinigten Teile dann zu den entsprechenden Kundenposten zusammengestellt. Für die Unterscheidung der Wäsche aus den verschiedenen Hotels nutzt er Hydrofix-Streifen in zwölf Farben – für jedes Haus eine andere.
Damit auch personell weiterhin alles perfekt läuft, bildet Moniri selber aus. Dazu hat er einen Lehrgang zum Ausbilder besucht und sich entsprechend qualifiziert. „Ausbilder zu sein, bedeutet nicht nur die Weitergabe der Fachkenntnisse, auch Führen ist wichtig“, sagt er. „Das Personal ist immer nur so gut, wie der Chef es brieft“, ist er der festen Überzeugung. Auch hier scheint er ein gutes Händchen zu haben: Seine beiden Auszubildenden entwickeln ebenfalls die Authentizität, die Moniri wichtig ist. Er ist stolz auf seinen Nachwuchs.
Dass Moniri ein Perfektionist ist, zeigen auch noch zwei andere Dinge: Seine professionelle Internetseite und die Tatsache, dass er sich nur von Profis fotografieren lässt.
Infos: www.goldstueck-textilpflege.de