3 Die Top Clean Wäscherei hat sich seit Jahren dem Umweltschutz verschrieben. Das Hauptaugenmerk liegt in der sparsamen Nutzung der Ressourcen Wasser und Energie. Am neuen Firmenstandort in der Nähe des Naturparks Bayerischer Wald investiert das Unternehmen jetzt in eine klimaschonende Prozessdampfanlage. Zukünftig wird die Energie für Heißwasser und Wärme CO2-neutral aus Holzpellets (ENplus A2) gewonnen. Ab Herbst soll eine Biomassedampfanlage von Schmidmeier NaturEnergie die Reinigungsstraße der Großwäscherei mit 3.000 kg/h Sattdampf versorgen. Ein schnell regelbarer Abhitzedampfkessel mit einer vorgeschalteten Holzpelletfeuerung, der als Zweizug-Großraumwasserkessel ausgeführt ist, erzeugt Heißwasser und Dampf. Als Brennstoff kommen Industriepellets zum Einsatz, die laut Schmidmeier gegenüber einer herkömmlichen, heizölbetriebenen Dampfanlage 1.232.000 kg Kohlenstoffdioxid pro Jahr einsparen werden.
Die Top Clean Wäscherei ist ein mittelständischer Familienbetrieb in der Oberpfalz, der in den vergangenen Jahren bereits in Energieeinsparmaßnahmen investiert hat: Das Unternehmen setzt auf Wärmerückgewinnung aus Abdampf und Kondensat, den Einsatz von Wärmetauschern und moderne Taktwaschstraßen, die es nach eigenen Angaben ermöglicht haben, bis zu 70 Prozent Wasser und Energie gegenüber herkömmlichen Anlagen einzusparen.
Um den Nachhaltigkeitsgedanken weiter zu verfolgen, haben sich Marco und Helmut Pongratz, Geschäftsführer der Top Clean Wäscherei, für die Umstellung der Wärmeversorgung auf Industriepellets entschieden. Denn die Kosten für ENplus-A2-Pellets sind nach Angaben von Schmidmeier seit Jahren preisstabil, inflationsbereinigt sogar gefallen; bei einem Kilowattstundenpreis für Industriepellets, der 50 Prozent unter dem von Heizöl liege. Gepresst aus Restholz verbrennen die Holzpresslinge klimaneutral und emittieren dazu deutlich weniger Schwefeldioxid als die fossile Konkurrenz. Mit einer Energiedichte von etwa 5 kWh/kg – das entspricht 0,5 l Heizöl – benötigen Holzpellets mit ihrer hohen Schüttdichte zudem wenig Lagervolumen. Vollautomatische Fördersysteme aus Silos oder Bunkern sollen für eine reibungslose Verbrennung sorgen und den Anlagenwirkungsgrad bis zu 94 Prozent ausschöpfen. Ein Ascheanteil von unter 1,5 Prozent und moderne Biomassefeuerungen mit Hochleistungsabgasreinigung halten die Staubwerte unter 15 mg/Nm³, verspricht Schmidmeier. Im deutschen Gewerbe haben die Biomassedampfanlagen Fuß gefasst. „Die errechnete Amortisationszeit von unter vier Jahren war schon verführerisch“, so Marco Pongratz. „Überzeugt haben mich allerdings erst die Besichtigungen der Schmidmeier-Anlagen in Süddeutschland.“ Mit einer Biomassedampfanlage verfolgt das Familienunternehmen konsequent den eingeschlagenen Weg von Umweltschutz durch nachhaltiges Wirtschaften. Hotels, Gaststätten und Seniorenheim werden weiterhin verantwortungsvoll und qualitätsbewusst, aber jetzt auch klimaneutral mit hygienisch reiner Wäsche versorgt.
Infos: www.schmidmeier.com
