Kaufen oder doch lieber leasen? Diese Frage stellen sich Unternehmer häufig, bevor sie neue Hemdenfinisher oder -pressen erwerben. Der Maschinenhersteller Veit bietet seinen Kunden eine dritte Variante: „Pay per Piece“ (PPP).
Das PPP-Angebot sieht vor, dass Kunden das sogenannte „Hemdenkonzept“ nur dann bezahlen, wenn sie es auch benutzen. Zu diesem Konzept gehört laut Veit ein kompletter Hemdenarbeitsplatz. Zunächst soll sich der Kunde zwischen einem „Hemdenfinisher SF 26“ und einer „Hemdenpresse 8900“ entscheiden. Zusätzlich kann auch die „Kragen- und Manschettenpresse 8905“ ausgewählt werden. Zum eventuellen „Touch-up“ bei Hemden, die schwierig zu finishen sind, komme auf Wunsch auch noch ein Bügeltisch hinzu. Sollte kein Zentraldampf vorhanden sein, wird auch dafür gesorgt.
Unanghängig davon, ob der Textilpflegebetrieb erst mit dem Hemdengeschäft starten möchte und einen kompletten Arbeitsplatz benötigt oder ob nur der Hemdenfinisher ersetzt werden soll, zahlt der Kunde laut Veit nur die Anzahl der Hemden, die er auch gefinisht hat. Die Stückzahlen werden täglich erfasst. Anhand des Zählerstands erfolgt eine Übermittlung der Zahlen über das Mobilfunknetz an Veit sowie auf Wunsch an eine E-Mail-Adresse der Betriebe. Anhand des Zählerstands wird anschließend die tägliche Miete des Hemdenfinshers oder der Hemdenpresse auf monatlicher Basis berechnet. Der Centbetrag pro Hemd hängt davon ab, welche Ausstattung der Finisher oder die Presse hat und ob weitere Maschinen und Geräte, z.B. eine Kragen- und Manschettenpresse, ein Bügeltisch oder ein Dampferzeuger, mit in das Mietmodell aufgenommen wurden.
Laut Veit bringt das Modell einige Vorteile mit sich:
- Zahlen nach Nutzen: Werden in einem umsatzschwachen Monat nur wenige Hemden in den Betrieben abgegeben, beträgt die Miete in diesem Monat auch dementsprechend weniger.
- Keine Kapitalbindung: Da es sich bei dem Abrechnungssystem PPP weder um einen Mietkauf noch um Leasing handelt, wird in den Betrieben kein Kapital gebunden und die Kreditlinie nicht beeinflusst. Dies sichere den Unternehmern Handlungsspielraum zu.
- Planungssicherheit: Der Centbetrag pro Hemd wird mit einem Mietvertragabschluss auf fünf Jahre festgelegt. Das bedeutet Planungssicherheit für die Betriebe, denn der Inhaber kennt bereits zu Beginn alle zukünftigen Kosten.
- Wartung und Service inklusive: Während der Mietlaufzeit sind laut Veit sämtliche Wartungen und eventuelle Reparaturarbeiten in der Miete pro Hemd enthalten. Der Veit-Fernzugriff zur Ferndiagnose und Zustandsabfrage sei ebenso dabei. So können Fehlerdiagnosen, Service und Updates online durchgeführt werden.
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