Zahlen DBL wächst stärker als der Gesamtmarkt

Der DBL Verbund blickt auf das vergangene Geschäftsjahr: Auf dem umkämpften Markt des textilen Mietservices konnte der Zusammenschluss aus Familienunternehmen seine Anteile ausbauen.

Andreas Iser (li.), Geschäftsführer IT und Organisation, und Gerhard Alliger, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, in der DBL Zentrale in Zirndorf.
Andreas Iser (li.), Geschäftsführer IT und Organisation, und Gerhard Alliger, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, in der DBL Zentrale in Zirndorf.

Gerhard Alliger, seit 1. Januar 2024 Geschäftsführer Vertrieb und Marketing beim DBL Verbund, präsentierte zur Auftaktveranstaltung 2025 in Bonn mit seinem Kollegen Andreas Iser, Geschäftsführer IT und Organisation, die Zahlen. Im Bereich Berufskleidung wurde ein Umsatzplus von 4,7 Prozent auf 251,4 Mio. Euro erreicht (Vorjahr: 239,6 Mio. Euro). Der Umsatz mit Matten wurde um 5,5 Prozent von 22,1 Mio. EUR auf 23,4 Mio. EUR gesteigert.

Ein durch strategische Anpassungen bedingter Rückgang im Flachwäschesegment konnte durch ein starkes Wachstum in den Kernbereichen der DBL weitgehend ausgeglichen werden, so das Unternehmen.

„Wenn man all unsere Geschäftsfelder zusammen betrachtet, dann ist unser Umsatz mit Mietberufskleidung, Mietfußmatten, Hotelwäsche sowie Wasch- und Reinraumtextilien mit 351,3 Mio. EUR nahezu auf dem hohen Niveau von 2023 geblieben (Vorjahr: 352,4 Mio. EUR). Und das trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten”, erläutert Alliger.

Bemerkenswert sei auch: Während der Gesamtmarkt in den Jahren 2020 bis 2023 um 6,8 Prozent wuchs, konnte die DBL im selben Zeitraum einen Anstieg von 18,6 Prozent erzielen.

Neues Employer Branding Konzept bringt Mitarbeiter

Auch dank eines neuen Employer Branding Konzeptes nebst erfolgreicher Kampagne konnten die regionalen DBL Partner erneut Mitarbeiter für sich gewinnen – mittlerweile ist die Belegschaft bundesweit auf 3.276 angewachsen, gegenüber 3.171 im Vorjahr.

„Ein Zeichen, dass die Partner der DBL allesamt attraktive Arbeitgeber sind”, zeigt sich Iser erfreut.

Im gesamten Verbund gehe man zuversichtlich in die Zukunft. So lagen die Neuinvestitionen bei 11 Mio. Euro. Den Schwerpunkt bildete erneut die Modernisierung von Produktionsstätten.