Kommentar von Ulrich Jünger, Städtisches Krankenhaus Kiel Eigenversorgung ist flexibel

Konzentration auf das Kerngeschäft ist der Leitspruch für Krankenhäuser, die ihre Wäsche an externe Textildienstleister vergeben. Andere Klinken betreiben eine eigene Wäscherei oder gliedern die Aufgabe in ein eigenes Tochterunternehmen aus. Für RWTextilservice kommentiert Ulrich Jünger, Wäschereileiter Städtisches Krankenhaus Kiel, wann sich eine krankenhauseigene Wäscherei lohnt.

Ulrich Jünger ist Wäschereileiter beim Städtischen Krankenhaus Kiel. Mit 17 Vollzeitkräften pflegt er die gesamte anfallende Wäsche einschließlich der OP-Laminate. Die Tagesleistung liegt bei circa vier Tonnen.Foto: Jünger - © Jünger

Eigenversorgung ist flexibel

Krankenhauseigene Wäscherei


Krankenhauseigene Wäscherei

Die Eigenversorgung ermöglicht ein höchst flexibles Eingehen auf die hausinternen Anforderungen. Kurze Transportwege, kurzfristige Anpassung der Arbeitsprozesse auf aktuelle Anforderungen vermeiden sowohl Versorgungsengpasse als auch hohe Wäschebestände.

Betriebe in Eigenregie sind heute, bei guter fachlicher und von betriebswirtschaftlichem Denken geprägter Führung mit gewerblichen vergleichbar. Für beide gilt, dass den für eine kostengünstige Produktion erforderlichen Investitionen auch ein entsprechendes Mengenaufkommen gegenübersteht. So können Kooperationen mit anderen Einrichtungen das erforderliche wirtschaftliche Volumen ermöglichen.


Ulrich Jünger, Wäschereileiter des Städtischen Krankenhaus Kiel GmbH

Die Wäscherei des Krankenhauses Kiel hat eine Tagesleistung von circa vier Tonnen und beschäftigt 17 Vollzeitkräfte. Die gesamte anfallende Wäsche einschließlich der OP-Laminate pflegt die Wäscherei in Eigenregie.