Geiger Textil, Bad Säckingen Eine waschechte Leistung

Mit Umweltbewusstsein und einem Sinn für innovative Lösungen lässt sich viel erreichen - auch in mittelständischen Betrieben. Zu den Vorzeigeunternehmen der Wäschereibranche gehört die Geiger Textil GmbH in Bad Säckingen.

  • Bild 1 von 3
    © SCS Schneider GmbH
    Geiger Textil GmbH - unter diesem neuen Namen schreitet die BEWA Geiger GmbH aus Bad Säckingen mit einer Tagesleistung von rund 50 t aus den Bereichen Gesundheitswesen sowie der Lebensmittel- und Pharmaindustrie in die Zukunft. Bei Geiger Textil zählen Werte wie Kunden- und Mitarbeiterorientierung, Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Innovation. Fotos: SCS Schneider GmbH
  • Bild 2 von 3
    © SCS Schneider GmbH
    Mit dem Ecojet spart Geiger Textil einiges an Energie.
  • Bild 3 von 3
    © SCS Schneider GmbH

Eine waschechte Leistung

Der textile Dienstleister Geiger Textil feierte erst das 75-jährige Bestehen ( RWTextilservice berichtete in Ausgabe 3/2012). Kunden- und Mitarbeiterorientierung, Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Innovation sind hier seit jeher Garanten für gesundes Wachstum. Was 75 Jahre lang unter dem Namen „BEWA Geiger“ für Qualität stand, erstrahlt in diesen Tagen unter dem neuen Banner „Geiger Textil GmbH“ in neuem Glanz und weist damit den zukunftsträchtigen, weiteren Weg eines traditionsreichen Unternehmens. Für Veränderung fühlt man sich trotz des „hohen Alters“ des Unternehmens nicht zu alt, und so nimmt man sich konsequent auch „jungen“ Themen wie dem Klimaschutz an. Jüngstes Beispiel: Durch den Einsatz des innovativen Energiesparsystems Ecojet der Firma SCS Schneider GmbH aus Fuldabrück setzt man ein ganz klares Signal und spart rund sechs Prozent Heizenergie im täglichen Betrieb ein.

Klimaschutz ist auch Eigennutz

„Bei den angebotenen Systemen der Firma SCS Schneider GmbH war es so, dass wir dem Produkt gegenüber erst mal kritisch eingestellt waren. Wir konnten mit dem Begriff ,Energiesparmagnet‘ einfach nichts anfangen. In der Fachpresse sind dann aber Erfahrungsberichte aus der Wäschereibranche erschienen, die uns neugierig gemacht haben“, sagt Thomas Geiger über die ersten Berührungspunkte mit dem Ecojet. Was ihn letztendlich überzeugte, war die Anzahl der Referenzen aus den verschiedenen Branchen sowie die Tatsache, dass die Einsparung sogar garantiert wurde. Er überlegte dann nicht mehr lange und ließ den Ecojet in einem seiner Betriebe (Kessel mit Ölbrenner) zwecks Messphase installieren. „Als die zuvor garantierten vier Prozent Einsparung dann während des nachvollziehbaren Messverfahrens noch um fast zwei Prozent übertroffen wurden, wussten wir, dass wir eine richtige Entscheidung getroffen hatten“, resümiert Geiger. Der zweite Betrieb wurde in der Folge ebenfalls mit einem Ecojet (Kessel mit Gasbrenner) ausgestattet.

Die zufriedenen Kunden und die Energieeinsparung freuen auch Marcus Schneider, Geschäftsführer der SCS Schneider GmbH. Er durfte mit seinem innovativen Produkt im Januar 2012 stolz verkünden: „Der Ecojet spart an den Heizungsanlagen, Dampfkesseln, Backöfen und Thermoölkesseln unserer Kunden mittlerweile jährlich über 20.000 t Kohlendioxid ein.“ Das sei neben dem finanziellen Vorteil für die Kunden ein unbezahlbarer Gewinn für alle, „denn Kohlendioxid ist ja bekanntlich der Hauptübeltäter beim Treibhauseffekt“.

Der 1997 von der SCS Schneider GmbH entwickelte und patentierte Ecojet wird vor dem Brenner auf die Brennstoffzuleitung montiert. Die zielgerichtete Magnetkraft soll dafür sorgen, dass die Molekülketten des durchströmenden Öls oder Gases ausgerichtet werden. Damit ist laut Unternehmen eine bessere Anbindung von Sauerstoff an den Brennstoff und somit eine effektivere Verbrennung möglich, da diese vollständiger umgesetzt wird.

www.ecojet.com

Zugehörige Themenseiten:
Energieeffizienz