Die DBL-Staufer Textilpflege GmbH, München, feierte ihr 120-jähriges Bestehen. Zu dem Jubiläum reisten unter anderem Martin Kannegießer, Präsident des deutschen Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, sowie Peter Böge, Präsident des intex, an.
Familienbetrieb feiert Jubiläum
Nicht in München, sondern in Österreich trafen sich die Gäste des traditionsreichen Unternehmens DBL-Staufer-Textilpflege GmbH. Ulrich Schöll, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Staufer Textilpflege GmbH, hatte die österreichische Niederlassung des Familienunternehmens ganz bewusst für die Jubiläumsfeier ausgewählt. „In Linz liegen die Ursprünge unserer Familie und damit die unseres Unternehmens.“ Schließlich war es der junge Linzer Franz Staufer, der gemeinsam mit seiner niederbayerischen Gattin Kunigunde Scharl 1891 in München den Grundstein für das heutige Unternehmen legte.
Zudem ist das Münchener Unternehmen - einer der süddeutschen Partner des bundesweiten DBL-Verbundes - seit 1995 auch wieder in Oberösterreich tätig. „Es war daher nahezu selbstverständlich, dass wir Linz als unseren Standort für die Zweigniederlassung auswählten“, sagte Schöll anlässlich der Feierlichkeiten. Wachsende Nachfrage auf dem österreichischen Markt - vor allem im Bereich der Mietberufsbekleidung - war dann der Anlass, im Jahr 2008 mit den Planungen eines neuen Werks in Österreich zu beginnen.
Auch am Linzer Standort setzt der Unternehmer auf die Verbindung von Ökonomie und Ökologie. „Unsere neue Wäscherei arbeitet ohne Dampf, steht für hohe Leistung und reduzierten Energieeinsatz“, so Ulrich Schöll. „Mit den neusten technischen Standards ausgerüstet, erzielen wir viele Vorteile und bieten unseren Kunden eine ebenso effektive wie umfangreiche Dienstleistung.“ Rund fünf Millionen Euro investiert die Staufer Textilpflege GmbH in diese Wäscherei der Zukunft, die gegenüber dampfbetriebenen Anlagen rund 195.000 kg CO2 pro Jahr einsparen soll. Ein technischer Quantensprung, wie auch der ebenfalls als Gast anwesende Unternehmer und Verbandsvertreter Martin Kannegießer in seinem Grußwort betonte. „Familie und Mitarbeiter des Unternehmens haben ihre Ideen mit viel Engagement umgesetzt. Dieses langfristig angelegte Denken, der Mut zu innovativen Lösungen, aber auch die Kunden- und Mitarbeiterorientierung machen heute den wachsenden Erfolg der mittelständischen Familien-unternehmen wie Staufer in München aus.“
Dass dieses Engagement besonders gefragt sei, liege auch an den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Wir sind noch nicht über den Berg. Zwar sind die Strukturen in Österreich und in Deutschland gut, die Unternehmen stark aufgestellt. Doch wir müssen uns darauf einstellen, dass wirtschaftliche Krisen und Erfolge künftig schneller wechseln als in der Vergangenheit. Da braucht es starke Unternehmen wie Staufer mit Willen zum Erfolg. Denn die Summe dieser Stärke macht die Leistung einer Volkswirtschaft aus.“