Der Faserspezialist Kelheim Fibres GmbH steht vor dem endgültigen Aus: Das Unternehmen schließt seinen Geschäftsbetrieb zum 31. März 2026.

Seit Monaten kämpfte das Chemieunternehmen um seine Existenz. Anhaltend hohe Kosten für Rohstoffe und Energie setzten dem Betrieb nach eigenen Angaben zu.
Ausbleibende Aufträge, insbesondere eines Großkunden, besiegelten nun das Ende für den Hersteller von biologisch abbaubaurer Viskosefasern für Medizinprodukte, Bekleidung und Vliesstoffe.
Ein Investorenprozess im Rahmen der angemeldeten Insolvenz in Eigenverwaltung blieb erfolglos, da sich ein strategischer Investor kurzfristig zurückzog. "Die Eigenverwaltung hat alle realistischen Optionen zur Fortführung geprüft. Eine Fortführung ist leider wirtschaftlich nicht möglich", so die Geschäftsführung Der Fokus liege nun auf den Mitarbeitern und einer geordneten Abwicklung.