Wie habt ihr euch eigentlich über Euren Ausbildungsplatz informiert? Eine aktuelle Studie von Kienbaum Communications hat ergeben, dass Schüler vor allem das Internet nutzen, um einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Dabei spielen Bewertungsplattformen und soziale Netzwerke eine immer wichtigere Rolle.
Klick zum besten Ausbildungsplatz
Um herauszufinden, wie attraktiv ein Ausbildungsplatz wirklich ist, nutzen Jugendliche neben Erfahrungsberichten von Freunden auch die Bewertungen anderer Azubis auf Plattformen wie kununu.com. Befragt wurden in der Studie 2.000 Schüler unterschiedlicher Schultypen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Sie sollten berichten, ob und wie sie das Social Web zur Ausbildungsplatzsuche nutzen. Mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer (53 Prozent) gaben an, Erfahrungsberichte im Internet zu lesen.
Authentisches Bild vom Ausbildungsbetrieb
Die Studie hat herausgefunden, dass die Nutzung des Internets für die Schüler längst Routine ist. Sie erwarten weiterführende Informationen und nutzen die Azubibewertungen, um ein möglichst authentisches Bild von potenziellen Berufsfeldern und Arbeitgebern zu bekommen. Kununu ist nach eigenen Angaben mit 190.000 Bewertungen zu 66.000 Unternehmen die größte Arbeitgeberbewertungsplattform im deutschsprachigen Raum. Seit November letzten Jahres können Azubis ihren Ausbildungsbetrieb beurteilen. Rund 2.000 Azubis haben dem eigenen Ausbildungsbetrieb Noten verpasst und Lob oder Kritik ausgesprochen. Martin Poreda, Mitgründer und Geschäftsführer von Kununu, erklärt das Konzept der Seite: „Durch die Erfahrungsberichte von Azubis können Ausbildungsinteressierte besser einschätzen, ob der beschriebene Arbeitgeber zu den eigenen Vorstellungen passt.“ Bestehende Azubis freuen sich, dass sie an neutraler Stelle offen und anonym über ihre Arbeitserfahrungen schreiben können.
Auch Unternehmen sollen profitieren
Den eigenen Ausbildungsbetrieb zu bewerten, geht schnell: Unter kununu.com können Azubis einen Fragebogen zur Beurteilung ausfüllen. Mit diesen und ähnlichen Fragen soll der Ausbildungsbetrieb auf Herz und Nieren geprüft werden:
-„Macht dir die Ausbildung Spaß?“
-„Behandelt dich dein Ausbildungsbeauftragter fair?“
-„Wirst du pünktlich entlohnt?“
-„Gibt es coole Mitarbeiterevents?“
Auch Ausbildungsbetriebe sollen von der Bewertung profitieren. „Unternehmen mit guter Bewertung bekommen für ihre Bemühungen ein Lob ausgesprochen und erhalten verstärkte Aufmerksamkeit. Und Ausbildungsbetriebe, die aktuell nicht so gut abschneiden, haben die Chance, anhand des Feedbacks konkrete Verbesserungen vorzunehmen“, erklärt Poreda die Vorteile für Unternehmen.