Kosten einsparen heißt, die Verbrauchsmengen im Griff zu haben. Der Busch Textilservice hat durch Investitionen den eigenen Finishbereich komplett modernisiert. Mit einer Fintec-Anlage können Berufsbekleidung für das Gesundheitswesen und Bewohnerwäsche lückenlos bearbeitet werden.
3 Das Schlüsselwort heißt Wirtschaftlichkeit. So beschreibt die Busch Textilservice GmbH & Co. KG in Bärenbach ihre Unternehmensphilosophie. Das Unternehmen versorgt schwerpunktmäßig Kunden im Gesundheitswesen, der Hotellerie und Gastronomie sowie in der Seniorenpflege. Rund 200 Mitarbeiter bearbeiten täglich 28.000 kg Textilien für unterschiedliche Anforderungen. In der Fintec Textilpflegesysteme GmbH hat Busch eigenen Angaben zufolge einen Partner gefunden, der das genauso sieht.
„Im Grunde liegt der Anfang der Zusammenarbeit mit Fintec mehr als 30 Jahre zurück“, erklärt René Dauer, der gemeinsam mit Karin Dauer und Isabelle Kuhn die Verantwortung für die Erhaltung und Weiterentwicklung des Familienunternehmens Busch trägt. „Unser Unternehmen hatte sich für Finishlösungen von Kleindienst entschieden und war damit gut beraten. Die Fintec-Gründer Heribert Ortolf und Robert Schenk waren bereits als Entwickler bei Kleindienst die wesentlichen Impulsgeber für die bei uns eingesetzte Finishtechnik. Daher haben wir die Weiterentwicklungen der Marke Fintec mit Interesse verfolgt.“ Mit dem Generationswechsel bei Fintec durch Claudia Pollauf und Andreas Ortolf ist für René Dauer auch aus kaufmännischer Sicht die Zukunftsfähigkeit des Maschinenunternehmens gegeben.
Weichen im Finishbereich neu gestellt
2015 investierte Busch in drei Trockenwäschefaltmaschinen (TR 45), eine VarioFold (F 85), einen Finisher FTS 306-G und in vier Vario-Load-Aufgabestationen der Marke Fintec. René Dauer erklärt: „Wir mussten sowohl in unserer Finishabteilung als auch im Bereich der Frotteelegemaschinen die Weichen neu stellen. Unsere Anlagen waren technisch überaltert. Von der Bündelung aller Investitionen haben wir uns wirtschaftlich sinnvolle Synergien erhofft, nicht zuletzt mit Blick auf die Ersatzteileversorgung und die Schulung unserer eigenen Techniker.“
Fintec habe durch Bodenständigkeit und technische Flexibilität überzeugt, so Busch Textilservice. Mit der neuen Vario-Systemanlage könne man nun sowohl die gesamte Berufsbekleidung für das Gesundheitswesen als auch Bewohnerwäsche bearbeiten. Die gewünschte Verdoppelung der Produktionskapazität werde ebenfalls erzielt. Für Fintec habe die Herausforderung darin bestanden, das neue System auf derselben begrenzten Grundfläche zu installieren. „Es ist noch die eine oder andere Feinjustierung zu machen, die Anlage läuft allerdings vom ersten Tag an reibungslos. Und wir können unseren wirtschaftlichen Auftrag im Interesse unserer Kunden unter kosten- und energierelevanten Aspekten weiterhin konsequent erfüllen“, sagt René Dauer.
Infos: www.busch-textilservice.de