Stichweh-Franchisenehmer tagten in Hannover Qualitätskontrolle Testkauf

Der Schwerpunkt der Tagung der Stichweh Franchise GmbH lag in diesem Jahr in der Optimierung der Dienstleistungsqualität im firmeneigenen Qualitätssystem. „Qualität ist kein Zufall, sie ist immer dasErgebnis angestrengten Denkens“, mit diesen Worten eröffnete Geschäftsführer Hans-Jürgen Heyduk, die Stichwehtagung 2009 in Hannover.

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    1 Während der diesjährigen Fachtagung erläuterte Hans-Jürgen Heyduk (li.), Geschäftsführer der Stichweh GmbH, die Verifizierung der Stichweh-Dienstleistungsqualität durch Testkäufe. Hier mit Dieter Kampmann von Multimatic.
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    2 Experten von Multimatic und Büfa, wie Obermeister Önder Sünbül, zeigten den Franchisepartnern das JetCleaning-Sprühverfahren in der Reinigungsmaschine Ipura.
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    3 Obermeister Lars Reuter informierte über die maschinentechnische Entstehung und die bisherige Weiterentwicklung der Reinigungs-technik.
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    4 Textilreinigermeister Peter Schwarz gab praktische Tipps für die bestmögliche Vor- und Nachdetachur.

Qualitätskontrolle Testkauf

Der Markenname Stichweh verspricht Textilpflegequalität, seit mehr als 150 Jahren. Seit 15 Jahren gibt es die Stichweh Franchise GmbH, Hannover, die mittlerweile mit 80 Franchisenehmern erfolgreich am Markt agiert. Die selbstständigen Partner arbeiten auf der Basis eines ausgereiften Franchisekonzeptes, dessen konsequent umgesetzte Qualitätsphilosophie gleichzeitig Erfolgsstrategie ist. Während der diesjährigen Fachtagung erläuterte Hans-Jürgen Heyduk, Geschäftsführer der Stichweh GmbH, einen weiteren, folgerichtigen Schritt in der Qualitätsoffensive der Stichweh-Gruppe: Die Verifizierung der Stichweh-Dienstleistungsqualität durch Testkäufe.

Speziell in den Großräumen Hannover, Hamburg, Bremen und Magdeburg verfügt Stichweh über ein verzweigtes, gut organisiertes Niederlassungssystem. Basis der Stichweh-Franchisephilosophie ist eine Betriebsausstattung, die nach Angaben des Unternehmens dem neusten Stand der Textilreinigungstechnik mit ökologisch einwandfreien Verfahren und Hilfsmitteln entspricht. Ihren Erfolg messen Stichweh-Betriebe nicht zuletzt an der Kundenzufriedenheit. Damit diese in Zukunft keine gefühlte Größe bleibt, hat Stichweh seinen Systemcheck zur Qualitätskontrolle um einen Aspekt erweitert: „In Zukunft werden wir in all unseren Betrieben Testkäufe fahren, um uns von der Dienstleistungsqualität zu überzeugen“, erklärte Hans-Jürgen Heyduk. Und diese Maßnahme betreffe nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die verantwortlichen Chefs.

Qualität war das Stichwort der Jahrestagung 2009 in Hannover. Wie in jedem Jahr bot die Geschäftsleitung seinen Geschäftspartnern hier, neben dem Informationstransfer innerhalb der Gruppe, ein interessantes Schwerpunkthema: Das JetCleaning- Sprühverfahren in der Reinigungsmaschine Ipura von Multimatic war Programm. Im direkten Dialog konnten sich die engagierten Franchisepartner mit den Experten von Multimatic und Büfa sowie den bereits erfahrenen Anwendern austauschen und Fragen stellen.

Dr. Alexander Rohde, Büfa, referierte über die Chemie in der Ipura. Sein Kollege, Textilreinigermeister Peter Schwarz, fasste Basiswissen zur Detachur zusammen und gab praktische Tipps für die bestmögliche Vor- und Nachdetachur. Obermeister Lars Reuter, Hamburg, sowie Ewald Brinker und Önder Sünbül, Multimatic, informierten über die maschinentechnische Entstehung und die bisherige Weiterentwicklung der Technik. Teilnehmer aus rund 50 Stichweh-Betrieben hatten die Gelegenheit, sich ihr persönliches Bild vom Warenausfall und den Reinigungsergebnissen zu machen.

Ihren Franchisepartnern modernste Textilpflegebetriebe anzubieten, ist Bestandteil des Stichweh-Konzeptes. „Ein Großteil unserer Läden wurde vor sechs bis neun Jahren franchisiert“, erklärte Hans-Jürgen Heyduk. „Diese müssen in den nächsten ein bis drei Jahren mit neuen Maschinen ausgestattet werden; daher ist die Entwicklung des Ipura-Verfahrens für uns hoch interessant. Drei unserer Betriebe arbeiten bereits mit Ipura-Maschinen und erzielen optimale Ergebnisse.“ Qualität sei in Stichweh-Betrieben kein Zufallsprodukt, sondern geforderter Standard, der im Rahmen so genannter Systemchecks regelmäßig überprüft werde. Hans-Jürgen Heyduk ist davon überzeugt, dass alle Betriebe der Stichweh-Gruppe, die Normalgarderobe bearbeiten, mit Ipura die Anforderungen an Stichweh-Markenqualität erfüllen können. Eine ergänzende Maßnahme zur Qualitätsverbesserung sei das von Klaus Theissen entwickelte, systematische Detachierverfahren mit Büfa-Produkten.

Die regelmäßige Überprüfung des Stichweh-Qualitätsstandards sei kein Selbstzweck, sondern die Grundlage dafür, das tägliche Brot mit der Dienstleistung Textilreinigung zu verdienen, betonte er. Qualität ergebe sich aus einem funktionierenden Zusammenwirken von Technik, Chemie bzw. Anwendungstechnik, Präsentation und schließlich dem Menschen, der die Dienstleistung verkaufe. Genau diesem entscheidenden Faktor Mensch wolle Stichweh nun besondere Aufmerksamkeit schenken. Er sei sehr wohl messbar, da er sich durch Präsenz, Freundlichkeit, Sauberkeit, adrette Dienstbekleidung, Aufmerksamkeit, Fachkenntnisse, Zuverlässigkeit und Beratung darlegen lasse. Als Instrument werde Stichweh Testkäufe fahren, um das Niveau der Kundenansprache und -beratung zu prüfen.

Zum Ende der Tagung bedankte sich der Geschäftsführer bei Sandra Braun, Eva-Maria Sievers, Hadi Ahmaditaj und Klaus-Rainer Wieneke und gratulierte ihnen zur zehnjährigen erfolgreichen Geschäftsführung ihrer Stichweh-Betriebe.Gabriele Rejschek-Wehmeyer