Softwarelösungen für Unternehmen Sparen mit Electronic Banking

Für Unternehmen gibt es unzählige Softwareangebote – für jede Anforderung eine andere Lösung. Dabei den Durchblick zu behalten, fällt vielen Verantwortlichen schwer – und sie verzichten ganz darauf. Gerade bei der Finanzbuchhaltung kann sich professionell eingesetzte Software jedoch auszahlen.

Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Softwarelösungen den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Foto: Denys Prykhodov, Fotolia.com

Textilpflegebetriebe können mit Hilfe der umfangreichen Möglichkeiten des so genannten „Electronic Banking“ ihr Bankenrating und damit ihre Kreditwürdigkeit verbessern. Banken bieten dazu durch die auf den jeweiligen Betrieb weitgehend individuell zugeschnittenen Programme ein hohes Maß an Effizienz.

Der Einsatz professioneller Software versetzt Unternehmer in die Lage, durch eine entsprechende Rentabilitäts- und Liquiditätssteuerung anspruchsvolle betriebswirtschaftliche Ziele und Wettbewerbsvorteile zu erreichen. In Zeiten unsicherer Geschäftserwartungen gewinnt dieser wichtige Teil auch vor dem Hintergrund zunehmend restriktiver Kreditvergaben an Bedeutung.

Die Angebotsvielfalt der Kreditbranche lässt dabei kaum einen Bereich aus. So gibt es Software für Basisinformationen wie Konto-stände, Umsätze und Terminlisten ebenso wie für die komplexen Bereiche der Lohn- und Finanzbuchhaltung. Auch berücksichtigen sie die Aspekte Kreditwürdigkeit, Kreditlinien und Kreditfälligkeiten des Betriebes. Auch bei Geldanlagen bieten derartige Datenverarbeitungsprogramme ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten wie etwa Tages- und Termingeldübersichten.

Kreditzinsen reduzieren

In der Betriebspraxis gibt es noch immer einen Nachholbedarf bei diesen Bankprodukten. Vor allem die Softwarelösungen zur Optimierung der Zahlungsströme werden je nach Fachbetrieb zurückhaltend eingesetzt. Dabei gibt es längst hocheffiziente und häufig auch preiswerte Alternativen zur bisher üblichen Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs mit mehreren Bankinstituten. Dies ist durchaus von Bedeutung, da Mehrfachbankverbindungen bei den Unternehmen alltäglich sind. Bei professioneller Anwendung der Produkte ist z.B. die taggleiche Kompensation mehrerer Bankkonten möglich, so dass Kredit- bzw. Überziehungszinsen auf ein Minimum reduziert werden können.

Viele Bankengruppen bieten Informationen über die individuellen Bausteine elektronischer Hilfe. Dabei ist die Schnelligkeit des Datentransfers nur ein – wenn auch ein wesentlicher – Aspekt. Weitere Kriterien sind zeitnahe Kontoinformationen ebenso wie deren Auswertungs- und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus umfasst die Produktpalette auch die Unterstützung bei der Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung. Neben der Organisation und Durchführung gewinnt also die Steuerung von Finanztransaktionen an Bedeutung.

Hier soll nochmals daran erinnert werden, dass der professionelle Einsatz des Electronic Banking als Teil der Betriebssteuerung durchaus Auswirkungen auf das Kreditrating und die Kreditbeurteilung der Hausbanken haben kann. Rentabilitäts- und Liquiditätsverbesserungen können so nicht nur die Ertragslage des Betriebes verbessern, sondern auch die jeweiligen Kreditkonditionen. Wichtig ist vor allem die Sicherheit der Datenübertragung. Ausgereifte Sicherheitskonzepte ermöglichen das.

So dienen elektronisch verschlüsselte Unterschriften dazu, sensible Daten gegen Missbrauch zu schützen. Sie sind nur dem Rechner des jeweils Verantwortlichen und dem Bankinstitut bekannt. Eine automatische Sperrung des Onlinezuganges sorgt dafür, dass Unbefugte die persönliche Identifikationsnummer („PIN“) nicht ermitteln können.

Die Sicherungstiefe ist mittlerweile sehr ausgeprägt. Autorisierte Personen können eigene Zugriffsberechtigungen für Funktionen und Daten bekommen oder Transaktionsübersichten einsehen. Eindeutige Zuordnungen der Verantwortlichkeiten bei jeder Buchung sind dann erkennbar. Weitergehende Details sollten mit dem jeweiligen Kreditinstitut geklärt werden.

Durch Software die Produktivität steigern

Betriebe können sich so auf die eigentlichen Finanzinformationen und auf weitere Erfordernisse konzentrieren. Nicht nur Transaktionen können durch den Einsatz der Softwarelösungen effizienter durchgeführt werden. Auch innerhalb des gezielten Mitarbeitereinsatzes sind technische Entscheidungshilfen möglich. Die Softwarelösungen sind in der Lage, anhand von Erfahrungswerten Umsatzprognosen zu ermitteln und den dazu erforderlichen Bedarf an Mitarbeitern festzustellen. Auch Angaben über die voraussichtliche Umsatz- oder Kundenverteilung im Tagesverlauf können gemacht werden. Derartige Softwareprogramme bieten also erhebliche Potenziale zur Produktivitätsverbesserung. Auch der Datenschutz ist wichtig, denn der regelmäßig erforderliche Austausch vertraulicher Daten stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit. Softwareunterstützte, mehrstufige Konzepte schützen vor Angriffen auf sensible betriebliche Daten und vor Risiken beim rechtsverbindlichen Dokumentenversand durch Verschlüsselung und elektronische Signierung.

Auf einen Blick: Möglichkeiten im Electronic Banking

  • Orts- und zeitunabhängiger Zahlungsverkehr.
  • Onlinegestützte Kontoverwaltung mit taggleichem Kontenausgleich.
  • Unterschiedliche Kontoübersichten mit hoher Transparenz.
  • Effizientes Transaktionsmanagement mit entsprechendem ­Sicherheitsstandard.
  • Selbstständige Tages- oder Termingeldanlage.
  • Auf den jeweiligen Betrieb zugeschnittene Zusatzdienste.
  • Aktuelle Geschäftsinformationen.