ThermoTex Textilien mit Gedächtnis dank RFID

Ein Lesesystem wie die UHF-Box soll es ohne Sichtkontakt zum Transponder möglich machen, Wäscheteile innerhalb von Millisekunden zu registrieren. Foto: ThermoTex - © Thermotex

Wäschestücke mit Gedächtnis? Die RFID-Transponder von ThermoTex machen es laut Anbieter möglich. ThermoTex sieht sich deshalb nicht mehr nur als Produkt-, sondern auch als System­anbieter und konzentriert sich auf die Themenbereiche Automatisierung und Digitalisierung. Immer häufiger findet man laut ThermoTex die winzigen RFID-Chips mittlerweile in Wäschereibetrieben – und dort nicht mehr wegzudenken. Die Transponder sind laut Anbieter resistent und ermöglichen eine zuverlässige Zuordnung von Wäschestücken vor und nach dem Waschvorgang. Ein robustes Gehäuse schütze die Chips gegen den Druck und die Temperaturen in den Wäschereibetrieben und mache sie langlebig.

Mit Hilfe eindeutiger Transpondernummern ist es laut ThermoTex möglich, in Kombination mit einer Wäscheverwaltungssoftware wichtige Merkmale des Wäschestücks, z.B. die Anzahl der Waschzyklen, automatisch auszuwerten. Auch individuelle Informationen über die Textilien, beispielsweise die Namen des Trägers oder die Pflegehinweise, sind ermittelbar. Ein Lesesystem wie die UHF-Box soll es ohne Sichtkontakt zum Transponder außerdem ermöglichen, Wäscheteile innerhalb weniger Millisekunden zu registrieren. ThermoTex zufolge können in zehn Sekunden bis zu 500 Textilien fehlerfrei gelesen werden. Außerdem könne aufgrund der Leseraten von 99,9 Prozent jedes Wäschestück innerhalb des Wäschekreislaufs jederzeit verfolgt sowie identifiziert werden. Damit sei ständig nachvollziehbar, wo das Bekleidungsstück den Wäschekreislauf verlässt oder wo es ruht. Darüber hinaus werden Transponder vermehrt für die automatische Steuerung von Arbeitsabläufen, wie z.B. der (Aus-)Sortierung von Wäschestücken eingesetzt.

In gängigen Wäscheverwaltungsprogrammen werden anschließend Daten für die Dokumentation und Verwaltung der Wäschestücke mittels einer Datenbank geliefert und gespeichert. Das mit dem Transponder ausgestattete Wäschestück wird dadurch laut ThermoTex intelligent und das sogenannte „digitale Gedächtnis“ lebendig. Auf diese Weise soll Transparenz in der gesamten textilen Kette entstehen. Durch die automatische Identifikation könne der Arbeitsablauf zudem effizient gestaltet werden sowie Zeit und Kosten eingespart werden.

Automatisierte Prozesse bringen durch die digitale Unterstützung des Wäschemanagements mit der RFID-Technologie Effizienzvorteile in die Betriebe, so ThermoTex.

www.thermo-tex.de

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