50 Jahre Teppichreinigung Franke, Gütersloh Viel los beim Tag der offenen Tür

1963 wurde die Teppichreinigung Franke gegründet. Seitdem ist viel passiert. Was sich nicht geändert hat, ist die inhabergeführte Unternehmensweise. Der jetzige Chef, Matthias Tramte, hat den runden Geburtstag als Anlass genommen, ein unterhaltsames und informatives Fest zu veranstalten.

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    © Teppichreinigung Franke
    Matthias Tramte mit Frau Katrin (re.) und der Bürgermeisterin der Stadt Gütersloh, Maria Unger.
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    Innovative Technik: Die neue Teppichrüttelmaschine hat Tramte selbst entwickelt.Fotos: Teppichreinigung Franke
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    Ein Radiosender hat live vom „Tag der offenen Tür“ in der Teppichreinigung übertragen.
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    Tramte erklärte interessierten Kunden die Verfahren und Maschinen.
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    In der Halle mit 700 m2 produziert die Teppichreinigung Franke seit 2008.

Viel los beim Tag der offenen Tür

So ein Jubiläum muss gefeiert werden. Das dachte sich auch Matthias Tramte, Inhaber der Teppichreinigung Franke in Gütersloh. Der engagierte Unternehmer organisierte zum 50-jährigen Bestehen seiner Teppichreinigung einen Tag der offenen Tür mit allem „drum und dran“. Am 1. September 2013 lud er Kunden, Geschäftspartner und Interessierte in seinen Betrieb ein. Bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst und Bier konnten sich die Gäste über die Teppichreinigung und ihre Geschichte informieren. So zeigte z.B. eine Filmvorführung die „Teppichwäsche im Wandel“. Zu den Anfängen der Teppichreinigung Franke wurden die Teppiche noch mit einem alten VW Bulli abgeholt und ausgeliefert. Heute gibt es zwei Transporter und einen modernen Maschinenpark. Diesen konnten die Gäste beim Tag der offenen Tür besichtigen, sich die Verfahren und Funktionsweisen von Tramte zeigen lassen.

Eigenentwicklung dem Publikum vorgeführt

Eine von Tramtes neuesten Maschinen ist eine Eigenentwicklung. Die Teppichklopfmaschine funktioniert automatisch, nachdem man den Teppich eingeführt hat. Er geht wie in einer V-Form durch die Maschine, wobei der Flor auseinandergedrückt wird. Die Rüttelstange wird abgesengt und klopft auf den Teppichrücken. Der Schmutz fällt direkt in eine Wanne. Sensoren erkennen, wann der Teppich fertig ist. Mehr als ein Jahr hat Tramte zusammen mit dem Schlosser und Maschinenbauer seines Vertrauens (Firma Goldbecker aus Herzebrock) an der Eigenentwicklung getüftelt. Dann war die Rüttelmaschine einsatzbereit und konnte nun beim Tag der offenen Tür präsentiert werden.

Jährlich wäscht die Teppichreinigung Franke insgesamt rund 40.000 m2 lose Teppiche. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über den Kreis Gütersloh hinaus: von Bielefeld bis Herford, von Melle bis Vlotho, von Lippstadt bis Paderborn. Im Jahr 2002 hat der langjährige Mitarbeiter und jetzige Inhaber Matthias Tramte die Teppichreinigung übernommen. Seine Frau Katrin kümmert sich um das Büro. Außerdem gibt es zwei Teilzeitkräfte und sechs Mitarbeiter auf 400-Euro-Basis. „Diese sind teilweise schon bis zu 20 Jahre im Betrieb“, erzählt Tramte. Das Know-how hat er sich während der Jahre angeeignet. Am Tag der offenen Tür gab der engagierte Teppichreiniger seine Erfahrung auch gerne weiter. So berichtete z.B. Radio Gütersloh zwei Stunden lang live direkt aus der Teppichreinigung Franke. In den Radioschaltungen klärte Tramte z.B. darüber auf, dass man viele Flecken auf keinen Fall selbst behandeln sollte. Und er warnte vor unseriösen Betrieben, die ihre Kunden mit Billigpreisen locken und dann „über den Tisch ziehen“. Um dieser „Teppichwäscher-Mafia“ das Handwerk zu legen, wünscht sich Tramte auch, dass die Branche der professionellen Teppichreiniger enger zusammenrückt. Mit seinem Tag der offenen Tür hat er dazu beigetragen, seinen Gästen einen Profi-Betrieb näherzubringen und über professionelle Aufbereitung von Teppichen aufzuklären. sel

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