Treysse Wäschereitechnik Vitanas wechselt zu Inhouse-Wäscherei

Das Vitanas Psychiatrische Centrum Glückstadt wäscht jetzt selbst: 450 kg Wäsche täglich für 250 Bewohner. Gemeinsam mit gewerblicher Waschtechnik von Treysse stellte der Betreiber von externer Wäscherei auf ein Inhouse-Konzept um. Das Ergebnis: Weniger Verluste, kürzere Wege und mehr Flexibilität bei der Pflege von Bewohnerwäsche und Mopps. Welche Maschinen zum Einsatz kommen.

In der Inhouse-Wäscherei sorgen gewerbliche Maschinen für effiziente ­Textilpflege von Bewohnerwäsche.
In der Inhouse-Wäscherei sorgen gewerbliche Maschinen für effiziente ­Textilpflege von Bewohnerwäsche. - © Vitanas Facility Services

Rund 250 Bewohner – das bedeutet im Vitanas Psychiatrischen Centrum­ Glückstadt allein 450 kg Wäsche täglich. Hier verantwortet die Vitanas ­Facility Services GmbH als hundertprozentige Tochter des Pflegeheimbetreibers Vitanas nicht nur die Wäsche, sondern auch weitere Dienstleistungen wie die Gebäudereinigung und die ­Bewohnerverpflegung.

770 Mitarbeiter der Servicegesellschaft bieten diese Dienstleistung in 44 Vitanas-Einrichtungen in elf Bundesländern – Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachs­en, Thüringen, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz – an. Insgesamt sind das 5.692 Plätze in Pflege, Klinik und Eingliederung.

„Aufgrund des hohen Wäscheaufkommens macht es absolut Sinn, sich für ein Inhouse-Konzept zu entscheiden“,

sagt der Geschäftsführer von Vitanas Facility Services GmbH, Torsten Jannke.

Gründe für das Inhouse-Konzept: Mehr Flexibilität vor Ort

„Denn immer wieder kam es vor, dass Wäsche verlorenging bzw. die Bewohner ihre Wäsche nicht vollständig zurückbekamen. Pro Monat gingen etwa 3 Prozent an Wäsche verloren. Das ist jetzt anders.“

  1. Weniger Verluste,
  2. kürzere Wege,
  3. kürzere Reaktionszeiten und
  4. ein einfacheres Reklamationsmanagement sorgen für mehr Flexibilität und Effizienz beim Waschen.
  5. Auch Kundenwünsche, wie z. B. das Waschen sehr sensibler Wäsche­stücke oder das Waschen mal zwischendurch, seien jetzt möglich, so Jannke.

„Bei der Kooperation mit einem externen Dienstleister war zudem die Abrechnung öfter unstimmig und die Kommunikation entpuppte sich aufgrund häufig wechselnder Ansprechpartner als schwierig.“ Darüber hinaus gebe es bei der Inhouse-Wäsche weitere Vorteile:

„Das Geld bleibt im Unternehmen und wir konnten sogar zwei neue Arbeitsplätze schaffen.“

Vitanas plant mit Treysse Wäschereitechnik

In der Inhouse-Wäscherei sorgen gewerbliche Maschinen für effiziente Textilpflege.
In der Inhouse-Wäscherei sorgen gewerbliche Maschinen für effiziente Textilpflege. - © Vitanas Facility Services

Das Unternehmen entschied sich für Treysse Wäschereitechnik. Jannke betont seine Zufriedenheit mit der modernen Wäschereitechnik und dem guten Service rund um die Maschinen. Die industriellen Waschmaschinen der IY-Serie mit Evolis-Steuerung von Treysse sind laut Anbieter besonders langlebig und effizient. Sie zeichnen sich durch kurze Programmlaufzeiten, hohe Ausfall­sicherheit, robuste Bauweise und geringe Verbrauchswerte aus.

Treysse kümmerte sich um die komplette Planung und Umsetzung an die örtlichen Gegebenheiten. Das Konzept beinhaltete nicht nur die exakte Bedarfsermittlung der Maschinentechnik, sondern auch das Objektaufmaß und die Planungszeichnung inklusive der Energie- und Installationsplanung.

Bestandsaufnahme und Anlayse: So lief die Planung ab

Geschäftsführer Erik Treyße erläutert die Vorgehensweise: „Unsere Planung umfasst die vollständige Bestandsaufnahme und Analyse aller Logistik- und Hygieneprozesse im Objekt sowie der zu bearbeitenden Wäschesortimente. Die so ermittelten Bedarfe fließen ins Konzept ein.“

In diesem Fall ergaben sich auf ­Basis der 250 Bewohner rund 450 kg Wäsche pro Tag;

  • das sind acht Chargen mit je 56 kg für die Bewohnerwäsche.
  • Dazu kommen 500 Mopps pro Tag (etwa 100 kg) und 750 Wischtücher (etwa 75 kg).
  • Das ergibt insgesamt 175 kg, ebenfalls acht Chargen mit rund 22 kg, rechnet Treyße vor.

Inhouse-Wäscherei: Energie und Kosten sparen

Rund 300 kg Wäsche kommen im ­Psychiatrischen Centrum Glückstadt ­täglich zusammen.
Rund 300 kg Wäsche kommen im ­Psychiatrischen Centrum Glückstadt ­täglich zusammen. - © Vitanas Facility Services

Im Vitanas Psychiatrischen Centrum Glückstadt sind aufgrund dessen zwei 28-kg-Waschmaschinen und zwei 11-kg-­Waschmaschinen im Einsatz, außerdem ein 34-kg- sowie ein 12-kg-Trockner. Damit werden mehr als 100 Wäschen pro Woche bewältigt. Mit dem patentierten SmartWave-System an den Waschmaschinen können laut Anbieter zudem bis zu 30 Prozent Wasser, Strom und Chemie eingespart werden.

„In unseren Maschinen der IY-Serie mit Evolis-Steuerung ermittelt SmartWave die Aufnahmefähigkeit des Wäsche­guts zu Beginn des Waschgangs automatisch und korrigiert die Wassermengen in jedem Waschprogrammsegment ent­sprechend“, erklärt Erik Treyße. Das bewirke eine erhebliche Wasserersparnis, wenn Wäsche mit geringer Aufnahmefähigkeit gereinigt oder nur wenige ­Wäschestücke gewaschen werden müssten. So werde der Wasserverbrauch op­timal an das Wäschegut angepasst.

Das Verhältnis zwischen Waschmittel und Wasser sei immer perfekt auf die Wäscheladung abgestimmt. „Und weniger Wasserverbrauch bedeutet auch kürzere Aufheiz- und Füllzeiten, was nicht nur zu geringeren Energiekosten, sondern auch zu kürzeren Betriebszeiten führt“, so Treyße.

Für die Vitanas Facility Services hat sich die Umstellung auf Inhouse-Wäsche schon jetzt bezahlt gemacht. „Wir hatten ja schon Erfahrung mit der Moppwäsche. Doch die Umstellung auf Inhouse-­Wäsche auch bei der Bewohnerwäsche vereinfacht noch einmal deutlich die Abläufe“, sagt Torsten Jannke. Daher soll das Vitanas Psychiatrische Centrum Glückstadt nicht das einzige Objekt im Portfolio bleiben, in dem die Inhouse-­Wäsche für mehr Flexibilität und Zufriedenheit sorgt. „Es ist die erste Umsetzung dieser Art, weitere Umstellungen an verschiedenen Vitanas-Standorten werden folgen.“

Überzeugt hat Vitanas letztlich nicht nur die individuelle Planung und Beratung durch Treysse. Der Wäschereitechnik-Ausstatter bietet einfache und praktikable Lösungen, um sowohl die anfallende Bewohnerwäsche als auch die Mopp-Aufbereitung hygienisch einwandfrei und wirtschaftlich im eigenen Haus zu bewältigen. Hinzu kommen ein umfassendes Serviceangebot sowie flexible und individuelle Finanzierungslösungen, immer angepasst an die spezifischen Anforderungen. So sind neben dem Kauf auch Vollservice-Miete, Kurzzeitfinanzierung oder Leasing des Maschinenparks möglich. Auch ein großer Gebrauchtmaschinen-Pool zu günstigen Konditionen steht den Kunden zur Verfügung, so das Unternehmen.