Inmitten der malerischen Landschaften von Taranaki (Neuseeland) liegt ein Familienunternehmen in dritter Generation. Es ist zu einem Eckpfeiler der Wäschereibranche in der Region geworden. Alles begann 2018 mit einer Reise nach Dänemark, um neue Wäscherei-Technologien zu erkunden. Brad Craig, Geschäftsführer von La Nuova, erinnert sich als er zum ersten Mal Inwatecs Schmutzwäschesortierung live und in Aktion sah. Heute ist die Wäscherei eine der am stärksten automatisierten Wäschereien in Neuseeland.
Nach der Pandemie wirkte sich der weltweite Personalmangel stark auf das Wäschereigeschäft aus – auch auf das in Neuseeland. Der Plan für La Nuova war, die Sortierung mit weniger Personal zu betreiben. Dadurch sollten einige der „nicht so schönen Aufgaben“ in der Wäscherei automatisiert werden. Brad Craig: „Für uns ging es nicht nur um die Amortisation in Bezug auf die Investition. Wenn sich ein Buchhalter die Kalkulationstabellen ansieht, sehen manche Zahlen vielleicht nicht perfekt aus, aber sie zeigen auch sicherlich nicht das ganze Bild. Für uns waren es die vielen anderen Vorteile, die weitaus mehr hervorstachen.”
Was Craig hier als „nicht so schöne Jobs“ bezeichnet, bezieht sich auf die schweren manuellen Arbeiten, denen die Beschäftigten in einer Wäscherei ohne automatische Systeme normalerweise nachgehen müssen. Diese Aufgaben sind nicht nur mühsam, repetitiv und schlicht unangenehm – sie können auch gefährlich sein und die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter stark belasten. Mit einer automatisierten Vereinzelung der Wäschestücke, Röntgenmodulen, die potenziell schädliche Fremdkörper erkennen, sowie einem Kamerasystem, das entweder anhand von RFID-Technologie oder visuellem Erscheinungsbild sortieren kann, gehören diese Aufgaben der Vergangenheit an.
Potenzial der Technologie erkannt
Zum Zeitpunkt seines Besuchs in Dänemark bei Inwatec, befand sich das automatische Wäschesortiersystem noch in der Entwicklungsphase. Dennoch erkannten Brad und sein Team das Potenzial, das diese Technologie für ihre eigene Wäscherei und deren Mitarbeiter haben könnte. „Wir haben das mit Interesse verfolgt und ein Auge darauf geworfen, wie sich die Dinge entwickelt haben, und sind in Kontakt geblieben“, erzählt Craig.
Das kontinuierliche Wachstum und das Engagement der Wäscherei, die Branche mit der neuesten Technologie anzuführen, haben das Unternehmen dazu veranlasst, den Betrieb im Jahr 2022 mit einem Inwatec-System aufzurüsten. Darüber hinaus nahm sich La Nuova ausreichend Zeit, um das Team sorgfältig auf die bevorstehenden Veränderungen vorzubereiten und sicherzustellen, dass der Prozess und die Gründe dafür verstanden wurden. „Unser Team hat mich wirklich umgehauen, weil es die ganze Zeit über so positiv eingestellt war. Selbst jetzt, nachdem alles in Betrieb ist, war das Feedback des Teams äußerst positiv. Wir haben diejenigen Aspekte ihrer Rolle herausgenommen, die ihnen nicht unbedingt so viel Spaß gemacht haben, daher war das Feedback wirklich gut“, erinnert sich Craig.
Keine Angst vor Automatisierung
Während des Automatisierungsprozesses konnten Entlassungen durch die natürliche Fluktuation von Teammitgliedern vermieden werden. Zu keinem Zeitpunkt hat ein Roboter einem Menschen die Arbeit „weggenommen“, er hat sie nur einfacher gemacht. Craig betont: „Wir wollten sicherstellen, dass wir nicht eine Menge Geld ausgeben, um eine Menge Leute loszuwerden. Das ist uns ganz gut gelungen“. Für ihn war es wichtig, das Team auf dem Laufenden zu halten. Er wollte verhindern, dass sie ständig mit dem Gedanken „Verliere ich meinen Job?“ konfrontiert werden. Während sich bestimmte Aufgaben während des Automatisierungsprozesses leicht verändert haben, gibt es andere einfach nicht mehr. „Wir müssen immer noch Kleidungsstücke auf den Bügel hängen, und so weiter, aber all die Dinge dazwischen, die niemand gerne macht, sind wir losgeworden.“
La Nuova ist ein Beispiel dafür, dass kleinere, familiengeführte Wäschereien keine Angst vor Automatisierung haben müssen. Gegenwärtig verarbeitet der Betrieb etwa 50 Tonnen Wäsche pro Woche.
Inwatec hat umfangreiche Erfahrungen mit Systemen, die für Wäschereien unterschiedlichster Größe geeignet sind. „Die maßgeschneiderten Lösungen stellen sicher, dass jeder Betrieb von Automatisierungslösungen profitieren kann, ohne sich auf dem Weg dorthin überfordert zu fühlen”, formuliert ein Firmensprecher. Wenn gewünscht, kann der Automatisierungsprozess dabei auch schrittweise angegangen werden, es sei nicht notwendig, alles über Nacht zu ändern. Alles, was von Wäscherei-Seite getan werden muss, ist, zu beginnen. Inwatec begleite danach jeden Schritt. Das Herz der Laundrynerds schlage dafür, Wäschereien bei der Automatisierung jeder Wäscherei zu helfen, indem sie aufwändige manuelle Aufgaben loswerden und eine bessere und sicherere Arbeitsumgebung schaffen.
Heute, da die Wäsche nahtlos durch die automatisierte Anlage fließt, denkt Craig über die gelernten Lektionen und den vor ihm liegenden Weg nach: Als er das Team fragte, wo sie hinwollten, nannte das Team jede Aufgabe, die nicht mit manuellem Sortieren zu tun hatte: „Es (das Automatisierungssystem) nimmt diesen Teil heraus, und diesen Teil zu automatisieren war einfach großartig.“
Das Familienunternehmen wächst seit der Investition ständig, ohne dass sich die Zahl der Mitarbeiter ändern muss. Die Automatisierung eines Wäschereibetriebes ermögliche genau das: Geld für die Bedienenden einzusparen, die sich mit mühsamen manuellen Aufgaben befassen müssen, bei gleichzeitiger Schaffung einer effizienteren und vor allem angenehmeren Arbeitsumgebung.
La Nuova: Echter Pionier in Neuseeland
Der Geschäftsführer von La Nuova weiß, dass es auf seinem Weg zur Automatisierung nicht nur darum geht, die Nase vorn zu haben. Es geht darum, die Zukunft einer ganzen Branche zu gestalten, eine Innovation nach der anderen. Im Jahr 2023 erhielt La Nuova bei den Taranaki Chamber of Commerce Business Excellence Awards nicht nur eine, sondern gleich fünf prestigeträchtige Auszeichnungen. Unter anderem in den Kategorien „Technology Excellence“ und „Innovation Excellence“. Mit der Umstellung seiner familieneigenen Wäscherei auf ein automatisches Wäschesystem wurde Craig zu einem echten Pionier in Neuseeland.
In Anbetracht des derzeitigen Arbeitskräftemangels sollte es oberste Priorität sein, qualifizierte Mitarbeitende im Unternehmen zu halten. In seiner Rolle als Geschäftsführer beweist Brad Craig eine tiefe Wertschätzung für sein Team. Er bindet es in jeder Phase aktiv ein und fördert ein Arbeitsumfeld, das ihnen wirklich Spaß macht. Die Wäscherei in Neuseeland ist ein Beispiel dafür, wie ein Betrieb zukunftssicher gemacht werden kann. Indem man die Mitarbeitenden zum Bleiben motiviert. Aber auch indem man mit ihnen zusammenarbeitet, um die Prozesse anzupassen. Auf diese Weise ermögliche die Automatisierung eine sicherere und angenehmere Arbeit und vermeide gleichzeitig ständige Umschulungen.

