Professionelle Textilreiniger leisten gute Arbeit. Das galt gestern, das gilt heute, und es wird morgen gelten. Doch diese Botschaft muss auch die Öffentlichkeit erreichen. Wie? Das hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Reichten früher Plakate und Flyer aus, hat sich die Kommunikation längst auf virtuelle Kanäle verschoben. Ein Blick auf 25 Jahre Verbandsarbeit – so lange arbeiten die Innung und R+WTextilservice schon zusammen.

Kollektivverträge mit der Gewerkschaft verhandeln, Preiserhöhungen für Verträge mit öffentlichen Auftraggebern in Schiedskommissionen vereinbaren und neue Fragen für die Meisterprüfungen erstellen – die Arbeit der Bundesinnung Mode und Bekleidungstechnik ist vielfältig und oftmals wenig sichtbar, das weiß Mag. Wolfgang Muth. Die Arbeit machen er und sein Team natürlich trotzdem. Neuigkeiten und Termine veröffentlichen sie im „Textilreiniger“. „Fachmedien erreichen möglichst viele Unternehmer“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer.
Branchenblatt als Fachorgan
1998 schlossen sich die österreichischen Textilreiniger, Wäscher und Färber der Zeitschrift Reiniger & Wäscher an.
Drei Jahre später übernahm der Verlag Holzmann Medien das traditionsreiche Magazin. Die Zusammenarbeit mit der Bundesinnung lief nahtlos weiter; zunächst lagen die Blätter als Beilage für Abonnenten aus Österreich bereit.
2009 integrierte R+WTextilservice den „Textilreiniger“ fest ins Heft. So tauschen Profis untereinander Wissen aus. Um Kunden zu erreichen, braucht es weitere Kanäle.
25 Jahre Verbandsarbeit: Was hat sich bewegt?
Rotes Telefon für Reklamationen
Einen neuen Kanal schuf der Sachverständige Walter Imp – und kaufte als Bundesinnungsmeister ein Telefon. „Reklamationen sind ein schwieriges Thema“, sagt Muth. Mit der Anlaufstelle für Verbraucher kläre sich vieles einvernehmlich.
Neues Image für Branche und Betriebe
Einzelkämpfer haben es schwer. Aus diesem Grund entwickelte die Innung einen einheitlichen Branchenauftritt. Basierend auf einer Umfrage unter den rund 730 Mitgliedern und mithilfe eines Marketingexperten entstand das heutige Logo der Textilreiniger und die Website.
Verbraucher und Kunden erreichen
Welche Flecken löst die heimische Waschmaschine und wann wenden sich Verbraucher besser an Profis? Diese Fragen müssen Betriebe immer wieder ins Bewusstsein rücken – ob im ORF-Magazin „heute leben“ oder in prägnanten Posts. Wie Bewohnerwäsche oder Berufsbekleidung aufbereitet werden, zeigen die Imagefilme aus dem Jahr 2024.
Unersetzlich: Persönliche Treffen
Aber eines blieb in Muths Augen über die Jahre unverändert wichtig: persönliche Treffen. „Sie bringen oft mehr als ein sachlicher Vortrag“, betont er. Bei geselligen Anlässen können Unternehmer im Gespräch mit Kollegen so manches klären, weil ein anderer für das eigene Problem meistens schon eine Lösung kennt.
Branchenauftritt der Innung feiert Jubiläum
Das Logo der Textilreiniger können alle Mitgliedsbetriebe für ihre Werbung nutzen. Das als Verbandsmarke beim österreichischen Patentamt geschützte Logo gibt es bei der Bundesinnung der Textilreiniger, Wäscher und Färber. 2026 feiern das Logo und die Website www.textilreiniger.at ein Jubiläum: 15 Jahre.
Das frische Grün wählte die Innung, um sowohl das steigende Gesundheitsbewusstsein der Kunden als auch den Anspruch der Betriebe, ressourcenschonender zu arbeiten, abzubilden. Der Branchenauftritt fußt auf einer Befragung aller Mitgliedsbetriebe – und soll Verbraucher schneller erreichen. Auf der Website können Kunden beispielsweise Dienstleister in ihrer Gegend finden. Zudem bietet sie potenziellen Kunden nützliche Informationen, etwa zur Pflegekennzeichnung.
