Jahrestagung 2015 in Kassel Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege: Tagung in neuem Ambiente

Erstmals fand die Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege im Oktober 2015 in Kassel statt. Während der dreitägigen Veranstaltung stellten verschiedene Referenten Themen und Forschungsprojekte vor. Dazu gab es ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

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    Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege 2015 Kassel
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    Links Der Festabend fand im „Palazzo“ des Hotels La Strada statt. Fotos: Rosenberger
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    Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege 2015 Kassel Abstimmung
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    Die Gütegemeinschaftsmitglieder konnten über Haushaltsfragen des Verbands abstimmen.
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    Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege 2015 Kassel Publikum
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    Die Teilnehmer hörten sich interessiert die Vorträge zu aktuellen Forschungsprojekten der Hohenstein Institute an.
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    Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege 2015 Kassel Karl-Rainer Dauer
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    Oben Erstmals begrüßte Gütegemeinschaftsvorsitzender Karl-Rainer Dauer die Teilnehmer in Kassel.
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    Jahrestagung Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege 2015 Podium
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    Bei der Podiumsdiskussion stellten Vertreter der Waschmittelindustrie verschiedene Niedrigtemperaturwaschverfahren vor.
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    Jahrestagung Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege 2015 Restaurant
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    Das Restaurant des Hotels war komplett für die Teilnehmer reserviert.

„Meine Damen und Herren, ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Ich wollte schon immer mal so eine Showtreppe herunterlaufen“, sagte Karl-Rainer Dauer, erster Vorsitzender der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege, zur Eröffnung des Festabends. Allgemeine Erheiterung und Applaus waren zu vernehmen, als er auf der geschwungenen, großen Treppe zu den Teilnehmern herabstieg.

Vom 15. bis 17. Oktober 2015 trafen sich Mitglieder, Betriebsinhaber und Aussteller erstmals im nordhessischen Kassel zur alljährlichen Jahrestagung der Gütegemeinschaft. Insgesamt waren es 325 Teilnehmer. Ein großer Saal im Hotel La Strada, das „Palazzo“, diente als Veranstaltungsort des Festabends, wie auch der Mitgliederversammlung und der Vortragsveranstaltung wenige Stunden zuvor. „Kassel hat den Vorteil, dass es sehr zentral in Deutschland gelegen ist. Wahrscheinlich sind es deshalb in diesem Jahr nochmal mehr Leute als 2014“, schätzte eine Teilnehmerin.

Intensivworkshops für Wäschereien

Am Freitag ging es um 9 Uhr los mit drei Intensivworkshops. Die Themen hier: „Effizientes Hygienemanagement“, „Neue Vermarktungsstrategien“ und „Wirtschaftliche Betriebsführung“. Die korrespondierenden Inhalte waren „Erfahrungen bei der sachgemäßen Aufbereitung von Bewohnerwäsche“, „Nutzwertanalyse für den Hotellerie- und Gaststättenbereich“ sowie „Vermeidung kostenintensiver Fehler im Betriebsablauf“. Es folgte die Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft. Karl-Rainer Dauer stellte zu Beginn die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest und verlas die Liste ausscheidender und neu aufgenommener Betriebe. Zum 29. September 2015 hatte die Gütegemeinschaft 392 Mitglieder und 92 Fördermitglieder. „Derzeit haben wir 31 Anwärter auf das Gütezeichen. 22 davon kommen aus dem Ausland und viele aus China“, so Dauer. Daran anschließend bat er das Plenum, sich zu erheben und für den im Juli 2015 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden der Gütegemeinschaft Gerhard Trau eine Schweigeminute einzulegen.

Ludger von Schoenebeck, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft, stellte im Anschluss unter dem Titel „Forschung, Innovationen und Marktbearbeitung“ verschiedene Projekte und Vorhaben der Gütegemeinschaft vor. Er hob unter anderem die Erarbeitung eines Handbuchs für die Wiederaufbereitung von PSA hervor. „Das ist ein wichtiges Projekt, denn das Buch soll ein jährlich aktualisiertes Standardwerk werden“, so Schoenebeck. Angesichts der weiter wachsenden Zahl ausländischer Mitgliedsbetriebe verwies Schoenebeck auch auf die Publikationsliste der Wäschereiinformationen in englischer Sprache.

Zehn Jahre RAL-Gütezeichen in Japan

Nach dem Mittagessen begann die vierstündige Vortragsveranstaltung. Ludger von Schoenebeck referierte zum Thema „Zehn Jahre RAL-Gütesicherung in Japan: Das Toyota-System für Mietberufsbekleidung“. 2005 haben die ersten japanischen Wäschereiunternehmer das System der RAL-Gütesicherung in ihren Betrieben eingeführt. Die beiden Pionierunternehmen waren zu diesem Zeitpunkt bereits nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Allerdings lieferten diese keine wäschereispezifischen Vorgaben, so dass ihnen die Adaption objektiver Grenzwerte für die Prozessbeherrschung in Wäschereien wichtig gewesen sei. Zudem befand sich die ­Branche in Japan in einer Krise, nachdem es Fälle von mit Er­regern kontaminierter Wäsche gab. Auch deshalb sei das Interesse an dem RAL-Gütesiegel groß gewesen. Schnell habe sich herausgestellt, dass das Thema kontinuierliche Prozessverbesserung bei den japanischen Mitgliedsbetrieben eine sehr große Rolle spielt, so Schoenebeck. Das Unternehmen Shin Nippon Wex aus Nagoya hatte das von dem Automobilhersteller Toyota entwickelte Produktionssystem (TPS) übernommen und an die Bedürfnisse eines Mietserviceunternehmens angepasst. Das Ziel des TPS sind hohe Produktivität bei gleichzeitiger Sicherung der Produktqualität und pünktlicher Lieferungen durch standardisierte Prozesse. Jede Form von Verschwendung soll vermieden werden.

„Das System liefert eine enorme Verkürzung der Durchlaufzeiten“, erläuterte Schoenebeck. In einem Betrieb von 754 auf 182 Minuten. Dennoch liege die Reklamationsquote quasi bei null. Aufgefallen sei den Prüfern zudem die Sorgfalt und Genauigkeit der japanischen Betriebe. An jedem Gerät hänge eine Liste mit Hinweisen darauf, was genau kontrolliert werden muss. Täglich müsse ein Kontrolleur seinen Namen in die Listen eintragen. Wird ein Mangel festgestellt, wird dieser zusammen mit Vorher-Nachher-Fotos im Prüfungsbericht vermerkt. Zusätzlich gebe es in jedem Betrieb zahlreiche Bearbeitungsanweisungen. Auch diese seien neben dem Text mit Beispielfotos ausgestattet, welche zeigen, wie das Wäschestück nach der Bearbeitung auszusehen hat und wie nicht.

Aktuelle Forschungsprojekte

Der nächste Themenblock stand unter der Überschrift „Neues aus der Forschung und aktuelle Entwicklungen“. Hier stellten verschiedene Experten der Hohenstein Institute ihre Forschungsprojekte vor.

Den Anfang machte Biologin Jutta Secker mit dem Thema „Hygienische Aspekte in der Qualitätssicherung“. Sie berichtete von den unterschiedlichen Verunreinigungsgraden von Patientenwäsche in Kliniken oder Pflegeheimen. Dabei hob sie hervor, dass hochinfektiöse oder hochkontagiöse Wäsche generell nicht in Wäschereien gelange, sondern sofort als Sondermüll entsorgt beziehungsweise verbrannt wird. Eine Stufe darunter findet sich die infektiöse Wäsche, welche in wasserdichten und speziell gekennzeichneten Plastiksäcken gesammelt wird. Die dritte und niedrigste Stufe stellt infektionsverdächtige Wäsche dar. Sie werde in Stoffsäcken oder bei einer Kontamination mit flüssigen Fäkalien in Plastik­säcken gesammelt. Außerdem merkte sie an, dass manche Krankenhäuser damit begonnen haben, eigene Kontrollen der von ­Wäschereien gelieferten Teile durchzuführen. Wichtig sei hierbei die Betrachtung des Ortes und des Zeitpunkts der Kontrolle. „Sie sollte vor dem Transport, also am Übergabepunkt zwischen ­Wäscherei und Krankenhaus erfolgen“, so Secker. Wäschereien sollten neben den jährlichen Hygienekontrollen auch Eigenkon­trollen durchführen. Nur so ließen sich Probleme rechtzeitig erkennen und beheben.

Sabine Morlock und Andreas Schenk referierten zum Thema „Potenziale der 3D-Scanning-Technologie für das textile Leasing“. Durch den Einsatz der 3D-Scan-Technologie könne das Textilleasing optimiert werden, denn je nach Körperbau könnten Bekleidungsstücke passgenau hergestellt werden. „Das kommt dem immer lauter werdenden Ruf vieler Kunden nach gut sitzender und komfortabler Berufsbekleidung entgegen“, sagte Morlock. Außerdem sehe man einen Langzeittrend hin zur Individualisierung. Auch die Feminisierung der Berufsbekleidung stelle Hersteller des historisch von Männern dominierten Marktes vor neue Aufgaben.

Bei Standardgrößen gebe es das Problem, dass Personen mit dem gleichen Brustumfang aber unterschiedlichem Körperbau alle einer Größe zugeordnet werden. Ein schlanker Mann etwa bekomme dann ein Bekleidungsstück, das auch einem Mann mit ausgeprägtem Bauch gut passen soll. Textilleasingunternehmen könnten seit kurzem kostengünstige handgeführte 3D-Scan-Lösungen nutzen. Zu Demonstrationszwecken ließ sich ein Mitglied der Gütegemeinschaft auf der Bühne einscannen. Binnen Sekunden war der Vorgang abgeschlossen und ein 3D-Modell von ihm in Farbe erstellt worden. „Passgenauigkeit ist deshalb wichtig, weil es die Kosten für Retouren, den Umtausch und Änderungen senken kann“, betonte Morlock. Entwicklungs- und Bestellprozesse könnten effizienter, Bedarfsprognosen optimiert, die Materialwirtschaft verbessert und Retouren und Änderungskosten reduziert werden.

Kampf der Vergrauung

Mit der Frage „Vergrauung? Wieviel Schmutz kann meine Flotte entfernen?“ befassten sich Jan Beringer und Eva Gierling. Anlass ihrer Untersuchungen ist die Feststellung, dass Textilserviceunternehmen innerhalb der letzten zehn Jahre immer mehr auf Ressourcen- und Energieeffizienz gesetzt haben. So habe sich die Menge des eingesetzten Wassers immer weiter reduziert. Werde aber heruntergewaschener Schmutz nicht vollständig in der Waschflotte dispergiert, könne es passieren, dass er sich wieder auf dem Textil anlagert. Die Textilien würden dann immer mehr vergrauen. Besonders bei Fasermischungen mit Polyester ließe sich das nicht mehr rückgängig machen. Der Einsatz von Bleichmittel könne eine Vergrauung zwar ausgleichen, textilschonend sei das aber nicht, so die Forscher.

Untersucht wurden verschiedene Arten typischer Verschmutzungen etwa in Hotelwäsche und Berufsbekleidung. Aufgetragen ­wurden sie per Siebdruckverfahren und anschließend wurde der Vergrauungsgrad gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass der Einsatz eines eigens entwickelten funktionellen Additivs die ­Vergrauung reduzieren konnte.

Reklamationen vermeiden

„Schadensfälle: Optimierungspotenziale erkennen, Kundenreklamationen vermeiden“ war das Thema von Angelika Scholz. Sie erklärte, dass zur schnellen Bearbeitung von Reklamationen umfassende Informationen zu den gegebenen Umständen erforderlich sind. Dazu sollte auch der genaue Reklamationsgrund sowie die Etikettierung des Wäscheteils schriftlich festgehalten werden. Oftmals würden visuelle Betrachtungen des beschädigten Teils, auch per Mikroskop, sowie die üblichen Prüfmöglichkeiten nicht ausreichen, um eine fundierte Aussage zu den Schadensursachen treffen zu können. Dann werden Untersuchungen im Labor notwendig, so Scholz. Anschließend sei manchmal auch eine Überprüfung des angewendeten Wiederaufbereitungsverfahrens vor Ort notwendig. „Alle verfügbaren Informationen werden zusammengetragen und das Problem so eingekreist“, sagte Scholz. Ergebnisse jeder Schadensfallanalyse sollten dem Kunden schriftlich mitgeteilt werden. Eine Kontrolle von neutraler Seite könne dabei helfen, dem Kunden die Ursachen sachlich zu erklären. Auch lasse sich so ein eventuelles Nichtverschulden des Textilpflegebetriebs feststellen. Ungerechtfertigte Schadensersatzansprüche könnten so abgewendet und Wiederholungsfehler vermieden werden. „Schadensfälle sollte man, wenn sie denn auftreten, als Grundlage für Verbesserung sehen“, so Scholz abschließend.

Als letzter Redner des Präsentationsblocks ging Christian Mechel auf das Thema „HSL-Umweltzertifizierung: Kostengünstige Differenzierung in Ausschreibungen mit minimalem Aufwand“ ein. Das Bewertungssystem des „Hohenstein Sustainable Laudry“-Zertifikats (HSL) bewertet die Ressourcen- und Energieverbräuche ­eines Betriebs. Wäschereien ließen sich so untereinander vergleichen. „Dabei wird auch die Entwicklung der Wäschereibranche als Ganzes miteinbezogen, so dass Betriebe sehen könnten, wie sie im Verhältnis zu dieser dastehen“, sagte Mechel. Der Nachteil anderer Umweltzertifikate sei, dass sie nur allgemein und nicht branchenspezifisch für die Textilpflege sind. HSL wurde jedoch speziell für Wäschereien entwickelt und ist laut Mechel mit ISO 14001 vergleichbar, die im Vergleich jedoch kosten- und personalintensiv sei. Eine Zertifizierung nach HSL könne Transparenz hinsichtlich des Umgangs mit Ressourcen und Energie schaffen und durch Handlungsempfehlungen Verbesserungsvorschläge bereitstellen. Prüfer der Hohenstein Institute übernehmen die gesamte Bewertung. In einer Pilotstudie mit 50 Wäschereien hätten sich die Vorteile der HSL-Zertifizierung gezeigt, so Mechel.

Waschen mit niedrigen Temperaturen

Der Samstag begann mit einer Podiumsdiskussion zur Frage „Macht nur heiß weiß?“. Unter der Moderation von Andreas Janning (Hohenstein Institute) präsentierten Holger Gärtner (BurnusHychem), Jürgen Thißen (Christeyns), Thorsten Spanier (Ecolab), Cord Meyer (Kreussler) und Christoph Fromm (Seitz) als Vertreter der Waschmittelindustrie verschiedene Niedrigtemperaturwaschverfahren und deren Vorteile. Die Verfahren seien im Waschgang besonders schonend für Textilien und Umwelt. Die Zuhörer hatten im Anschluss die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Erreger auf dem Vormarsch

Den letzten Tagesordnungspunkt der Jahrestagung bildete traditionell der Vortrag des Vorsitzenden des Berufsverbands Deutscher Hygieniker, Klaus-Dieter Zastrow. Unter dem Thema „Multiresistente Erreger auf dem Vormarsch“ referierte er zu neuen Erkenntnissen in der Infektionsprophylaxe und deren Auswirkungen auf die textilen Dienstleister. In seinem Vortrag ging er auf die Geschichte des Umgangs mit Infektionskrankheiten von 1949 bis heute ein.

Außerdem erzählte er von den verschiedenen Forderungen des Berufsverbands bezüglich des Themas an die Politik, wie etwa dass in Kliniken mindestens die Hälfte aller Patienten Einzelzimmer erhalten sollten. „Große Räume mit vielen Patienten sind infektologisch schwierig“, sagte Zastrow. Als Belege führte er zwei Fälle aus Leipzig und Kiel an. In letzterer Stadt habe sich die Infektion eines Patienten auf 33 andere übertragen. Für einen Aha-Moment sorgte er, als er daran anschließend offenbarte, dass der soeben gehörte Vortrag aus dem Jahr 1996 stammt. „Das erzählen wir seit 20 Jahren. Passiert ist seitdem nichts“, klagte Zastrow an.

Auch auf die Sorge vieler Menschen, welche Erreger Flüchtlinge möglicherweise mit sich bringen, ging er ein. Dazu präsentierte er zwei Listen, in denen diese aufgeführt sind. „Vieles davon ist aber nicht übertragbar“, konnte Zastrow beruhigen. Gefährlich seien in erster Linie Tröpfcheninfektionen. In der Frage nach den daraus zu ziehenden Konsequenzen für die textilen Dienstleister resümierte er, dass es keine gebe. „Das kann alles kommen, aber wir sind gerüstet“, bilanzierte er. Allerdings betonte er, dass Mitarbeiter in Betrieben mit Infektionswäsche stets Mundschutz und Handschuhe tragen sollten. Immer wieder komme es vor, dass der Mundschutz gar nicht getragen werde oder die Nase nicht abgedeckt sei.

Zu guter Letzt

Zum Abschluss der Veranstaltung nahm Gütegemeinschaftsvorsitzender Karl-Rainer Dauer nochmal das Mikrofon in die Hand. Bezüglich des neuen Veranstaltungsortes in Kassel fragte er: „Hat es Ihnen hier gefallen? Sollen wir wiederkommen?“ Applaus signalisierte allgemeine Zustimmung. Weiterhin dankte er „den Hohensteinern“ und den Teilnehmern für ihr Mitwirken an der Tagung. Zu guter Letzt richtete er einen Appell an alle, sich auch weiterhin in der Gütegemeinschaft einzubringen. „Wir brauchen immer engagierte Leute, die hier mitmachen“, sagte er. Auch den Termin der nächsten Jahrestagung der Gütegemeinschaft konnte er bereits verkünden: Sie soll vom 20. bis 22. Oktober 2016 erneut in Kassel stattfinden.

Infos: www.waeschereien.de