DAMINO GmbH, Großschönau Spannende Neuorientierung und frische Brise

Seit Mitte der 90er Jahre hat die DAMINO GmbH (Großschönau) eine bemerkenswerte Entwicklung durchlebt. Höhen und Tiefen begleiteten das Unternehmen, einer der wenigen verbleibenden Textil-Produktionsbetriebe in Deutschland. Im R+WTextilservice-Interview sprechen wir mit dem neuen Vertriebsleiter Sandro Strack über Herausforderungen und Perspektiven, die Spezialisierung auf hochwertige Textilien, Materialtrends ­sowie über Fachkräftemangel und Nachhaltigkeit.

Garne und Spulen im Vorwerk der Produktionshalle der DAMINO GmbH.
Garne und Spulen im Vorwerk der Produktionshalle der DAMINO GmbH. - © DAMINO

Das Gründungsdatum vom Vorläufer-Unternehmen der DAMINO GmbH reicht zurück in die Anfänge des 19. Jahrhunderts, damals als reine Bleicherei von Textilien. 1906 wurde daraus eine Weberei von Leinen-, Damast- und Jacquard-Tischwäsche. 1919 kam es zu einem Besitzwechsel und Ausbau des Unternehmens unter dem Firmennamen Julius Lange Leinenindustrie AG. Nach dem Krieg wurde die Aktiengesellschaft liquidiert und als staatseigener Betrieb mit mehreren Produktionsstätten in der Region fortgeführt. Im Jahre 1994 wird das Unternehmen dann privatisiert, rekonstruiert und auf den Standort Großschönau konzentriert. Mit hohen Investitionen wird das Unternehmen in Folge zu einem hochmodernen Industriebetrieb ausgebaut.

Herr Strack, wie ging es denn von Mitte der 90er Jahre bis heute weiter?

Sandro Strack: 1994 wurde das Unternehmen (wie von Ihnen beschrieben) privatisiert und auf den Standort Großschönau konzentriert, wobei hohe Investitionen getätigt wurden. Im Jahr 2003 wurde DAMINO dann Teil der Daun-Gruppe, einer der größten Textilkonzerne Europas. Ein Jahrhunderthochwasser im Jahr 2010 zerstörte große Teile der Firma, was den Wiederaufbau und die Modernisierung der Weberei und Veredlung durch Investitionen mehrerer Millionen Euro zwischen 2011 und 2015 erforderlich machte. Weitere Investitionen in den Maschinenpark der Veredlung und Weberei folgten von 2016 bis 2017. Zwischen 2017 und 2019 wurden insgesamt etwa 1,7 Millionen Euro investiert, um den CO₂-Ausstoß um 42 Prozent zu reduzieren.

DAMINO-Vertriebsleiter Sandro Strack
DAMINO-Vertriebsleiter Sandro Strack: „Wir wollen Trends setzen, die die ­Textilindustrie prägen.“ - © DAMINO
Wenn Sie auf die lange Geschichte des ­Unternehmens zurückblicken: Was war wohl dabei die größte Herausforderung?

Das Jahrhunderthochwasser 2010 war wohl die gravierendste Herausforderung. Dieses verheerende Ereignis zerstörte große Teile des Unternehmens in Großschönau und in Frýdlant (CZ) und stellte es vor immense Schwierigkeiten. Abgesehen vom Hochwasser hat das Unternehmen aber auch andere bedeutende Schritte gemeistert, darunter die Privatisierung Anfang der 90er Jahre und die erwähnte Integration in die Daun-Gruppe.

Wie würden Sie denn das aktuelle Produktportfolio Ihres Hauses umschreiben?

Dieses umfasst eine Vielzahl hochwertiger Textilien und Textillösungen u. a. Objekttextilien wie Tisch- und Bettwäsche, die speziell für den gewerblichen Einsatz entwickelt wurden z. B. Krankenhäuser oder Hotels. Daneben Bekleidungsdamaste „Bazin“, hochwertige Damaste, die sowohl für den Alltagsgebrauch als auch für besondere Anlässe geeignet sind z. B. in Afrika. Weiter speziell angefertigte Textilien für die Innenausstattung von Flugzeugen, Zügen und Kreuzfahrtschiffen und schließlich auch Spezialtextilien für die Möbel- und Automobilindustrie.

Was bedeutet dabei Komplettlösungen aus einer Hand?

Wir bieten unseren Kunden Komplettlösungen, die den gesamten Produktionsprozess abdecken. Von der Designberatung über die Fertigung und Veredelung bis hin zur Logistik entwickeln wir individuelle Textildesigns und produzieren sie in modernen Einrichtungen. Diese Textilien durchlaufen verschiedene Veredelungsprozesse, um höchste Qualität und Langlebigkeit zu gewährleisten, wobei wir eine nachhaltige Produktion durch den Einsatz von Naturstrom sicherstellen. Darüber hinaus bemühen wir uns um die termingerechte Lieferung der fertigen Textilien. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz bieten wir maßgeschneiderte Lösungen von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Gibt es bei Gewebe und Textilien einen spürbaren Trend in Sachen Materialien?

Der Schwerpunkt liegt klar auf Nachhaltigkeit: Der Trend zu umweltfreundlichen und ethisch gewonnenen Materialien wie organische Baumwolle, Bambus, Hanf und Tencel nimmt kontinuierlich zu. Auch wir setzen uns intensiv mit diesem Thema auseinander. Darüber hinaus möchten wir schneller auf Trends reagieren, um den Markt optimal zu bedienen. Farben und Muster werden immer auffälliger und unsere Kunden zeigen zunehmend mehr Mut bei ihren Entscheidungen.

Sie betreiben dabei das Werk in Großschönau und einen Betrieb in Tschechien. Wie sind denn dabei die Zuständigkeiten verteilt?

In Großschönau befinden sich unsere Hauptproduktionsstätten, einschließlich der Weberei und Veredlung. Hier werden die meisten Textilien hergestellt und veredelt, bevor sie an unsere Kunden geliefert werden. Unser Standort in Tschechien ist auf die Konfektion und Endfertigung der Textilien spezialisiert. Hier werden die Textilien gemäß den spezifischen Anforderungen unserer Kunden zusammengestellt und fertiggestellt. Dank dieser Aufteilung können wir effizient und flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden reagieren und gleichzeitig die Vorteile beider Standorte optimal nutzen.

Luftaufnahme der DAMINO GmbH in Großschönau.
Luftaufnahme der DAMINO GmbH in Großschönau. - © DAMINO
Im Zusammenhang des Dauerbrenners „Nachhaltigkeit“ lese ich auf Ihrer Homepage: „Nachhaltigkeit wird bei uns schon seit Jahren gelebt.“ Unternehmerische Verantwortung und ein schonender Ressourcenumgang stehen dabei auf einer Seite, Einhaltung aller notwendigen Richtlinien, die zur Herstellung von Textilien nötig sind, auf der anderen. Welche ökologischen und sozialen Komponenten würden Sie denn zu diesem Thema noch ergänzen?

Wir setzen auf ressourcenschonende Produktionsprozesse, die den Einsatz von Wasser, Energie und Rohstoffen minimieren, darunter der Einsatz von Naturstrom aus 100 Prozent Wasserkraft. Effektive Abfallvermeidungsstrategien und Recyclingprozesse tragen zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks bei. Wir fördern den Einsatz nachhaltiger Materialien wie organischer Baumwolle und recycelten Fasern und investieren in Technologien zur Senkung des CO₂-Ausstoßes. Wann immer möglich, beziehen wir Rohstoffe und Materialien lokal, um Transportwege zu verkürzen und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

In Bezug auf soziale Komponenten setzt sich unser Haus für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung der Mitarbeiter ein. Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist ein wichtiger Bestandteil unserer sozialen Verantwortung. Wir beteiligen uns aktiv an gemeinnützigen Projekten und unterstützen lokale Initiativen. Transparente Lieferketten sind uns ebenfalls wichtig. Dabei arbeiten wir eng mit unseren Lieferanten zusammen, um ethische Standards sicherzustellen. Durch diese ökologischen und sozialen Maßnahmen zeigen wir, dass Nachhaltigkeit mehr ist als nur ein Schlagwort, sondern ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.

Seit 2022 produzieren Sie ausschließlich mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft. Wie muss man sich die Wärmerückge­winnung vorstellen?

Die Wärmerückgewinnung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Bei vielen Produktionsprozessen in der Textilindustrie entsteht Wärme als Nebenprodukt, beispielsweise durch Maschinen. Ein Wärmerückgewinnungssystem erfasst diese überschüssige Wärme, die sonst verlorengehen würde, durch Wärmetauscher, Wärmepumpen oder ähnliche Technologien. Die aufgefangene Wärme kann in speziellen Speichern zwischengespeichert werden, um sie bei Bedarf zu nutzen. Diese zurückgewonnene Wärme kann für verschiedene Zwecke innerhalb des Unternehmens wiederverwendet werden, wie zum Beispiel Heizung, Warmwasseraufbereitung oder sogar in bestimmten Produktionsschritten. Durch die Implementierung eines solchen Systems können wir nicht nur Energie sparen, sondern auch den CO₂-Ausstoß reduzieren und die Effizienz des gesamten Produktionsprozesses steigern.

Und Stoffreste finden Verwendung als ­Verpackungsmaterial?

Ja, die Verwendung von Stoffresten als Verpackungsmaterial ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Abfallreduzierung. Während der Produktion fallen Stoffreste und Schnittabfälle an, die gesammelt und sortiert werden. Diese Stoffreste können geschnitten, genäht oder anders verarbeitet werden, um als Verpackungsmaterial verwendet zu werden. Die verarbeiteten Stoffreste können für das Verpacken von Produkten, Polstern oder als Füllmaterial verwendet werden. So wird sichergestellt, dass weniger Abfall entsteht und die Ressourcen optimal genutzt werden. Durch die Nutzung der Stoffreste als Verpackungsmaterial fördern wir eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Wie würden Sie denn Ihre Kundenstruktur beschreiben?

Die Kundenstruktur ist vielfältig und umfasst verschiedene Branchen und Anwendungsbereiche. Hier sind beispielsweise Gewerbekunden. Dazu zählen Großwäschereien, Unternehmen mit Miettextilien und u. a. Hotels, Restaurants und andere Gastgewerbebetriebe, die hochwertige Tisch- und Bettwäsche benötigen. Dann auch Unternehmen aus der Möbel- und Automobilindustrie, die spezialisierte Textilien für ihre Produkte
benötigen. Und Fluggesellschaften, Bahn­­betreiber und Kreuzfahrtgesellschaften, die maßgeschneiderte Textilien für ihre Innenausstattung verwenden. Oder auch Designer und Bekleidungshersteller, die hochwertige Damaste und andere Spe­zialtextilien nachfragen. Ebenso Kunden, die auf der Suche nach exklusiven und luxuriösen Textilien sind.

DAMINO-Kollektion „Prima“ Bettwäsche
DAMINO-Kollektion „Prima“: Bettwäsche (100 Prozent Baumwolle) mit ­Schattenkaro und Satinborde. - © DAMINO
Könnten auch Einzelpersonen direkt bei Ihnen beziehen?

Wir richten uns in erster Linie an gewerbliche Kunden und Händler. Diese können direkt ihre hochwertigen Textilien beziehen und von maßgeschneiderten Lösungen profitieren. Einzelpersonen könnten in der Regel nicht direkt beim Unternehmen kaufen, sondern eher über spezialisierte Händler oder Partner, die die Produkte von DAMINO vertreiben. Alternativ können Einzelpersonen aber gern in Großschönau in unserem Fabrikverkauf vorbeischauen.

Ins Jahr 2025 starten Sie mit einer Neu­orientierung und frischem Wind. Was muss man sich denn ­darunter vorstellen?

Der Start ins Jahr 2025 markiert für uns eine spannende Neuorientierung und eine frische Brise in unseren Betriebsabläufen. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass wir unsere Prozesse und Strategien überdenken und anpassen, um noch besser auf die Anforderungen des Marktes und die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können. Ein zentraler Bestandteil dieser Neuausrichtung ist die neue Aufstellung unseres Vertriebsteams im Innen- und Außendienst.

Geplante Maßnahmen umfassen verstärkte Investitionen in neue Technologien, um unsere Produktion effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Außerdem wird die Produktpalette erweitert, um neue Produkte, Dessins und Farben einzuführen, die den aktuellen Trends und Kundenwünschen entsprechen. Durch den Ausbau digitaler Lösungen verbessern wir unsere Kundenbeziehungen und optimieren interne Abläufe. Ein starker Fokus auf umweltfreundliche Materialien und nachhaltige Produktionsprozesse bleibt weiterhin bestehen. Zudem investieren wir in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, um ihre Fähigkeiten zu stärken und neue Talente anzuziehen.

Diese Schritte sollen sicherstellen, dass wir auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und unseren Kunden den bestmöglichen Service bieten können.

Lesetipp: Tischwäsche richtig auswählen

Entspannung in Grün, Fröhlichkeit in Orange, Kreativität in Rot – Farben können Emotionen hervorrufen. Das gilt auch für Textilien wie z.B. Tischwäsche. Für Hotels und Restaurants eine gute Möglichkeit zur Raumgestaltung. Wie Farben das Erlebnis eines Essens beeinflussen.

Wie begegnen Sie dem Thema „Fachkräftemangel“?

Der Fachkräftemangel ist in der Textilindustrie, wie auch in vielen anderen Branchen, ein ernstzunehmendes Problem. Wir begegnen diesem Thema mit verschiedenen Strategien. So setzen wir auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildungsprogramme, um die bestehenden Mitarbeiter zu qualifizieren und ihre Fähigkeiten zu erweitern. So können sie den steigenden Anforderungen gerecht werden und sich beruflich weiterentwickeln.
Durch die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen, einschließlich fairer Löhne, flexibler Arbeitszeiten und einer guten Work-Life-Balance, positioniert sich das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber in der Region. Dabei engagieren wir uns aktiv in der Nachwuchsförderung, indem wir Ausbildungsplätze und Praktika anbieten und Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen eingehen, um junge Talente frühzeitig zu gewinnen und zu fördern.

Eine positive und unterstützende ­Unternehmenskultur trägt dazu bei, dass sich die Mitarbeiter wertgeschätzt und motiviert fühlen. Dies hilft nicht nur dabei, neue Fach­kräfte zu gewinnen, sondern auch die ­bestehenden Mitarbeiter zu halten. Außerdem nutzen wir moderne
Recrui­ting-Initiativen (Karrieretage) und -Plattformen, um ­aktiv nach qualifizierten Fachkräften zu suchen und sie für das Unternehmen zu gewinnen.

Mit diesen Maßnahmen gehen wir proaktiv gegen den Fachkräftemangel vor und stellen sicher, dass wir auch in Zukunft über die notwendigen Fachkräfte verfügen, um die hohen Qualitätsstandards zu halten und weiter zu wachsen.

Wurden Sie nicht unlängst von der IHK als vorbildlicher Aus­bildungsbetrieb ausgezeichnet?

Ja, das stimmt! Die IHK Dresden hat die DAMINO GmbH 2024 als vorbildlichen Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Diese Auszeichnung würdigt unser außerordentliches Engagement in der Ausbildung von Jugendlichen und unsere kontinuierlichen Bemühungen, jungen Menschen eine solide Grundlage für ihre berufliche Zukunft zu bieten. Es ist eine große Anerkennung für unser Team und eine Motivation, unseren Weg weiterhin konsequent zu verfolgen. Wir sind stolz darauf, dass unsere Ausbildungsbemühungen so geschätzt werden und freuen uns darauf, auch zukünftig junge Talente auf ihrem Weg in die Berufswelt zu begleiten und zu fördern.

Team des Damino-Verkaufsinnendienstes : Viktoria Wiedemann (li.) und Linda Gabriel.
Team des Damino-Verkaufsinnendienstes : Viktoria Wiedemann (li.) und Linda Gabriel. - © DAMINO
Wie ist Ihr Haus in Sachen Mitarbeitende grundsätzlich aufgestellt?

Die DAMINO GmbH schätzt eine gut strukturierte und engagierte Belegschaft. Das Unternehmen beschäftigt 120 Mitarbeitende unterschiedlichen Alters und Hintergründen, um Vielfalt und Kreativität zu fördern. Wir setzen auf qualifizierte Fachkräfte in Produktion, Design, Technik, Vertrieb und Verwaltung. Besonders wichtig ist die Ausbildung junger Talente, was die Auszeichnung durch die IHK Dresden bestätigt.

Die offene Unternehmenskultur fördert Zusammenarbeit und Ideenaustausch. Wir legen großen Wert auf die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter sowie auf Chancengleichheit und Diversität im Unternehmen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, ein starkes und motiviertes Team zu formen, das gemeinsam an den Unternehmenszielen arbeitet.

Wo sehen Sie denn gegenwärtig und ­zukünftig die dringlichsten Probleme der Branche?

Die Textilindustrie steht vor dringenden Herausforderungen mit ökologischen und sozialen Dimensionen. Zu den ökologischen Problemen zählen die Umweltbelastung durch etwa 10 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen, der hohe Energie- und Chemikalienverbrauch sowie der große Wasser- und Rohstoffverbrauch. Zudem führt die kurze Nutzungsdauer vieler Textilien zu erheblichen Abfallproblemen, und die Kreislaufwirtschaft mit Recycling und Wiederverwendung ist noch nicht weit verbreitet.

Soziale Herausforderungen bestehen in Berichten über schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen in vielen Produktionsländern. Auch die Förderung von Chancengleichheit und Diversität sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Sicherstellung fairer Löhne sind zentrale Themen.

Lösungsansätze umfassen den Einsatz umweltfreundlicher Materialien wie Bio-Baumwolle und recycelten Fasern, die Etablierung transparenter Lieferketten zur Sicherstellung ethischer Standards, Investitionen in neue Technologien zur Reduzierung des Energieverbrauchs und Steigerung der Effizienz sowie die Sensibilisierung der Verbraucher über die Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen. Wir engagieren uns aktiv für diese Ansätze und arbeiten kontinuierlich daran, die Herausforderungen der Branche zu bewältigen und nachhaltige Praktiken zu fördern.

Wo sehen Sie die Marke "DAMINO" in zehn Jahren?

In den kommenden zehn Jahren möchte die Marke eine bedeutende Rolle in der europäischen Textilindustrie spielen und für ihre Innovationskraft anerkannt werden. Im Bereich nachhaltiger Textilien werden wir fortgeschritten sein, mit einem verstärkten Fokus auf umweltfreundliche Materialien, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Durch Investitionen in neue Technologien wird das Unternehmen noch effizienter produzieren und vielleicht intelligente Textilien entwickeln, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. Die Marke wird ihre internationale Präsenz erweitern und neue Märkte erschließen, um ihre hochwertigen Produkte weltweit anzubieten. Dabei wird das Unternehmen weiterhin in die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter investieren, um sicherzustellen, dass sie über das bestmögliche Fachwissen und die notwendigen Fähigkeiten verfügen. Außerdem wird sich die Marke durch Kundenservice und individuelle, maßgeschneiderte Lösungen auszeichnen, um den spezifischen Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. DAMINO wird an der Spitze von Design und Innovation bleiben und Trends setzen, die die Textilindustrie prägen. Durch diese Entwicklungen werden wir nicht nur die Marktposition stärken, sondern auch zur Verbesserung der Textilindustrie insgesamt beitragen.

Sie dürfen sich von der Textildienst­leister-Branche etwas wünschen. Was wäre dies?

Dies wäre ein stärkeres Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit in allen Bereichen. Das umfasst die Entwicklung umweltfreundlicher Materialien, die Förderung einer Kreislaufwirtschaft und den Einsatz neuer Technologien, die die Produktion effizienter und umweltfreundlicher gestalten. Ich wünsche mir auch, dass faire Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit weltweit zur Norm werden, sodass alle Mitarbeiter gerecht behandelt und geschätzt werden. Schließlich würde ich mir wünschen, dass die Textildienstleister-Branche weiterhin kreativ und mutig bleibt, so dass wir ständig neue und inspirierende Designs erschaffen können, die die Kunden begeistern.