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IHO Gestiegener Umsatz, neues Logo

3 Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Industrieverbands Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) am 27. April 2017 in Hamburg berichtete Alfred Stöhr, Vorsitzender des IHO-Vorstandes,  dass der Gesamtumsatz der professionellen Reinigungsbranche 2016 in Deutschland bei über 1,02 Milliarden Euro lag, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die Unternehmen beschäftigten mehr als 7.300 Mitarbeiter. Mit 4,7 Prozent lagen die Investitionen der Branche für Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr – trotz eines Rückgangs um 0,2 Prozent – weiterhin über dem Durchschnitt der chemischen Industrie. Demgegenüber stehen 2,5 Prozent Aufwendungen für Folgekosten aus der vorwiegend europäischen Gesetzgebung, eine Steigerung um 0,3 Prozent. Bereits 2015 waren diese Ausgaben von 1,5 auf 2,2 Prozent gestiegen und erschweren somit laut IHO nach wie vor die Rahmenbedingungen für die Industrie.  Stöhr warnte, dass eine Gefährdung der Innovationsstärke der Branche bestehe. Laut IHO drohen ein Rückgang von Produktneuentwicklungen sowie ein Wegfall von Spezialprodukten. Auf die Innovationen der Reinigungsmittelhersteller seien jedoch diverse Branchen angewiesen. Eine weitere Negativdynamik würde sich u.a. auf die Lebensmittel-, die Metallindustrie oder das Gesundheitswesen auswirken. Durch mangelnde Hygiene aufgrund fehlender Desinfektionsmittel entsteht laut Stöhr eine Gefahr für Patienten, Kunden, Dienstleister, Gäste oder medizinisches Personal.

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