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PSA in der Praxis Richtig prüfen und dokumentieren

Der Arbeitgeber muss für die nötige Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen. Dazu gehört auch die Ausstattung der Mitarbeiter mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Bei der Pflege müssen jedoch einige Punkte beachtet werden, z.B. bei Warnschutzbekleidung. Wir haben mit einer Expertin gesprochen.

3 Sicherheit am Arbeitsplatz – hier steht der Unternehmer in der Pflicht. Für die im Rahmen der Gefährdungsanalyse ausgewählten Arbeitsplätze muss die dort geforderte normgerechte Schutzbekleidung angeschafft und getragen werden. Aber es gilt auch: Die Übereinstimmung der Schutzbekleidung mit der Norm muss dauerhaft gewährleistet werden. Also auch nach mehrmaligem Tragen und entsprechenden Waschvorgängen. Auf Verlangen sollte der Arbeitgeber entsprechende Nachweise und Dokumentationen bereitstellen können. Einer der Gründe, das Thema an externe professionelle Dienstleister auszulagern. Doch wie funktionieren Aufbereitung und Kontrolle in der Praxis? Wie wird geprüft und die Sicherheit gewährleistet? Und wer übernimmt letztendlich die Verantwortung? Im Interview erläutert Dorit Heilmann, Qualitätsmanagementbeauftragte aus dem DBL-Vertragswerk W. Marwitz Textilpflege GmbH, Aufgaben und Ansprüche.

RWTextilservice: Frau Heilmann, haben sich die Ansprüche Ihrer Kunden im Mietservice geändert?

Dorit Heilmann: Der Bedarf an normgerechter Schutzbekleidung ist bei unseren Kunden deutlich gestiegen. Als textiler Dienstleister bieten wir dazu die passenden Angebote. Einerseits in Form entsprechender Kollektionen – hier geht der Trend beispielsweise zu mehrfach normierter Bekleidung, die für Einsätze mit unterschiedlichen Risiken geeignet ist –, andererseits aber auch im Rahmen unseres Service- und Pflegeprozesses. Wir haben die Beratungskompetenz unserer Verkaufsteams verstärkt, auch das Qualitätsmanagement ist deutlich mehr gefordert. Hier werden unsere Mitarbeiter aus Bereichen wie Gütekontrolle, Qualitätskontrolle und Näherei kontinuierlich geschult. Sie arbeiten eng zusammen, um die reibungslosen Prozesse insbesondere zur Bearbeitung der Schutzbekleidung zu gewährleisten.

RWT: Wie funktioniert das in der Praxis?

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