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Amerikanische Verbände Wiederverwendbare OP-Textilien im Vorteil

Die American Reusable Textile Association (ARTA) und die International Association for Healthcare Textile Management (IAHTM) haben gemeinsam die Ökobilanz von OP-Textilien untersucht. Dabei wurden Einweg- und Mehrwegartikel verglichen. Die Studie ergab, dass OP-Kittel in der wiederverwendbaren Variante im Gegensatz zu Einwegalternativen den ökologischen Fußabdruck verkleinern. Laut Pressemitteilung ergaben sich folgende Vorteile für Mehrweg-OP-Mäntel:

  • 64 Prozent niedrigerer Verbrauch natürlicher Energieressourcen,
  • 66 Prozent weniger Treibhausgas­emissionen,
  • 87 Prozent niedrigerer Wasserverbrauch,
  • 83 Prozent weniger Feststoffabfall in der Gesundheitseinrichtung.

Als Vergleichsbasis für die Studie dienten 1.000 Anwendungen von OP-Kitteln. Die Mehrwegtextilien wurden jeweils für 60 Durchläufe verwendet. Sie bestanden hauptsächlich aus gewebtem Polyestergewebe. Die Wegwerftextilien waren vor allem aus nichtgewebtem Polyester. Die beiden Kittelsysteme wurden auf einer „Cradle-to-End-of-Life“-Basis untersucht, also „von der Wiege bis zum Lebensende“ der Produkte. Startpunkt waren die natürlichen Ressourcen wie fossile Materialien. Die komplette Lieferkette zur Produktion eines OP-Mantels wurde eingeschlossen. Bei den Mehrwegtextilien betrachtete die Studie auch Wäschereiabläufe sowie ein Szenario, das das Recycling der Textilien in anderen Industrien vorsieht. Bei Einwegartikeln wurde berücksichtigt, dass Instrumente, die versehentlich mit den Textilien weggeworfen werden, wiederbeschafft werden müssen.

www.arta1.com

www.iahtm.org

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